Ausserorts mit 170 km/h laut Polizei «verhältnismässig»

Mit bis zu 170 Stundenkilometern verfolgte die Polizei gestern Abend zwei Verdächtige. Trotz des Risikos wird der Einsatz als verhältnismässig eingestuft.

Artikel zum Thema

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnetz wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS). Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Im Feierabendverkehr um 17.30 Uhr rasten die zwei Verdächtigen gestern Dienstag auf einem Motorrad von Regensdorf in Richtung Zürich. Verfolgt wurden sie von einer Polizeistreife. Dabei erreichten sie Geschwindigkeiten von bis zu 170 Stundenkilometern. «Die hohen Geschwindigkeiten wurden ausserorts erreicht», relativiert Stefan Oberlin von der Kantonspolizei den Einsatz. Zudem war das Polizeifahrzeug mit eingeschaltetem Zweiklanghorn und Blaulicht im Einsatz.

Laut Oberlin kommt es selten vor, dass sich Personen einer Kontrolle entziehen und es zu einer Verfolgung kommt. Im Ernstfall müsse jedoch der Beamte vor Ort sofort und laufend eine Abwägung zwischen Risiko und Nutzen der Verfolgung machen. Auf die Frage nach der Verhältnismässigkeit einer Verfolgung mit hohen Geschwindigkeiten, erwiderte Oberlin dezidiert: «Dabei sollte man auch einmal einen Gedanken an die Opfer einer Straftat verwenden. Da liegt es nahe, dass die Polizei eine Verfolgung möglichst erfolgreich zu Ende bringen will.»

Die Verfolgung vom Dienstag endete mit dem Sturz der Motorradfahrer, worauf diese festgenommen werden konnten. Einer der Flüchtigen war wegen einer Gefängnisstrafe zur Verhaftung ausgeschrieben. (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)

Erstellt: 25.02.2009, 11:59 Uhr

47 KOMMENTARE

Ruedi Lienhart

26.02.2009, 14:56 Uhr

@Herr Daniel Knall! Es gibt auch bei der Polizei ein paar Idioten wie bei den übrigen Berufsgruppen. Die Ausnahme bestätigen die Journalisten und Personen die wie Sie denken. Bei dieser Gruppe weis ich nicht genau was sie möchte. In die Eu, wieder arm werden, oder einfach keiner der Ihnen vor der Sonne steht. Wenn diese Personen um Hilfe rufen muss die Polizei schon 2 Stunden vorher das sein. pfui


Michi Daytona-Merz

26.02.2009, 14:23 Uhr

Die Polizei, Dein Freund und Raser. Wer ein Hirn hat, fährt nicht mit 170 km/h Auto. Auch ein Polizist nicht. Oder ist jeder Polizist ein Schuhmacher, der so schnell gefahrlos fahren kann?


Ruedi Lienhart

26.02.2009, 13:33 Uhr

@ sal Prost Ja Sie lustiger Journi !! Sie können ja nur Journalist vom Tagi sein. Anderen wird ja ein normaler Eintrag nicht einmal veröffentlicht. Ihr Beitrag wird ja mit einem Fantasy Namen veröffentlicht. Ich bin dafür dass Ihnen jede polizeiliche Unterstützung entzogen wird. Solche Leute wie sollten man Überfallen dürfen. Und dafür eine Prämie erhalten. Oh ich höre Sie jetzt nach der Poli


Armin Schaller

26.02.2009, 11:48 Uhr

An alle die es einfach nicht verstehen wollen: Züricher Polizisten sind Übermenschen, haben immer recht, machen niemals Fehler und es gibt nichts, was sie nicht können. - Ausserdem arbeiten bei der Polizei nur Leute, die Tag und Nacht nur das Wohl der Bürger im Sinne haben. Egoismus ist ihnen fremd. Ethisch und moralsisch übertreffen sie problemlos fromme Klosterschüler. So - jetzt muss ich k....!


Franz Brunner

26.02.2009, 11:43 Uhr

die Polizei soll bei alln straftaten erst mal ruhig abklären, aus welcher ecke die opfer kommen--sollten es tendenziell linke sein, oder journalisten, dann ist die arbeit als sekundär einzustufen und erst wieder aufzunehmen, wenn sie wirklich, aber auch wirklich gar nichts anderes mehr zu tun haben


Rudolf Lienhart

26.02.2009, 11:20 Uhr

Schon wieder die Linke Journi Diskussion. Wer flüchtet muss angehalten werden. Die Polizei hat diese Aufgabe. Wenn die Polizei nicht schiessen oder Verfolgen darf, wieso sollte hier noch jemand anhalten auf die Aufforderung der Polizei??? Die Polizei soll sofort bei einer Flucht schiessen uns immer auf die Beine (Brustbein / Schlüsselbein ) nur so kommen wir wieder zur Akzeptanz der Polizei.


