Villa schiesst Spanien mit Offside-Tor in die nächste Runde
Von Jonas Racine. Aktualisiert am 29.06.2010
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
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Nach dem Spiel
Die Entscheidung fiel kurz nachdem der spanische Coach nach einer Stunde Fernando Torres ausgewechselt hatte. Dessen Ersatz Fernando Llorente brachte frischen Wind in die Offensivbemühungen der «furia roja», die in drei Minuten zu drei erstklassigen Chancen kam. Die letzte davon nutzte David Villa mit seinem vierten Turniertreffer nach schönem Zuspiel von Xavi, allerdings traf der Neuzugang von Barcelona aus ganz leichter Offsideposition. Der Euro-Topskorer Villa schloss damit in der Torschützenliste zu den Führenden Gonzalo Higuain und Robert Vittek auf.
Portugal hatte anschliessend nicht mehr den Hauch einer Ausgleichschance, musste sich stattdessen beim überragenden Goalie Eduardo bedanken, dass das Verdikt nicht noch höher ausfiel. Eduardo hatte vor dem Gegentor 764 Minuten nicht hinter sich greifen müssen, was klaren portugiesischen Rekord bedeutet und brachte auch danach vor allem Villa zum Verzweifeln.
Starke Startphase
Das Duell zwischen dem Zweiten und dem Dritten der Fifa-Weltrangliste hatte ohne jegliches Abtasten begonnen. Fernando Torres prüfte Portugals Keeper Eduardo noch in der ersten Minute aus fünfzehn Metern und Villa forderte den seit Turnierbeginn noch ungeschlagenen Keeper ebenfalls früh (3./6.).
Die Portugiesen versuchten sich gegen ihren Erzfeind mit einer ähnlichen, defensiv ausgerichteten, Grundtaktik wie die Schweizer. Sie kamen aber in der zweiten Phase der ersten Halbzeit durch Tiago und Hugo Almeida zu zwei guten Chancen. Superstar Cristiano Ronaldo spielte, abgesehen von einigen stehenden Bällen, wie oft bei wichtigen Partien seiner Nationalmannschaft diskret und blieb seinem Ruf einmal mehr alles schuldig. Er war aber nicht der einzige enttäuschende Lusitaner: Das eigentlich ebenfalls offensivstarke Team blieb mit knapp 40 Prozent Ballbesitz auf der ganzen Linie unter dem gewohnten Rendement. (si) -
Spanien - Portugal 1:0 (0:0)
Green Point Stadium, Kapstadt. - 62 955 Zuschauer. - SR Baldassi (Arg). - Tor: 63. Villa 1:0.
Spanien: Casillas; Sergio Ramos, Piqué, Puyol, Capdevila; Busquets, Xabi Alonso (93. Marchena); Iniesta, Xavi, Villa (88. Pedro); Torres (59. Llorente).
Portugal: Eduardo; Ricardo Costa, Ricardo Carvalho, Bruno Alves, Fabio Coentrao; Pepe (72. Mendes); Cristiano Ronaldo, Tiago, Raul Meireles, Simao (72. Liedson); Hugo Almeida (58. Danny).
Bemerkung: Portugal ohne Duda und Amorim (beide verletzt). Platzverweis: 89. Ricardo Costa (angebliche Tätlichkeit). Verwarnungen: 74. Xabi Alonso (Foul). 80. Tiago (Foul). -
Nach dem Spiel
Ich schulde ihnen noch eine Antwort auf die Offsidefrage beim 1:0 von David Villa. Es war Abseits. Hauchdünn zwar, aber immer noch Offside.
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93'
Abpfiff
Es ist vorbei.
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92'
Wechsel
Alonso durch Marchena ersetzt.
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91'
Es werden noch drei Minuten nachgespielt.
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89'
Rote Karte
Ricardo Costa sieht Rot. In einer ersten Einstellung ist noch nichts zu sehen. Es war wahrscheinlich ein Ellbogenschlag ins Gesicht von Capdevila.
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88'
Wechsel
Pedro ersetzt David Villa.
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87'
Der Kopfball von Llorente fliegt haarscharf am Tor vorbei.
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84'
Ronaldo ist in der zweiten Hälfte völlig untergetaucht. Soeben hätte er eigentlich einen Freistoss zugesprochen bekommen sollen, doch Hector Baldassi verfolgt heute Abend eine Politik des «Laufen lassens».
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82'
Die Spanier machen das jetzt sehr souverän und routiniert. Portugal hat grosse Mühe, überhaupt an den Ballführenden heran zu kommen, so schnell zirkuliert die Kugel in den Reihen der «furia roja».
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81'
Gelbe Karte
Tiago wird verwarnt. Sollte Portugal diese Begegnung noch drehen, würde er im Viertelfinale gegen Paraguay fehlen.
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77'
Villa mit einem Distanzschuss. Eduardo ist auf dem Posten.
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76'
Portugal ist vermehrt in der Offensivbewegung. Noch ohne zählbaren Erfolg.
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74'
Gelbe Karte
Alonso sieht die erste gelbe Karte des Spiels.
