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Handyverbot: Zürcher Regierung soll Schulen unterstützen

Aktualisiert am 20.04.2009 4 Kommentare

Die Zürcher Bildungsdirektion soll den Schulen beim Erlass von Handyverboten Rückendeckung geben. Ein entsprechendes EVP-Postulat wurde überwiesen.

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Der Kantonsrat hat am Montag ein entsprechendes Postulat mit 80 zu 46 Stimmen gutgeheissen. 19 Ratsmitglieder enthielten sich der Stimme. Verschiedene geleitete Schulen möchten gemäss den Postulanten aus der EVP die Handys verbieten. Ohne grünes Licht von der Bildungsdirektion scheuten sie sich aber, Verbote oder stark einschränkende Massnahmen zu beschliessen.

Aeppli findet Verbot zu radikal

Die Mobiltelefone in den Schulzimmern und auf dem Pausenplatz seien tatsächlich ein Problem für die Schulen, sagte Bildungsdirektorin Regine Aeppli (SP). Es wäre ihrer Meinung nach aber übers Ziel hinausgeschossen, wenn ein gesetzliches Verbot beschlossen würde. Aber alle Schulen sollten sich dem Thema annehmen und «mutige Entscheide» fällen, sagte Aeppli. Der Umgang mit dem Handy müsse jedoch nicht an jeder Schule gleich gehandhabt werden. Die Kantonsregierung sei zur Entgegennahme des Vorstosses bereit.

Meinungen der Parteien sind verschieden

Es gehe nicht um ein generelles Verbot für alle Schulen, meinte ein SP-Sprecher. Die Bildungsdirektion könne aber den Handlungsspielraum klären und die Schulleitungen dazu ermuntern, diesen auch zu nutzen. Auch die SVP plädierte für «unverbindliche Empfehlungen» durch die Bildungsdirektion. Nach Ansicht der FDP wird mit dem Postulat mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Die Schulleitungen könnten das Problem auch ohne die Politik lösen. Auch eine Sprecherin der Grünen wies darauf hin, dass schon heute Handyverbote an vielen Schulen in der Hausordnung verankert seien und durchgesetzt würden. (mro/sda)

Erstellt: 20.04.2009, 11:04 Uhr

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4 Kommentare

Peter Wolf

20.04.2009, 11:46 Uhr
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Was soll der Quatsch?? In der Schule soll man bekanntlich für das Leben lernen, ergo hat das Handy während der Unterrichtsstunden ausgeschaltet zu bleiben. Wie es auch während Sitzungen im Berufsleben sein sollte. Hingegen sollten in der Schule während der Pausen die gesetzeskonforme Nutzung (also ohne Pornofilmchen ect.) erlaubt sein. Antworten


Hans Rudolf Metzger

20.04.2009, 12:01 Uhr
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Wie wenn es an der Zürcher Volksschule - und anderswo! - nicht weit wichtigere Probleme zu lösen gäbe! Meines Wissens hat die Mehrheit der Zürcher Lehrerschaft das angebliche "Handy-Problem", so es denn eines gibt, im Griff - auch ohne ein entsprechendes Gesetz! Ich kann mich der Meinung "meiner" FDP wieder einmal voll und ganz anschliessen! Antworten



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