Dani Knoll

26.02.2009, 10:28 Uhr

einer der flüchtet handelt u. u. genau so irrational wie die uniformierten die ihn auf so halsbrecherische art und weise verfolgen. das kann auch eine ausschreibung wegen unbezahlter busse sein. aber ihr polizisten seid ja so paranoid, für euch ist eh jeder ein potentiel schwerstkrimineller und gewalttäter, ganz besonders wenn einer noch ausländisch aussieht. also schreibt nicht so BULLshit hier!


Markus Schwarz

26.02.2009, 10:01 Uhr

Es befremdet mich schon ein wenig als zürcher Stadtpolizist, wie manche Leute denken. Wenn doch ein Fahrzeug bei einer Kontrolle flüchtet, muss doch ein Polizist annehmen, dass er etwas schlimmes gemacht hat. Ja, und jetzt sind wir bei der Aufgabe des Polizisten...Täter stellen. Finde es intreressant,dass einige Schreiber die Flüchtigen entkommen lassen würden...wär für mich sicher ungefährlicher


Dani Meier

26.02.2009, 00:15 Uhr

Eine gut organisierte und ausgebildete Polizei hätte andere Mittel, als den Bösen in halsbrecherischer «krimineller» Fahrweise zu verfolgen, wodurch der Böse dann auch noch mehr auf's Gaspedal drückt. Das ist doch tiefstes Mittelalter! Pures Glück wenn hierbei nichts schlimmeres passierte. Auch Blaulicht und Sirene ist kein Argument dafür.


Pat Frei

26.02.2009, 00:09 Uhr

Das die Geschwindigkeit der Strassenpolizisten nicht "verhältnismässig" war zeigt doch wohl die Tatsache, dass sie mit ihrem Wagen von der Strasse abgekommen sind und einen Unfall verursacht haben!


Franz Hauser

25.02.2009, 23:18 Uhr

Wenn wir auf die Herkunftsländer der Töff Fahrer & Co schauen dann sagt dass uns schon alles, Beweise gibts mitlerweile massenhaft genug. Die Polizei kann ein grosses Lied singen und muss leider waghalsig den Dreck kehren die andere uns ehrlichen anständigen Bürger nur aus burrer Geschäfts gewinnoptimierungs Gier ins Land locken und sich dann anstandlos aufführen zu unserem grossen Schaden aller


Patrick Berchtold

25.02.2009, 23:12 Uhr

Ob die Polizisten verhältnismässig gehandelt haben, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Dank dem Tagi kennen wir aber bloss deren drei, und zwar a) 170km/h, b) ca. Strecke und c) Zeit. Wichtige Parameter wie Verkehrsdichte, Strassenzustand oder Straftat des Verfolgten fehlen. Bei diesen mehr als dünnen Informationen zu urteilen, ist pure Anmassung.


Zita Gantenbein

25.02.2009, 22:06 Uhr

Wie war das doch damals oberhalb vom Triemli mir Dani und Michi?


Werner Schmid

25.02.2009, 22:03 Uhr

Ich gratuliere der Kantonspolizei für diesen mutigen Einsatz. Nur durch ein solches konsequentes Durchgreifen können diese Kriminellen in die Flucht geschlagen werden.


Stephan Meier

25.02.2009, 19:36 Uhr

die schauen einfach zu viel rtl2, da werden ganze fernsehprogramme gefüllt mit so sachen wie "polizei im einsatz". reine propaganda, egal ob aus usa oder d-land. die zürcher polizei müsste es übrigens besser wissen, vor mehr als 20 jahren wurden beim triemli zwei jugendliche getötet, sie waren mit einem gestohlenen töff auf der flucht vor wildgewordenen uniformierten. der tagi hats ja im archiv...


Daniel Hofmann

25.02.2009, 19:09 Uhr

Sicherlich muss die Verhältnismässigkeit geprüft werden, nur darf man der Polizei die Verfolgungsjagd nicht per se verbieten, ansonsten enzieht sich künftig jeder der Verhaftung durch überhöhte Geschwindigkeit. Eine Alarmfahrt mit Blaulicht und Cis-Gis ist kein Freibrief und im Falle eine Unfalles, steht der Polizist ganz alleine vor dem Staatsanwalt. Dem ist sich hoffentlich jeder P-zist bewusst!


