München/Küsnacht - Die drei Zürcher Zehntklässler, die sich ab Montag wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht München verantworten müssen, haben sich bisher nicht bei ihren übel zugerichteten Opfern entschuldigt. Dies berichtet die Münchner Zeitung «tz» heute unter Berufung auf eine sichere Quelle. Die drei 17-Jährigen sitzen in Bayern in Untersuchungshaft, seit sie im vergangenen Juni auf einem Ausflug der Küsnachter Weiterbildungs- und Berufsschule fünf Männer brutal niedergeschlagen haben. Sitzungssaal 177, in dem der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit und Presse stattfindet, wurde bereits mit Sichtblenden und Sperrgittern versehen. (tok)