Fast die Hälfte der indischen Velos ist schon weg
Von Lorenz Schmid. Aktualisiert am 01.07.2009
Artikel zum Thema
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Schon früh am heutigen Morgen, noch bevor der Laden Velofix in Zürich Wiedikon geöffnet hatte, klingelte bei Teilhaber Ramesh Thambiah das Telefon. Die ersten Interessenten für eines der wenigen verfügbaren indischen Velos meldeten sich. Die Anrufer haben durch einen Artikel im «Tages-Anzeiger» von den robusten Zweirädern erfahren. «Ich hatte sogar Anrufe aus dem Aargau und Luzern», freut sich Thambiah. Den ganzen Vormittag liefen danach die Telefone heiss.
Von den 16 Exemplaren des indischen Herstellers Hero Cycles aus Chennai sind bereits zwei verkauft. Weitere fünf Stück sind reserviert. «Ich bin überrascht, wie gefragt die Räder sind. Damit habe ich nicht gerechnet», so Thambiah.
Zweite Lieferung denkbar
Das Fahrrad erinnert in seiner Einfachheit an das alte Schweizer Militärrad. Mit nur einem Gang und sehr robust hat es ebenfalls das Zeug zum Klassiker. Sollte die hohe Nachfrage anhalten, könnte sich Thambiah vorstellen, eine zweite Ladung zu importieren. «Dies würde aber etwa zwei Monate dauern. Und etwas teurer würden sie auch, denn jetzt ist es noch ein Verlustgeschäft.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 01.07.2009, 12:56 Uhr


