Paul Thürig

25.02.2009, 19:06 Uhr

Gelungener und mutiger Einsatz der Polizei! Ihnen gehörte eigentlich ein Boni...


Fritz Meier

25.02.2009, 18:38 Uhr

Zur Sicherheit der Allgemeinheit: Polizeiautos auf 100 km/h elektronisch abriegeln. Der Verfolgte muss dann nicht so rasen.


Markus Moser

25.02.2009, 17:25 Uhr

Sind wird hier bei der Mitarbeiter Zeitung der Polizei ? ? ? ? solche Rambos in Uniform sollte in die USA gehen!!!


Andreas Reber

25.02.2009, 16:30 Uhr

@an sal post, wo geschossen wird? zB hier in Basel, kann mich an 2 Fälle erinnern 1) Beinschuss mit Todesfolge bei Fluchtversuch 2) Schuss auf fahrendes Autos, bereits auf französischer Seite, daneben die schwangere Partnerin, weiss nicht mehr wieviel Schüsse, auf jeden Fall genug. Bei Tempo 170, wenns rasselt, dann gibts eh Tote, das sind wir bisher nur von den Ami Cowboys gewohnt zB live am TV


Beat Müller

25.02.2009, 15:50 Uhr

@ Georg Ritter: Staus inszenieren ist das Dummste, was man machen kann. Man macht die Unbetroffenen am Stauende zu unfreiwilligen menschlichen Rammböcken. Was hier ausserorts mit 170 war, findet auf der Autobahn mit 200 bis 250 (selten auch mehr) statt. Schonmal versucht, mit 200 bei einem Stauende hinter einer Kurve zu bremsen? Geht nicht! Wer flüchtet, gibt Gas, denkt nicht so weit.


Isa Wirth

25.02.2009, 15:46 Uhr

In andern Ländern reicht das Budget für adäquat motorisierte Polizeiwagen oft nicht aus. Sogar die Tagesfahrleistung ist auf wenige Kilometer beschränkt. Hier in der Schweiz ist die Polizei gleich am Pranger, weil sie einen einen flüchtigen Verurteilten verhaften will. Auf der andern Seite fordert das gleiche Volk härteres Vorgehen gegen Kriminelle bishin zur Verwahrung. Ja was denn nun?


Werner Bicker

25.02.2009, 15:45 Uhr

Gratulation den Polizisten die täglich ihr eigenes Leben riskieren und einen harten Job ohne Millionenboni machen. Das Rund um die Uhr und 365 Tage/ Jahr. Wäre interessant zu Wissen ob der Verhaftete einen Heutzutage üblichen Hafturlaub genossen hat und einfach nicht zurückgekehrt ist. Ist mir sowieso unverständlich wieso Inhaftierte in den Urlaub geschickt werden die Polizei wieder suchen müssen.


Marco Müller

25.02.2009, 15:14 Uhr

hervorragender Einsatz. perfekt gelöst. Weiter so.


André Holzer

25.02.2009, 15:06 Uhr

Tadellose Leistung unserer Polizei. BRAVO. Die Polizei ist da, um die Allgemeinheit zu schützen und nicht um auf die Befindlichkeiten der Täter Rücksicht zu nehmen.


sal Prost

25.02.2009, 14:41 Uhr

- an Bruno Reber - Sie schreiben, dass Im Ausland auf fluechtende Fahrzeuge geschossen wird. Wo? In Iraq? Und unter welchen Umstaenden? Generische Aussagen wie Ihre sind wertlos.


Daniel Matter

25.02.2009, 14:35 Uhr

James Bond und Co. werden wohl Alltag oder was??? Was heisst hier "Verhältnissmässig"? Was wäre wenn die Polizei ein Unfall gebaut hätte und die bösen Buben davongekommen wären? Ueberhaupt, waren sie denn wirklich soo gefährlich? Mord, Entführung oder sowas müsste es ja mindestens sein! Ansonsten war es nichts anderes als sehr unnütze Gefährdung von Menschen und gehört juristisch verfolgt!


Bruno Froehlich

25.02.2009, 14:24 Uhr

Hoffe all die Verteidiger polizeilicher "Rambo-Einsaetze" stehen nie am Spitalbett oder noch schlimmer am Grab eines Angehoerigen da der Polizist die Situation nicht mehr beherrschte, denn bedenkt, selbst Formel 1 Fahrer verungluecken wegen zu hoher Geschwindigkeit. Die Polizei soll ihre notwendige Arbeit unter Sicherheitsaspekten fuer Leib und Leben leisten. Die Mittel dazu hat sie.


