Fry reisst illegalen Kiosk diesen Monat ab
Von Felix Schindler. Aktualisiert am 24.01.2009
Gnadenfrist bis Mai 2009
Giusep Fry hatte den Kiosk Ende April 2007 ohne Bewilligung gebaut und weiter aufs Plateau hinaus verschoben - als Ersatz für den früheren Imbissstand, der kleiner war. Nachträglich verweigerte die Zürcher Baudirektion eine Ausnahmebewilligung für den neuen Kiosk. Gleichzeitig aber erlaubten die Baudirektion und die Standortgemeinde Stallikon dem Hotelier, die Verpflegungsstätte stehen zu lassen. Sie gewährten Giusep Fry eine Gnadenfrist bis spätestens Ende Mai 2009. (sit)
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Der Uetliberg-Hotelier Guisep Fry reisst den Kiosk ab, den er vor bald zwei Jahren widerrechtlich aufgestellt hat. Wie der Kanton heute Freitag mitteilt, hat die Baudirektion mit Fry das weitere Vorgehen bestimmt. Beide Parteien streben eine zügige Abwicklung der laufenden Planungsverfahren für das beliebte Zürcher Ausflugsziel an.
Fry wird den Entscheid des Verwaltungsgerichts von vergangenen Dezember nicht vor Bundesgericht weiterziehen und den Kiosk Ende Januar entfernen. Ausserdem blieben die Sitzgelegenheiten auf dem Plateau, der Turm und die WC-Anlagen auf Frys Privatgrundstück weiterhin kostenlos zugänglich.
Auch der Kanton wird sich dem Entscheid des Verwaltungsgerichts fügen müssen: Alle sistierten Bewilligungsverfahren werden sofort wieder aufgenommen. Ausserdem wird sich die Baudirektion dafür einsetzen, dass das Land, auf dem das Uto Kulm steht, im kantonalen Richtplan dem Erholungsgebiet zugewiesen wird. Nur so kann der vorgesehene Gestaltungsplan Uto Kulm überhaupt umgesetzt werden. Der Entscheid über die nötige Richtplanänderung liegt beim Kantonsrat. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 24.01.2009, 14:20 Uhr


































