Faire Biomode statt «schmutziger» Wäsche
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An den Leinen eines Stewi-Wäscheständers flatterten nicht nur saubere T-Shirts, sondern auch dreck- und blutverschmierte Kleidungsstücke. Ein Hingucker für alle, die am Samstag den Dorfplatz in Horgen überquerten. «Mit der Aktion‹Stewi› machen wir auf die Unterschiede zwischen Baumwolle aus konventionellem und solcher aus biologischem Anbau aufmerksam», sagt Tom Walker, der als Freiwilliger für Helvetas im Einsatz steht.
Neuer Einkaufsführer
Während Biogemüse in fast allen Lebensmittelgeschäften erhältlich ist, bleibt das Angebot an Kleidern ökologischer Herkunft laut Helvetas bescheiden. Erst fünf Prozent der in der Schweiz verkauften Textilien bestehen aus Biobaumwolle. Um verantwortungsbewussten Konsumenten das Kleider-Shoppen zu erleichtern, hat Helvetas einen «Bio-Fashion Shop Finder» entwickelt. Dieser ist unter www.bio-fair.ch zugänglich und zeigt auf einer Landkarte alle Läden in der Schweiz, die Bio- und Fairtrade-Kleider verkaufen. (pag)
Erstellt: 15.09.2009, 02:03 Uhr