Patrick Leu

25.02.2009, 13:52 Uhr

Wäre ja noch schöner, wenn man als Täter mit rasen davon käme nur weil sich die Polizei nicht der Täterschaft "anpassen" darf. Prüfenswert wäre auf alle Fälle ein gezielter Abschuss von flüchtenden Tätern; denn wer flüchtet ist garantiert schuldig.


Bruno Reber

25.02.2009, 13:38 Uhr

Im Ausland wird z.T. sofort auf fliehende Fahrzeuge geschossen und bei uns soll die Polizei nicht einmal mit 170 km/h Raser verfolgen dürfen? Ist doch lächerlich. Das ist 100%ig vertretbar.


Georg Ritter

25.02.2009, 13:37 Uhr

Rasen darf man nicht, weil man damit Menschen gefährdet. Logisch. Wenn die Polizei rast, gefährdet sie auch. Scheint sie nocht nicht begriffen zu haben. - Dummbubenspiele wie Verfolgungsjagden im Auto braucht es in einem durchorganisierten Land wie der Schweiz nicht. Wir haben Helikopter zur Beobachtung, wir können Staus inszenieren, Strassen sperren etc. und so Raser und Straftäter stoppen.


David Baumann

25.02.2009, 13:35 Uhr

Ich habe diese Fahrt gestern in Regensdorf zufällig beobachten können. Während die Obstgarten-Kreuzung (Affolternstr./Hönggerstr.-Ostring) sicher mit der gebotenen Vorsicht passiert wurde, fuhr die Polizei nachher schon sehr schnell auf der Affolternstrasse Richtung Zürich, vorbei am Chrüzächer-Schulhaus. Werden eigentlich Fahrstrecke und Geschwindigkeit lückenlos protokolliert?


Hans Meier

25.02.2009, 13:34 Uhr

Entweder nimmt die Polizei ihren Auftrag wahr, auch wenn das Risiko besteht, dass andere an Leib und Seele zu schaden kommen könnten, oder sie bleibt auf ihren Wachen und wartet, bis etwas passiert. Auf Patrouillenfahrten müsste auch verzichtet werden, weil es könnte ja was passieren. Zur Abschreckung könnte man leere Streifenwagen hinstellen, die wirken ja auch präventiv.


Mario Monaro

25.02.2009, 13:28 Uhr

Polizisten müssen in so einer Situation innert Sekundenbruchteilen einen Entscheid fällen und können nicht lange darüber debattieren ob der Einsatz jetzt aus Sicht einiger Bürger mehr oder weniger verhältnismässig eingeschätzt wird. Manchmal treffen sie wohl auch Fehlentscheidungen. Aber alle die hier leichtfertig kritisieren, sollten sich mal überlegen, ob sie nie Fehler bei ihrer Arbeit machen.


S G

25.02.2009, 13:28 Uhr

wer sich mit den Gesetzten auskennt weis das die Polizei mitlerweile ALLES darf! aber da ja nur Gewissenhafte, ehriche, gescheite, fehlerfreie, in allem geschulte menschen bei der polizei arbeiten, würde sicher nie etwas passieren, die können alles! daher hab ich vollstes vertrauen in unsere ordnungsmacher! mehr kann man dazu nicht sagen!!


Peter B

25.02.2009, 13:26 Uhr

Bravo Polizei, macht weiter so! Wie sonst sollten solche moderne Cowboys angefasst werden. Sind es nicht die selben, die uns dann vor Gericht von Stolz und Ehre erzählen. Solche Leute besitzen keine Moral, besitzen kein emotionales Einfühlsvermögen für Mensch und Umwelt. Dies sollten wir uns bewusst sein! Es braucht "hartes" Durchgreifen, ansonsten macht sich unser Staat kaputt.


Leo Gasser-Hänni

25.02.2009, 13:23 Uhr

Hirn einschalten, bitte: Wenn die 170-km/h-Polizeifahrt "verhältnismässig" war, so war sie es doch automatisch auch für die Töfffahrer! Damit rechtfertigte sich eine Verfolgung nicht, ist Tempo 170 gemäss Polizeiauffassung doch "verhältnismässig". So besehen gehören die Polizisten eingesperrt, weil sie die Schuld für den Sturz der Töffahrer provozierten. DAS ist unverhältnismässig,weil gefährlich.