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72'
Wechsel
Pepe und Simão werden für Mendes und Liedson ausgewechselt.
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70'
Ramos mit einem starken Abschluss. Eduardo antwortet mit einer ebenso starken Parade.
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68'
Gespannt warte ich auf die Wiederholung des Treffers. Stand Villa bei Xavi's Zuspiel per Hacke nicht im Offside?
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67'
61% Ballbesitz für Spanien lautet das klare Verdikt.
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63'
1:0
VILLA! Im Nachschuss verwertet der künftige Barcelona-Stürmer eine Vorlage von Xavi.
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60'
Llorente vergibt gleich eine ganz gute Möglichkeit. Er sieht seinen Kopfball vom hervorragenden Eduardo abgewehrt.
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59'
Wechsel
Danny kommt für Almeida und auch Torres verlässt den Platz. Llorente ersetzt ihn.
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57'
Portugal verteidigt sehr solidarisch. Da helfen alle mit, egal ob sie Ronaldo oder Simão heissen.
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55'
Ich möchte die Spanier nicht verunsichern, doch das Spiel weist verbüffende Ähnlichkeiten zur Partie der Spanier gegen die Schweiz auf. Pausenlos stürmt die «Selección» nach vorne, doch immer ist ein Gegner im Weg.
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52'
Gefährlicher Konter der Portugiesen. Nur knapp rugelt der abgelenkte Ball am Tor vorbei.
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50'
Spanien hat sofort das Kommando wieder übernommen. Aber wie schon in der ersten Hälfte fehlt ihnen die zündende Idee.
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48'
Torres kämpft unglücklich. Coentrão luchst ihm den Ball ohne grössere Probleme ab.
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46'
Anpfiff
Weiter geht's. Änderungen hat es nicht gegebenen.
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Telegramm
Spanien - Portugal .:. (0:0)
Green Point Stadium, Kapstadt. - ..Zuschauer. - SR Baldassi (Arg).
Spanien: Casillas; Sergio Ramos, Piqué, Puyol, Capdevila; Busquets, Xabi Alonso; Iniesta, Xavi, Villa; Torres.
Portugal: Eduardo; Ricardo Costa, Ricardo Carvalho, Bruno Alves, Fabio Coentrao; Pepe; Cristiano Ronaldo, Tiago, Raul Meireles, Simao; Hugo Almeida.
Bemerkung: Portugal ohne Duda und Amorim (beide verletzt). -
46'
Abpfiff
Die erste Hälfte ist vorbei.
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45'
Es wird noch eine Minute nachgespielt.
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43'
Eduardo pflückt sich den Ball und lanciert den Gegenangriff sofort. Simão kommt gegen Casillas etwas zu spät.
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42'
Eckball für Spanien.
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39'
Gute Flanke von Meireles. Im Zentrum kommt Almeida knapp nicht an den Ball. Da fehlte nicht viel.
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34'
Spanien tut sich schwer, ein probates Mittel gegen die wirklich gut stehende Abwehr Portugals zu finden.
Beeindruckend ist aber, wie schnell die «Selección» jeweils nach Ballverlusten zum Pressing übergeht und innert Kürze wieder im Besitz des Leders ist. -
29'
Villa mit einem frechen Schuss aus spitzem Winkel. Dafür gibt es Applaus von Sturmpartner Torres.
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28'
Der zweite Freistoss-Versuch von Ronaldo bereitet Casillas schon mehr Mühe. Er lässt den Ball nach vorne abprallen. Glück für ihn, dass kein Portugiese bereit steht.
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25'
Auf der rechten Seite (oder der linken – je nach Sichtweise) liefern sich die beiden Aussenverteidiger Sergio Ramos und Fábio Coentrão ein hochstehendes und bislang ausgeglichenes Duell. Beide sind sehr schnell auf den Beinen und oft in der gegnerischen Platzhälfte anzutreffen. Das nennt man dann wohl den modernen Aussenverteidiger.
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20'
Chance für Tiago. Nach einem schönen Pass von Coentrão kommt der Mittelfeldspieler frei zum Schuss. Casillas kann im Nachfassen klären.
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17'
Ronaldo mit einem ersten Freistoss. Kein Problem für Casillas im Tor der Spanier.
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15'
Spanien hat das Zepter übernommen. Das Passspiel weist die erwartete Qualität auf. Einzig das letzte Zuspiel oder die letzte Flanke findet noch keinen Abnehmer.
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9'
Es ist ein sehr flotter Auftakt der beiden Mannschaften. Schon dreimal musste Eduardo eingreifen und auch im spanischen Strafraum wurde es gefährlich.
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6'
Erste heisse Szene für Baldassi: Torres dringt in den Strafraum ein und wird von Coentrão geschubst. Der Unparteiische lässt jedoch weiterlaufen – eine richtige Entscheidung.
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4'
Ein weiterer Schuss von der linken Seite. Diesmal war es Villa, der abzieht und Eduardo zu einer weiteren Parade nötigt.
