Die Pilzsaison 2009 in der Region Pfannenstiel
Gemäss der Pilzkontrollstelle Küsnacht mit den angeschlossenen Gemeinden Erlenbach, Herrliberg und Zumikon war die Pilzsaison 2009, die von Mitte April bis Ende November dauerte, eine der schlechtesten der vergangenen zehn Jahre. Nur der Jahrhundertsommer 2003 hatte den Pilzlern eine schlechtere Ernte beschert. Grund dafür waren die aussergewöhnliche Wärme und lang anhaltende Trockenperioden. Erst der überdurchschnittlich warme und niederschlagsreiche November habe noch eine einigermassen ertragreiche Ernte an Speisepilzen gebracht, heisst es im Jahresbericht 2009 der amtlichen Pilzkontrolle.
Im vergangenen Jahr waren rund 100 Kontrollen durchgeführt worden, bei acht davon wurden Giftpilze kontrolliert, die konfisziert wurden. Tödliche Giftpilze hatte es keine darunter. Von den total 118 Kilogramm Pilzen waren 103 Kilo Speisepilze, 14 Kilo ungeniessbare Pilze und ein Kilo Giftpilze. Bei diesen handelte es sich um den Satans-Röhrling, junge Fliegenpilze, den Kahlen Krempling, den Tiger-Ritterling, den Karbol-Champignon sowie verschiedene Haarschleierlinge und Risspilze. (may)
Erstellt: 04.01.2010, 02:01 Uhr


































