Liebeslieder für Ernesto Bertarelli
Von Hildegard Schwaninger. Aktualisiert am 31.08.2009
Kirsty Bertarelli und ihr Milliardärsgatte Ernesto Bertarelli.
Alex Grob im Bild mit Nena.
Muss wohl vor Gericht: Silvio Denz.
Urs Althaus.
Links
Notizen zu Namen
Notizen zu Namen. Die wöchentliche Gesellschaftskolumne der Jahrespublikation «WW Who is Who in Zürich» entsteht in einer Medienpartnerschaft mit dem TA. Herausgeber ist Eugen Baumgartner.
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Kirsty Bertarelli hat alles. Ihr Mann ist der Alinghi-Held und Milliardär Ernesto Bertarelli, sie ist schön und von Haus aus reich. Ihre Familie (Roper) besitzt die grösste Porzellanmanufaktur in England, Kirsty war mit 19 Schönheitskönigin von UK, mit 21 Dritte im Miss World-Kontest. 2000 heiratete sie Bertarelli, und heute, Ende dreissig, hat sie drei Kinder und lebt am Genfersee.
Genau diese Traumwelt, die sich viele wünschen, steht ihr jetzt im Weg, denn sie will ihre Berufung wieder aufnehmen, nämlich die Popmusik. Kirsty Bertarelli hat eine schöne Stimme und schreibt Lieder. Liebeslieder, die sie für ihren Mann Ernesto geschrieben hat, singt sie jetzt selbst.
Viele Reiche und Schöne haben sich der Kunst der Popmusik verschrieben. Carla Bruni-Sarkozy, Denise Rich, die ex von Marc Rich, und Damian Aspinall, der englische Womanizer-Millionär (Casinos, Zoos, Immobilien), heute mit Elle MacPherson liiert und in dessen Leben Kirsty Roper, heute Bertarelli, eine Hauptrolle spielt: Ihretwegen liess sich Aspinall von seiner Frau Louise Sebag-Montefiore, Mutter seiner Töchter, scheiden. Auch er schreibt Popsongs. Da muss man sich fragen, ob es für diese Kunst Können und Begabung braucht, oder nur Good Looks und Geld?
Jetzt hat Alex Grob, Manager von Nina Hagen, Kirsty Bertarelli unter die Fittiche genommen. Mit Peter Zumsteg, Gründer von Good News, managt er ihre künstlerische Zukunft. Mit dem Lied «Black Coffee» für die Gruppe All Saints hat sie schon einen Hit gelandet. Alex Grob: «Kirsty Bertarelli ist enorm begabt und hat eine wunderbare Stimme. Ihr Geld und ihr Status sind ein Hindernis. Jeder denkt, die hat doch alles, jetzt will sie auch noch singen. Da tut man ihr Unrecht; bald wird ihre erste CD bei Universal produziert.»
Copyright
Endlich ein Journalist, der sich wehrt für sein Geld! Der Autor Ignaz Miller geht gerichtlich vor gegen Silvio Denz, früher Besitzer der Import Parfümerie, heute Inhaber der Firma Art & Fragrance, zu der die Glasmanufaktur Lalique gehört.
Ignaz Miller ist ein angesehener Journalist, Ghostwriter der Memoiren von Bankier Hans J. Bär («Seid umschlungen, Millionen») und Dr. phil.I. Nun schrieb Miller in der «Bilanz» über Denz und seine Glasmanufaktur. Den Artikel fand er zwei Wochen später im Internet auf der Website von Art & Fragrance.
Darauf schickte Miller eine Rechnung über 2'600 Franken an Silvio Denz. Der übliche Preis, nämlich die Hälfte seines Bilanz-Honorars. Denz weigerte sich zu bezahlen, Miller wehrt sich für sein geistiges Eigentum. Jetzt streiten die Anwälte.
Für Silvio Denz, der sich gerne jugendlich-dynamisch gibt (weisse Jeans, schwarzes Hemd), auch Edelwinzer ist und in Frankreich ein Schloss besitzt (Château Faugères), keine angenehme Situation: Urheberrechtsverletzung wird streng, bis zu Gefängnis, geahndet. Die Post für Denz wird noch dicker: Da Anwalt Martin Schneider dem Kläger drohte, seine Praxis bekannt zu machen, machte Miller jetzt noch eine Anzeige wegen Nötigung.
Black ist beautiful
Urs Althaus war jahrzehntelang einer der schönsten Schweizer. Seine Mutter Innerschweizerin, der Vater Afrikaner, war Althaus Starmannequin, Filmstar und mit Ursula Knecht Besitzer der Modelagentur Option. Er drehte mit Sean Connery («Der Name der Rose»), die Liste seiner Liebhaber soll von Calvin Klein bis Valentino reichen. Ein schillernder Mann! Heute lebt er am Vierwaldstättersee, spielt in Fernseh-Krimiserien. Der Journalist Helmut Maria Glogger hat ein Buch über das Leben des schwarzen Adonis geschrieben. Erscheint demnächst in Gabriella Baumanns Verlag Wörterseh.
Chez Ringier
Das neue Feriendomizil von Michael und Ellen Ringier heisst Biarritz. Das Verlegerehepaar hat in dem französischen Badeort ein Haus gekauft. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 31.08.2009, 10:44 Uhr



