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3'
Trainer Carlos Queiroz hat seiner offensiv traditionell stark besetzten Mannschaft ein funktionierendes Defensivkorsett verpasst. Noch kein Tor hat Portugal an dieser WM kassiert.
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2'
Torres prüft Eduardo mit einem strammen Schuss von der linken Seite.
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1'
Anpfiff
Es geht los.
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Vor dem Spiel
Inbrünstig und wild entschlossen singen die Portugiesen mit. Alle? – Nein, nur Ronaldo schweigt eisern. Auch sein Blick lässt jedoch nichts an Entschlossenheit vermissen.
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Vor dem Spiel
Es folgen die Hymnen im gut besuchten Green Point Stadion von Kapstadt.
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Vor dem Spiel
Der Schiedsrichter heisst Hector Baldassi und kommt aus Argentinien. Es ist bereits die vierte WM-Partie, die der bislang überzeugende Baldassi leitet.
Auch das Spiel zwischen der Schweiz und Honduras arbitrierte der Mann tadellos. -
Die Aufstellungen
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Vor dem Spiel
Erstaunlich: an einer WM gab es dieses Duell noch nie. 32 Länderspiele haben die beiden Nationen bisher gegeneinander bestritten, 26 davon auf freundschaftlicher Basis. Selbst in der WM-Qualifikation gab es die Paarung erst vier Mal, letztmals vor 60 Jahren. Spanier und Portugiesen gingen sich bisher fast immer aus dem Weg, doch heute wird das nicht mehr möglich sein. Europameister Spanien trifft dabei auf einen Widersacher, der als einzige Mannschaft der WM noch kein Gegentor kassiert hat. Die Portugiesen erreichten in der Vorrunde gegen Brasilien und die Elfenbeinküste ein 0:0, Nordkorea fertigten sie 7:0 ab.
Portugals Keeper Eduardo hielt 270 Minuten lang seinen Kasten rein, insgesamt kommt er auf 701 Minuten, was Landesrekord darstellt. Anfang September kassierte Eduardo seinen letzten Gegentreffer, seit 19 Spielen hat er mit seiner Equipe nicht mehr verloren. Jetzt folgt gegen die vielleicht offensivstärkste Equipe die ganz grosse Probe. Nun muss sich der Torhüter von Braga gegen den bisher dreifachen Torschützen David Villa bewähren.
In Portugal ruhen die Hoffnungen natürlich immer auf Cristiano Ronaldo, ihrem Star schlechthin, der jedoch im Nationaltrikot noch nicht annähernd so auftrumpfen konnte wie in seinen Vereinen. Der schnelle Ballkünstler hat an dieser WM erst einen Treffer erzielt. Viele werfen ihm in seiner Heimat mangelnden Einsatz vor, wenn er für Portugal spielt.
Viele Portugiesen vorbelastet
In der Vorrunde konnte dieser Vorwurf nur bedingt gelten. Cristiano Ronaldo ging dahin, wo es wehtut. Er wurde schon zehn Mal gefoult, mehr als jeder andere Spieler an dieser WM. Nun trifft er ausgerechnet auf Spanier, die völlig unbelastet zu Werke gehen können. Als einziges Team kassierten die Spanier bisher noch keine einzige Verwarnung.
Bei den Portugiesen dagegen droht gleich sieben Akteuren (inklusive Ronaldo) bei einer weiteren Gelben Karte eine Sperre. Gerard Piqué soll sich der Aufgabe annehmen, Cristiano Ronaldo zu stoppen. Im Verein tat er dies bisher immer mit Erfolg. Wenn Piqué mit seinem FC Barcelona gegen Ronaldo antrat, gelang dem Portugiesen nie ein Tor, egal ob im Final der Champions League mit Manchester United oder in der Meisterschaft mit Real Madrid.
Portugal ohne Deco
Verzichten müssen die Spanier möglicherweise auf Xabi Alonso, dem eine Verletzung am Knöchel zu schaffen macht. Im Lager der Portugiesen ist noch unklar, ob der zuletzt angeschlagene Deco wieder für Tiago ins Team rückt. Carlos Queiroz, der vor sieben Jahren bei Real Madrid als unmittelbarer Nachfolger von Spaniens aktuellem Nationalcoach Vicente Del Bosque den Trainerposten übernahm, steht diesbezüglich vor einem «schwierigen Entscheid». Das Wichtigste sei aber «die Qualifikation für die Viertelfinals». Dort stand Portugal erst zweimal: 1966 in England, wo man letztlich Platz 3 belegte, und vor vier Jahren in Deutschland, als der 4. Schlussrang resultierte.
Für Spanien, das mit der sensationellen 0:1-Niederlage gegen die Schweiz zur WM gestartet war, wäre ein Ausscheiden besonders bitter. Mit der besten Mannschaft aller Zeiten soll endlich der erste WM-Titel her. Wann, wenn nicht jetzt, sagt man sich in Spanien. Noch immer ist der 4. Platz, errungen vor inzwischen 60 Jahren, Spaniens beste Klassierung an einer WM. (si)
Erstellt: 29.06.2010, 20:21 Uhr








