Zürich
Erneut absolvieren mehr Schüler die Gymi-Prüfung
Von Daniel Schneebeli. Aktualisiert am 01.05.2009
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Die Anziehungskraft der Gymnasien wird grösser und grösser. Dieses Jahr haben sich 6 Prozent mehr Primarschülerinnen und -schüler für die Aufnahmeprüfung an ein Langzeitgymnasium angemeldet als 2008. Mittlerweile ist man bei 3800 Prüflingen angekommen. Noch vor drei Jahren waren es 3300 gewesen. Projektleiter Hans Keller betont, dass nicht demografische Gründe für die Zunahme verantwortlich sind. Die Schülerzahlen sind in den letzten Jahren kaum mehr gestiegen. Es gebe womöglich immer mehr Eltern, die es ihre Kinder nach der 6. Klasse «einmal versuchen lassen wollen». Wer durchfällt, bekommt nach der zweiten Sekundarschule eine zweite Chance.
Aufnahmequoten bei gut 50 Prozent
Die Anmeldezahlen für das Kurzzeitgymnasium, in welches die Jugendlichen nach der 2. oder der 3. Sekundarschule eintreten können, sind hingegen stabil. Am Montag werden 2350 Sekundarschüler zu dieser Prüfung antreten, gleich viele wie im letzten Jahr.
Laut Keller sind in den letzten Jahren die Aufnahmequoten in etwa gleich geblieben, sie liegen bei gut 50 Prozent. Ein Teil der Jugendlichen wird dann allerdings die Probezeit nicht bestehen.
Die Durchführung der Prüfung ist heikel und sehr arbeitsintensiv für die Lehrpersonen. Bis zum nächsten Donnerstag müssen alle Prüfungen und Aufsätze nach den im Voraus festgelegten Anweisungen korrigiert sein. Am Freitag werden sie an speziell instruierte Primar- und Sekundarlehrerinnen und -lehrer weitergeschickt, die sie dann übers Wochenende zum zweiten Mal korrigieren müssen. Anfang der neuen Woche findet die Notenkonferenz statt, in welcher über «die knappen Fälle» entschieden wird. Am Donnerstag, 14. Mai, gehen die Briefe an die Eltern hinaus. Am 20. Mai müssen dann jene, die es im ersten Anlauf knapp nicht geschafft haben, zur mündlichen Prüfung erscheinen. Keller rechnet etwa mit 20 Prozent.
Aufgaben diebstahlsicher verwahrt
Wichtig ist, dass die Prüfungsaufgaben bis zum Montagmorgen geheim bleiben. Aus Sicherheitsgründen will Hans Keller keine Details verraten. Die über 6000 Prüfungen seien aber sicher verwahrt und würden den Aufsichtspersonen am Montagmorgen erst 15 Minuten vor Prüfungsbeginn ausgehändigt. Keinen Sinn macht es im Übrigen, sich für den Prüfungsmorgen krankzumelden, um im Nachhinein an die Aufgaben zu kommen. An der Nachprüfung im Juni werden andere Aufgaben gestellt. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 01.05.2009, 22:35 Uhr
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