Roman Giger

25.02.2009, 13:22 Uhr

Wir können auch die Anarchie einführen, wenn die Polizei nichts mer machen darf.


Theodor Ernst

25.02.2009, 13:18 Uhr

Rechtfertigt ein Haftbefehl eine möglich tödliche Verfolgungsjagd alleine aus dem Rachegedanken einiger Polizisten. Todesstrafe auf Entscheid eines Polizeibeamten?


Müller Sascha

25.02.2009, 13:00 Uhr

Was soll das ganze eigentlich? Immer dieses Hinterfragen der Polizeiarbeit! Die Polizei steht für Recht und Ordnung. Und wenn ein Verbrecher frei herumläuft der eigentlich einge Haftstrafe absitzen muss, finde ich das richtig wie die Polizei gehandelt hatte. Also lasst doch mal die Polizei ihre Arbeit machen, und sie macht sie gut!!


Hans Nötig

25.02.2009, 12:58 Uhr

@Froehlich und Nötzli: mit völlig wirren Annahmen und Anschuldigungen ist hier nun wirklich niemandem geholfen. Wenn Sie den Auftrag der Polizei ändern möchten, dann empfehle ich Ihnen, diese mit konstruktiven Vorschlägen auf dem politischem Weg zu erreichen. Alles Andere ist Polemik.


Stefan Studer

25.02.2009, 12:58 Uhr

Es ist ja wohl klar, dass wenn Personen wissen, dass sie bei einer Flucht nicht verfolgt werden, weil die Polizei schlechte Presse vermeiden will, diese sich auf jeden Fall aus dem Staub machen werden. Es scheint mir also, absolut gerechtfertigt, Flüchtende auf jeden Fall zu verfolgen.


Friedrich Althauser

25.02.2009, 12:41 Uhr

Schade, dass die gestürzten Motorradfahrer nicht gestorben sind oder wenigsgtens querschnittgelähmt. Das hätten sie verdient.


danilo zink

25.02.2009, 12:38 Uhr

muss sich die polizei etwa schon wieder rechtfertigen? für nichts?


Faeh HP

25.02.2009, 12:28 Uhr

Die TAGI-übliche Hinterfragung der Polizeieinsätze ist ja sattsam bekannt und letztlich legitim. Wenn die Redaktoren aber im Artikel nur noch die Polizeiarbeit hinterfragen und in einem kleinen Schlusssatz (fast gezwungerermassen) noch auf die Täter hinweisen, so sollten sie sich nicht wundern, wenn die Ordnungskräfte irgendwann einmal einfach wegzusehen beginnen. In wessen Interesse wäre das?


Bruno Froehlich

25.02.2009, 12:19 Uhr

"An die Opfer einer Straftat denken", das ist der Rachegedanke und rechtfertigt keineswegs das Risiko neuer Opfer aufgrund der rasenden Polizei. Solche Einsaetze sind hoechstens verhaeltnismaessig bei einer Amoktat, wo so oder so weitere Opfer befuerchtet werden muessen. Risiko und Nutzen nochmals besser ueberlegen...


Peter Nötzli

25.02.2009, 12:07 Uhr

Der Polizei ist alles erlaubt. Sie darf auch Verfolgungsjagden inszenieren. Das Aufbieten von Verstärkung durch weitere Kolegen unter Angabe der Koordinaten der Flüchtenden ist nicht erforderlich. Der Polizist soll die Herausforderung annehmen und mit den Flüchtenden mitrasen dürfen, nicht zuletzt auch drum, um das eigene Polizeiauto endlich mal realistisch testen zu können. Tote gabs ja nicht.



Meistgelesen in der Rubrik Zürich

Neues aus Ihrem Wohnort

  • Hier finden Sie Nachrichten, Veranstaltungen und das detaillierte Lokalwetter ihrer und hundert weiterer Gemeinden im Gebiet des Tages-Anzeigers. Mehr...
  • Gelangen Sie hier direkt zu Ihrer Gemeindeseite:

Die Top-Themen im

Umfrage

Soll in Zürich ein nächtliches Trinkverbot auf öffentlichem Grund eingeführt werden?

Ja

Nein


Hildegard Schwaningers Notizen zu Namen

Der Zwillingsmord von Horgen

Der Münchner Prozess

Regionenrating

Eva

Der grosse Kinoservice für Zürich & Region

Das Filetstück: die Gastro-Suche




© Tamedia AG 2010 Alle Rechte vorbehalten