Arthur Cohns Nacht
Von Hildegard Schwaninger. Aktualisiert am 07.09.2009
Liebt den Glamour: Arthur Cohn mit Iris Berben.
TV-Stars und seit Urzeiten zusammen: Kurt Felix und Paola.
Einer der vielen geladenen Promi-Gäste: Pepe Lienhard.
Für Arthur Cohn auf dem roten Teppich: Fifa-Präsident Sepp Blatter.
Alt-Bundesrat Christoph Blocher.
In Begleitung: Schauspieler Stefan Gubser.
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Oscar-Nacht à la zurichoise: Wenn Arthur Cohn ruft, bedeutet das Glanz und Glamour. Im Kino Corso wurde Cohns neuer Film «The Yellow Handkerchief» für geladene Gäste gezeigt.
Cohns Patentrezept: Der eine Teil der Gäste sind Journalisten (diesmal war die Schweizer Illustrierte Sponsor und der halbe Ringier-Konzern präsent), der andere Prominente, über welche die Journalisten dann schreiben können. So haben Cohn-Filme immer eine Mega-Publizität.
Blitzlichtgewitter (sogar aus Deutschland waren Fotografen da) und roter Teppich, über den Promis wie alt-Bundesrat Christoph Blocher, Fifa-Präsident Sepp Blatter, die TV-Stars Kurt Felix und Paola, Bandleader Pepe Lienhard, Schauspieler Stefan Gubser sowie - Basler Delegation – Ballettdirektor Heinz Spoerli, Boutiquenkönigin Trudie Götz mit Lebensgefährten Architekt Heinz Müller, Kunstsammlerin Ulla Dreyfus, Regierungsrat Christoph Eymann, Galerist Klaus Littmann sowie DJ Antoine schritten.
Und aus München Schauspielerin Iris Berben und Innegrit Volkhardt vom Hotel Bayrischer Hof.
Die Ansprachen an Arthur-Cohn-Anlässen triefen immer vor Innigkeit, eine Art Markenzeichen von Arthur Cohn. Der Filmproduzent hat nichts lieber, als wenn man ihn «ein Herz auf zwei Beinen» nennt, und so wurde vor der Filmvorführung eine Stunde lang nach Hollywood-Manier gelobt und gepriesen, riesige Blumensträusse wurden verteilt.
Einen bekam Industriellen-Gattin Annetta Grisard, stellvertretend für die vier Damen aus Basel, die den Film mit 16 Millionen Franken finanzierten. Arthur Cohn ist ein guter Networker und ein grosser Charmeur.
Der Film hat anderthalb Jahre nach der europäischen Erstaufführung (in Basel mit Franz Beckenbauer und ZDF-Mann Johannes B.Kerner als Super-VIPs) in Ruth Waldburger eine Verleiherin gefunden. Ob der Film, ein romantisches Roadmovie ohne grosse Ueberraschungen, ein Erfolg wird? Waldburger, zuversichtlich: «Ich hoffe es.»
Früh übt sich
Bekannt ist Nina Früh als Geigerin. Mit Annette Ringier, der Mitbesitzerin des Ringier-Verlags, hat sie das Duo «Ninanett». Nina Früh spielt Violine, Annette Ringier spielt Handorgel und singt. Die zwei Frauen haben mit ihrer Musik schon manche Stubete in Schwung versetzt.
Vor fünf Jahren gründete Nina Früh, eine begeisterte Köchin, die Catering-Firma Bontempo und hatte – dank ihrem unermüdlichen Einsatz (es scheint nichts zu geben, was der energiegeladenen Bündnerin zuviel ist) schnell Erfolg. Heute kocht sie an vielen hochkarätigen Anlässen – ihre Handschrift ist unverkennbar: währschaft, urchig und gesund. Und zum Dessert gibt es immer selbstgemachte Bündner Nusstorte.
Jetzt feierte Nina Früh ihren 50.Geburtstag. Im 300-jährigen Weinkeller Haus zum Kiel, gleich neben dem Kunsthaus, das sie für Kultur-und-Kulinarik-Abende von der Stadt dauergemietet hat. 250 Gäste drängten sich. Freunde und Kunden, wobei sich das bei Nina oft vermischt. Aus Kunden werden Freunde und aus Freunden Kunden. Es war ein buntes Gemisch: Sotheby’s-Direktorin Claudia Steinfels, Dokumentarfilmerin Astrid von Stockar, Gynäkologin Brida von Castelberg, Publizistin Susanne von Meiss, Unternehmer Beat Curti mit Regula Curti (eine seltene Partygängerin, weil sie Smalltalk nicht mag, lieber wandert sie mit dem Rucksack durch die Schweiz), Fritz Wehrli von der Mühle-Tiefenbrunnen, Golfkoryphäe Corinne Gautier (kam ohne ihren Mann Christophe, der gerade den Pilotenschein macht), die Schauspieler Peter Arens und Benedikt Freitag.
Fast wie Fremdkörper in dieser soliden Gesellschaft wirkten der milliardenverschuldete Schlossherr und ex-Garagenbesitzer Rolf Erb und Daniela, die so erholt aussahen, als kämen sie direkt von der Schönheitsfarm. Nina Früh stand für das Fest fünf Tage in der Küche, zum Glück hat die Junggesellin immer einen netten Mann, der ihr zur Seite steht. Zurzeit ist es Fritz, ein gutgewachsener Bayer. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 07.09.2009, 08:41 Uhr
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