Zürich

Jetzt hat der Kanton genug von den Hooligans

Der Kanton Zürich tritt dem interkantonalen Konkordat bei, in dem Massnahmen gegen Hooliganismus verankert sind. Der Kantonsrat hat dem Gesetz, das den Beitritt regelt, heute zugestimmt.

1/17 DSC_0158 [Desktop Resolution].JPG
Die Sachschadensbilanz nach Ausschreitungen im Mai: Ein geplünderter Tankstellenshop, demolierte Autos und Züge, ein zerlegtes WC-Häuschen und Unmengen von Müll auf den Strassen.
Bild: Markus Heinzer/newspictures.ch

   

Artikel zum Thema

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Dagegen votierten die Fraktion Grüne/AL sowie einige Sozialdemokraten. Das «Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen» tritt voraussichtlich Anfang 2010 in Kraft.

Heute sind Rayonverbot, Meldeauflage und Polizeigewahrsam für gewalttätige Personen im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen als befristete Massnahme bis Ende 2009 im Bundesrecht geregelt. Sie können im Kanton Zürich von der Kantonspolizei sowie von den Stadtpolizeien Zürich und Winterthur angeordnet werden.

AL fordert die Anwendung des Strafgesetzes

Geschaffen wurden die präventiven Massnahmen im Hinblick auf die Fussball-Europameisterschaft 2008 und die Eishockey- Weltmeisterschaft 2009. Die befristete Regelung erfolgte im Bundesgesetz über Massnahmen zur Wahrung der inneren Sicherheit (BWIS).

Die Vorfälle wie jene nach dem Fussball-Spiel FC Zürich - FC Basel von gestern Sonntagnachmittag zeigten, dass die Massnahmen gar nichts brächten, sagte ein AL-Sprecher. Für solche Fälle müsse weiterhin das Strafgesetzbuch zur Anwendung kommen. (fsc/sda/)

Erstellt: 19.05.2009, 11:04 Uhr

Zürich

Populär auf Facebook Privatsphäre

Lokalverzeichnis

Werbung