Neues Tram, mehr Busse und Billettpflicht im Fernverkehr

Ab Sonntag gilt der neue Fahrplan von SBB und ZVV. Die wichtigsten Neuerungen.

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Fahrplanwechsel

Von René Donze

Zürich – Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag wird das Angebot des öffentlichen Verkehrs im Kanton weiter ausgebaut. Die grösste Veränderung im Raum Zürich bringt das neue Tram Zürich-West zum Bahnhof Altstetten. Die Linie 4 verkehrt ab Escher-Wyss-Platz auf der neuen Route. Die bisherige Strecke ins Werdhölzli wird von der neuen Linie 17 bedient. Nur punktuell erweitert wird das S-Bahn-Angebot. Die S 29 Winterthur–Stein am Rhein erhält morgens und abends fünf Zusatzzüge. Die S 33 nach Schaffhausen hält neu auch im Winter beim Schloss Laufen am Rheinfall.

Freuen dürfen sich international Reisende an der um 30 Minuten verkürzten TGV-Verbindung nach Paris, am Railjet nach Budapest und zusätzlichen Zügen nach Hamburg. Dafür wird es etwas teurer, wenn man am Schalter ein internationales Billett kauft: Die Gebühr steigt von 10 auf 20 Franken. Sehr teuer wird es für Bahnreisende, die im nationalen Schienenverkehr kein Billett dabei haben. Wer erst im Zug sein Billett löst, bezahlt neu einen Zuschlag von 90 Franken.

Im Regionalverkehr gibt es bloss punktuelle Verbesserungen. Die neue Postautolinie 667 verbindet während der Hauptverkehrszeiten Neftenbach, Tössallmend und Winterthur. In der Stadt Winterthur wird der Busfahrplan punktuell ausgebaut. Neue Linienführungen gibt es auf den Buslinien nach Dättlikon und Rafz. Im Raum Uster und Wetzikon wird auf einigen Linien der 15-Minuten-Takt eingeführt. Der Adliswiler Ortsbus erhält den 20-Minuten-Takt, das Knonauer Amt erhält zusätzliche Kurse auf ausgewählten Linien.

Erstellt: 13.12.2011, 06:26 Uhr

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