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Anna Netrebko: Heimliche Hochzeit mit «Zürcher» Sänger

Der am Opernhaus arbeitende Bassbariton Erwin Schrott heiratet die Über-Sopranistin Anna Netrebko. Nur leider nicht in Zürich.

Frisch vermählt: Erwin Schrott und Anna Netrebko.

Frisch vermählt: Erwin Schrott und Anna Netrebko.

Singt bald im Opernhaus: Placido Domingo.

Singt bald im Opernhaus: Placido Domingo.

Wurde mit drei Leibwächtern in der «Kronenhalle» gesehen: Gerhard Schröder.

Wurde mit drei Leibwächtern in der «Kronenhalle» gesehen: Gerhard Schröder.

Kam ohne Bodyguards: Marco Solari.

Kam ohne Bodyguards: Marco Solari.

Wunder der Schönheitschirurgie: Gabriele Inaara Begum und Renate Thyssen-Henne.

Wunder der Schönheitschirurgie: Gabriele Inaara Begum und Renate Thyssen-Henne.

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Am 9. 9. 2009 flog der Opernsänger Erwin Schrott von Zürich nach Moskau und heiratete Anna Netrebko. Jetzt sind die beiden Opernstars, ein Jahr nach der Geburt von Sohn Arua Tiago und zwei Jahre nach ihrer Verlobung, auch amtlich ein Paar. So ist einer der Männer, die hier zum Strassenbild gehören (kürzlich stand er im Coop Seefeld neben mir am Früchtestand und kaufte eine Melone, Erdbeeren und Ananas), mit einem der bezauberndsten Megastars unserer Zeit verheiratet. Schrott kommt aus Uruguay, ist 36, ein Jahr jünger als Anna Netrebko, und wirkt, in khakifarbenen Jeans und T-Shirt, sehr jung. Er war notabene schon ein berühmter Bassbariton, bevor er Netrebko kannte. Die PR-Abteilung des Opernhauses versuchte (um ein paar Fans anzulocken) das Gerücht zu streuen, Anna Netrebko werde an der Premiere von «Mosé in Egitto» sein, wo Schrott die Titelrolle singt. Doch ein Blick in Netrebkos Terminkalender genügte, um zu sehen, dass sie selbst zu beschäftigt ist, um nach Zürich zu kommen. Sie sang ein Konzert im Kreml, ging dann auf Skandinavien-Tournee. Alles hofft natürlich, dass sie einmal ihren Mann besuchen kommt und dann vielleicht auch im Coop am Früchtestand steht.

Mit einem anderem Weltstar, der seinen letzten Auftritt in Zürich («Parsifal») abgesagt hat, sollte es diesmal klappen: Placido Domingo singt am 23. März im Opernhaus «Simone Boccanegra».

Interessant, wen man alles sieht, wenn man in der Kronenhalle sitzt. Kürzlich war Gerhard Schröder da, der deutsche ExKanzler, der heute für Gasprom arbeitet und beim Ringier-Verlag engagiert ist. Er kam mit drei Bodyguards, die sich am Nebentisch zum Essen niederliessen. Bezahlt, so vermuten Insider, werden sie am ehesten von den Russen.

Ein paar Tage später waren (ohne Bodyguards) Marco Solari da, Präsident des Filmfestivals Locarno, und am Nebentisch zwei Damen, die man vor allem aus der «Bunten» kennt. Gabriele Inaara Begum, die getrennte Frau des Aga Khan, und ihre Mutter, Renate Thyssen-Henne, mit ihrem heutigen Ehemann Bodo Henne. Es ist fast schon monströs, dass die beiden Frauen, die in diversen Charity-Organisationen viel Gutes tun, haargenau gleich ausschauen. Mutter und Tochter sind, obwohl naturgemäss über 20 Jahre auseinander, nicht zu unterscheiden. Ein Wunderwerk der Schönheitschirurgie!

Für Wohltätigkeitsorganisationen ist es im Moment schwer, Geld aufzutreiben. Tiere trifft das besonders hart. Deshalb setzt sich Mia Brunner-Schwer, eine sportliche, engagierte Frau der Zürcher Gesellschaft, für diese Geschöpfe ein, die keinen Fürsprecher haben. Mia BrunnerSchwers Lieblingsengagement sind zurzeit die «Esel in Not». Sie sammelt Geld für die Esel, die bei uns als Tiere zweiter Klasse gelten. «Sie werden ausgenützt, falsch ernährt und manchmal als Spielzeug zu Tode liebkost.»

Die blonde Hobby-Sportfliegerin unterstützt am Welttiertag, dem 2.Oktober, auch Katharina Büttiker, die Vorkämpferin aller Tierschützer, und geht in die Mühle Tiefenbrunnen, wo die jährliche Charity-Party von Animaltrust stattfindet.

Sein Büro geschlossen liess Rechtsanwalt Felix Suter (macht alles ausser Scheidungen), der gutaussehende Sohn von Crossair-Gründer Moritz Suter, am Freitagmorgen. Feierte mit seiner Frau im Café Felix ihren 41. Geburtstag und den Hochzeitstag. Stefania Suter, eine aparte Erscheinung, arbeitet im Flugbusiness. Sie leitet den Rechtsdienst der Privatjet-Airline Cat Aviation. Mit von der Partie war Architekt Ivo Vasella, Cousin des Novartis-Allmächtigen Daniel Vasella, und ein Jugendfreund Suters. Als Kinder sammelten sie Flipperkästen. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 28.09.2009, 09:53 Uhr

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