Domingo kommt wohl nicht nach Zürich

Von Hildegard Schwaninger. Aktualisiert am 01.03.2010

Hildegard Schwaningers Notizen zu Namen: Placido Domingos Konzert im Zürcher Opernhaus hängt am seidenen Faden. Er musste ins Spital.

Placido Domingo.

Placido Domingo.

Nubya.

Nubya.

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Notizen zu Namen




Notizen zu Namen. Die wöchentliche Gesellschaftskolumne der Jahrespublikation «WW Who is Who in Zürich» entsteht in einer Medienpartnerschaft mit dem TA. Herausgeber ist Eugen Baumgartner.

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Ein Ereignis, auf das sich Viele freuen, hängt an einem dünnen Faden. Der Auftritt von Placido Domingo am Zürcher Opernhaus in Verdis «Simone Boccanegra» am 23.März ist restlos ausverkauft. Nun müssen die Fans zittern. Der Startenor liegt in New York im Krankenhaus. Ob er in Zürich singen kann, wird sich in etwa einer Woche entscheiden. Da wird Domingo in New York operiert, und man wird Genaueres wissen, was er hat.

Bei einem Auftritt in den USA hatte er plötzlich Schmerzen im Unterleib. Trotzdem flog er nach Tokio, wo er ein Konzert hatte. Es war das für ihn typische Pflichtbewusstsein; er wollte die Truppe von 250 Musikern, Chor und Orchester, die mit ihm zu diesem Gastspiel der Arena di Verona reisten, nicht im Stich lassen. Wären nicht so viele Menschen involviert gewesen, wäre er wohl nicht gereist.

Er trat in Tokio auf, flog dann gleich nach New York zurück. Sechs Wochen, hiess es zuerst, werde er nicht singen oder dirigieren können. London und Mailand hat er bereits abgesagt. Sein erster Auftritt nach der Operation soll Zürich sein. Intendant Alexander Pereira: «Er will singen, aber ob er singen kann, ist eine Frage der gesundheitlichen Entwicklung.» Wir alle können nur hoffen und diesem überragenden Künstler alle unsere positiven Gedanken nach New York schicken.

Stargast Nubya

Zwischen dem Baur au Lac und The Dolder Grand, den zwei Nummer-1-Luxushotels, gibt es zwei markante Unterschiede. Im Baur au Lac ist absolutes Hundeverbot, dafür darf man rauchen (wenn man eine Stunde in der Halle gesessen ist – den Hund hat man notgedrungen im Auto parkiert – riecht man wie ein voller Aschenbecher), im Dolder Grand darf man nicht rauchen, dafür sind Hunde hochwillkommen. Es wird ihnen sofort ein Wassernapf gebracht.

Am Donnerstag trat in der Bar des Dolder Grand Nubya auf, die herrliche Jazz- und Bluessängerin (1,78 Meter gross, Vater Nigerianer, Mutter Baslerin) als Stargast von Pianist Robi Weber und seinem Quartett. Bar: knallvoll. Alle waren begeistert, und fragten sich, warum die in New York augebildete Nubya nicht eine grosse internationale Karriere macht. Ein paar Fans fehlten, sie waren bei der Konkurrenzveranstaltung, dem Jazzkonzert im Hotel Eden au Lac. Dort feierte Regisseur Rolf Lyssy, der Drummer von «All that Jazz», seinen 74. Geburtstag. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 01.03.2010, 10:34 Uhr

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