Zürich
Billigfleisch erzürnt Zürcher Tierschutz
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Laut dem Zürcher Tierschutz kämen immer mehr Fleisch und andere tierische Produkte aus nicht tierschutzkonformer Haltung in Umlauf. Schuld daran seien die Billig-Discounter wie Aldi und Lidl, schreibt «20 Minuten» in seiner heutigen Ausgabe. Diese importierten Produkte aus EU-Ländern, in welchen viel weniger strenge Tierschutzrichtlinien gälten. So seien die Batteriehaltung bei Geflügel, unzumutbare Mastbedingungen und die Ferkelkastration ohne Betäubung noch zugelassen. Dies liege weit unter den Schweizereischen Minimalstandards und müsse dennoch nicht auf der Verpackung deklariert werden. Als Faustregel gelte laut Roman Weibel, Geschäftsführer der Nutztierorganisation Kagfreiland, dass je schlechter die Tiere gelebt hätten, je günstiger das Produkt sei.
Aldi-Sprecher Sven Bradke wehrt sich gegen den Billigfleisch-Vorwurf mit dem Hinweis auf das Angebot von Fleisch mit Schweizer Label. Wie gross der Verkaufsanteil ist, wird jedoch nicht bekannt gegeben. (los)
Erstellt: 17.02.2009, 08:57 Uhr
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