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It’s Party Time!

Es ist wieder die Zeit der Sommerparties. Während die «Leading Party of the World» im Baur au Lac boomte, fanden nur wenig Besucher ihren Weg an den Midsummer Night’s Dream Ball im Dolder Grand.

An der «Leading Party of the World»: Matthias Ackeret mit Silvia Affolter.

An der «Leading Party of the World»: Matthias Ackeret mit Silvia Affolter.

Baur au Lac-Besitzer Andrea Kracht und Ehefrau Gigi.

Baur au Lac-Besitzer Andrea Kracht und Ehefrau Gigi.

eine der wenigen Gäste am Midsummer Night’s Dream Ball: Tamara Sedmak.

eine der wenigen Gäste am Midsummer Night’s Dream Ball: Tamara Sedmak.

Höhepunkt im Dolder Grand: Gloria Gaynor.

Höhepunkt im Dolder Grand: Gloria Gaynor.

Verdient 10'000 Franken pro Stunde während eines Auftritts: DJ Antoine.

Verdient 10'000 Franken pro Stunde während eines Auftritts: DJ Antoine.

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Notizen zu Namen

Notizen zu Namen. Die wöchentliche Gesellschaftskolumne der Jahrespublikation «WW Who is Who in Zürich» entsteht in einer Medienpartnerschaft mit dem TA. Herausgeber ist Eugen Baumgartner.

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Wie war sie jetzt, die «Leading Party of the World»? Nun, viele Leute waren da. 1600 sollen es gewesen sein. Das Baur au Lac boomte. Ein richtiger Almauftrieb. Der Flirtfaktor war hoch. Die Frauen zelebrierten ihre Sexyness, die Männer schauten. «Noch nie wurde mir so viel Champagner angeboten», sagte Silvia Affolter. «Die Schweizer Männer sind sonst nicht so grosszügig. Aber heute ist alles im Preis inbegriffen.» Sie war mit Matthias Ackeret da, fast der einzige Mann mit Krawatte. Sogar Hoteldirektor Michel Rey kam ohne. So sieht man ihn sonst nur auf dem Golfplatz.

Es sollte ein lockerer Abend sein. Champagner gab es genug, Wodka auch, Büffets waren überall aufgebaut. Promis waren keine da, nicht einmal der sonst omnipräsente Jürg Marquard. Das Publikum waren Leute aus der Banken- und Gastroszene und Modeverkäufer.

Man sah Jörg Arnold, Direktor des Hotel Storchen (dort fand Samstagabend ein Riesenevent der IHAG statt, Candrian Anda-Bührle war Gastgeber), Ralph Lindenmann, Herausgeber des Restaurant-Führers «Zürich geht aus», Sigi Gübeli vom Hotel Goldenes Schwert, Michel Péclard von der Konditorei Schober.

Bekannte Grössen der Zürcher Society waren – mit Ausnahme von Baur au Lac-Besitzer Andrea Kracht und Ehefrau Gigi - keine da. Hat sich der Einsatz von 200 Franken für den Abend gelohnt? Für den, der den Deal seines Lebens einfädelte oder eine Super-Eroberung machte, ja. Sonst: grosses Fragezeichen! Für das Baur au Lac war es ein Bombengeschäft!

Ein Abend mit Gloria Gaynor

888 Euro musste zahlen, wer Samstag am Midsummer Night’s Dream Ball im Dolder Grand dabei sein wollte. Das ist viel Geld, und so fand das Fest in Splendid Isolation statt. Wenig Leute, der Festsaal halbleer. Das war schade, denn was geboten wurde, war von guter Qualität. Der Charity-Event, dessen Erlös Opfern sexuellen Missbrauchs zugute kommt, war von Ivona Falda organisiert, einer sympathischen Tschechin, die sich als Organisatorin exklusiver Bälle positionieren will. Der Ball, den sie – ähnlich dem Opernball oder dem Kispi-Ball – jedes Jahr veranstalten und zum gesellschaftlichen Must hochstilisieren will, ist noch weit von diesem Ziel entfernt. Trotz Ivona Faldas gutem Netzwerk. Thomas Borer und Shawne Fielding waren da, Lys Assia auch, Tamara Sedmak moderierte, es gab ein japanisches Menü, gekocht vom Chef des Restaurant Hasenberg, und als Höhepunkt trat Gloria Gaynor auf. Da war es schon halb eins, ein paar Gäste schon weg, die anderen stürmten die Tanzfläche. Es waren vor allem Vertreter der Sponsoren da. Der Erlös für «Innocence in Danger» wird mager sein. Schade um soviel Aufwand für so wenig Effekt.

Der grosse Antoine

In der Seerose ist man ja gewohnt, dass interessante Leute auftauchen, aber als DJ Antoine (eigentlich Antoine Konrad) erschien, ging doch ein Raunen durch die Kellnerschar. Der 1,95 Meter grosse Mittdreissiger ist ein Eyecatcher: buntkariertes Hemd, hellgrüne Shorts, gelbe Loafers. Am Finger einen Ring mit Leopardenkopf. Aus Dubai! DJ Antoine kam gerade von einem Treffen mit Eislaufwunder Stéphane Lambiel. Die beiden haben Pläne für einen gemeinsamen Auftritt. Wenn Antoine Musik auflegt, kassiert er (nach eigenen Angaben) 10'000 Franken pro Stunde. Er muss etwa haben, was wir alle nicht haben! Charisma! Wie sein PR-Berater Stephan Oehen meint: «Er ist der Typ, den die Leute anschauen wollen.» Demnächst legt DJ Antoine in Zürich auf: am 2.Oktober auf der Sony Ericson Party. Wo, das verrät er noch nicht. Der Eintritt ist frei. 700 handverlesene Gäste werden eingeladen? Wer? «Alle, die auf meinem Handy gespeichert sind.“ Vielleicht gibt das dann die „Leading Party of the World“.

Und...

Weltwoche-Chef Roger Köppel hat einen Sohn bekommen. Er heisst Karl Lukas. Erblickte letzten Donnerstag das Licht der Welt. Herzlichen Glückwunsch! (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 24.08.2009, 09:22 Uhr

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