Hier harzt die Westumfahrung
Von Lorenz Schmid. Aktualisiert am 04.05.2009
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Während grosse Teile der Stadt Zürich durch die Westumfahrung vom Durchgangsverkehr entlastet werden, kamen heute im Berufsverkehr schlagartig auch ihre Nachteile zum Vorschein. Tagesanzeiger.ch zeigt, wo die Westumfahrung noch Probleme verursacht.
- Sihlhochstrasse Zürich Brunau, stadteinwärts
Das Autobahnende in Zürich Brunau war heute Montag fast den ganzen Tag völlig überlastet. Stundenlanger Stau strapazierte die Nerven der Autofahrer. Weil oftmals während Minuten nichts mehr ging, stiegen viele Fahrer aus und nutzen den Stau für eine unfreiwillige Rauchpause. - A1 Richtung Zürich und Nordring
Auch auf der Nordumfahrung war der Mehrverkehr in Richtung Zürich sowie Flughafen zu spüren. So soll der morgendliche Berufsverkehr nach Zürich bereits in Lenzburg ins Stocken geraten sein. Autopendler auf dieser Strecke vermeldeten deshalb bis zu doppelt so lange Fahrzeiten wie bisher üblich. - Uetlibergtunnel: Schilderwald
Sorgt der Stau und Mehrverkehr an verschiedenen Stellen für rote Köpfe, gilt es in den Bereichen, wo der Verkehr fliesst, kühlen Kopf zu behalten. Wer den Uetlibergtunnel durchfährt, wird an dessen Ende von einem ganzen Schilderwald mit möglichen Zielorten erwartet. Oft lässt sich daher beobachten, wie Automobilisten noch mit halsbrecherischen Spurwechseln versuchen, auf die richtige Spur zu kommen. - Baustelle Autobahnende Wettswil in Richtung Luzern
Für den Feierabendverkehr könnte auch das Autobahnende in Wettswil Staugefahr in sich bergen. Wo vor gut einer Woche noch Festplatz des Westfests war, erwartet den Automobilisten jetzt noch eine Baustelle. Der Wald aus rot-weissen Balken und die Reduktion auf eine Spur sowie Tempo 40 dürfte den Verkehrsfluss ab der Westumfahrung doch arg bremsen.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 04.05.2009, 16:28 Uhr


