Zürich
Notizen zu Namen: Philippe Gaydoul lässt Party platzen
Von Hildegard Schwaninger. Aktualisiert am 29.03.2010
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Notizen zu Namen
Notizen zu Namen. Die wöchentliche Gesellschaftskolumne der Jahrespublikation «WW Who is Who in Zürich» entsteht in einer Medienpartnerschaft mit dem TA. Herausgeber ist Eugen Baumgartner.
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Notizen zu Namen. Die wöchentliche Gesellschaftskolumne der Jahrespublikation «WW Who is Who in Zürich» entsteht in einer Medienpartnerschaft mit dem TA. Herausgeber ist Eugen Baumgartner.
Upps! Was ist denn da passiert? Der Schweizer Luxuslabel-König (Navyboot, Fogal, Jet Set) Philippe Gaydoul lud Freunde ein, um den runden Geburtstag seiner Frau Romilda zu feiern. Es sollte eine Riesenparty in der Markthalle an der Pfingstweidstrasse werden. Die Einladungen wurden den Gästen von Gaydouls Chauffeur eigenhändig überbracht. Eine Woche bevor die Party steigen sollte, erhielten die Gäste eine Absage. Ohne Kommentar und ohne Angabe von Gründen. Jetzt: grosses Rätselraten!
Leo in Zürich
Wen sieht man denn da im Dolder Grand beim Abendessen? Leonardo di Caprio, den Filmstar! Hielt sich in Zürich auf und besuchte im Kunsthaus die Ausstellung der Bührle-Sammlung. Apropos: Der Besitzer des Dolder Grand, Urs E. Schwarzenbach, ist neuerdings Konsul der Mongolei.
Womanizer DJ Antoine
Mittagessen in Caduff’s Wine Loft mit DJ Antoine. Der Disco-Star fährt im schwarzen Rolls Royce vor, bestellt Wild, trinkt Orangensaft und erzählt aus seinem reichen Leben als Mädchenschwarm. Seit der Trennung von Michèle (nach drei Jahren; es wurde ihm zu eng) ist er seit anderthalb Jahren Single. Da plötzlich neues Licht am Horizont seines Liebeslebens! In Dubai lernte er eine Schönheit aus St. Petersburg kennen, die aussieht wie Gisèle Bündchen (jedenfalls sagt er das) und in Oxford studiert. Zum Valentinstag schickte ihm die 1,83 Meter-Beauty Versace-Gläser (sie freue sich darauf, mit ihm anzustossen). Sie kam nach Zürich, er organisierte mit Freunden ein Essen in Mauri’s La Rocca. Grosse Ernüchterung (obwohl sie Pralinen von Harrod’s mitbrachte): Die Frau war total langweilig. Good News für Antoine-Groupies: Sein Herz ist wieder frei.
Konstruktive Karriere
Joy Neri-Preiss, Tochter des legendären GC-Chirurgen Thomi Preiss und der Malerin Silva Preiss, war früher Zürichs hübschestes It-Girl, dann heiratete sie einen italienischen Musiker und bekam Kinder. Seit zehn Jahren ist sie im Fotomuseum Winterthur enge Mitarbeiterin von Direktor Urs Stahel. Am 1. August wechselt sie nach Zürich. Im Haus Konstruktiv bei Kuratorin Dorothea Strauss wird sie für Fundraising zuständig sein.
Armin Troesch’s Coup
Wie ein Held aus einer Wagner-Oper sieht er zwar nicht aus (man denkt bei ihm eher an Klein Zack aus «Hoffmanns Erzählungen»), dennoch war Armin Troesch 36 Jahre lang Präsident der Richard Wagner Gesellschaft. Jetzt legt er das Amt nieder. Sein Nachfolger wird Stefan Gallati, Leiter des Luzerner Projekts «Wagnerzeit – Zeit für Wagner». Troesch, Besitzer des Buchantiquariats an der Rämistrasse, wo er auch Büsten von Wagner (und anderen Geistestitanen) verkauft, bleibt der Gesellschaft verbunden. 2013, zum 200. Geburtstag von Richard Wagner, organisiert er die Jubiläumsfeier, in Zürich wird eine Wagner-Statue eingeweiht. Jetzt ist Troesch, dem nimmermüden Streiter für seinen Lieblingskomponisten, ein Coup gelungen. Er konnte einen Kompositionsauftrag an Rolf Urs Ringger vergeben. Der Zürcher Komponist schreibt ein Streichquartett, mit Wagner Themen: «Wesendonck Qartett». Uraufführung: 2013. Bezahlt durch einen Mäzen aus Basel.
Freitag feiert
In Zürich war Joachim Freitag ein Visagist der ersten Stunde: Jetzt feiert er das 25-Jahre-Jubiläum seiner Internationalen Kunstschule für Maske und Make-up. Bei ihm lernte Jörg Kressig die Visagisten-Kunst. Freitag schminkte Walter Roderer für die Mitsubishi-Werbung als Frau und als Rocker. Die Sängerin Marianne Cathomen verwandelte er in Marilyn Monroe, Maja Brunner in Tina Turner. Heute ärgert ihn unseriöse Konkurrenz: «Da werden Drei-Wochen-Kurse angeboten mit dem Versprechen, man könne dann nach Hollywood gehen und als Visagist tausend Dollar am Tag verdienen.» Wenn das so einfach wäre. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 22.03.2010, 09:52 Uhr




