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«Schimanski von Zürich» legt Berufung ein

Von Simon Eppenberger. Aktualisiert am 29.04.2009 30 Kommentare

Der Stadtpolizist Fredi Hafner zieht das Urteil gegen ihn weiter. Er bestreitet nach wie vor, in der «Affäre Nef» das Amtsgeheimnis verletzt zu haben.

Fredi Hafner am Tag der Verhandlung im März.

Fredi Hafner am Tag der Verhandlung im März. (Bild: Thomas Burla)

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«Mit Entsetzen musste mein Klient heute morgen aus den Medien vom Urteil erfahren», sagt Fredi Hafners Anwalt Marc Engler auf Anfrage. Es entbehre nicht einer gewissen Ironie, dass Hafner zuerst durch die Zeitung informiert werde, dass ihn der Einzelrichter für schuldig hält, sagt Engler.

Das Urteil erhielten Engler und Hafner erst am Donnerstag mit der Post. Ohne es im Detail studiert zu haben, ist laut Engler klar, dass Hafner Berufung einlegen werde. «Unsere Position ist klar: Er wars nicht», sagt Engler.

Unabhängig davon bleibt für Engler die Frage offen, wie die «NZZ» einen Tag früher zum Urteil kommt. «Ich habe das mit grosser Verwunderung zur Kenntnis genommen», sagt Engler.

Der gut 57-jährige Fredi Hafner wurde schuldig gesprochen und wegen Amtsgeheimnisverletzung zu einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu 160 Franken verurteilt. Die Staatsanwältin hatte eine bedingte Geldstrafe von 21'000 Franken und 1000 Franken Busse gefordert. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 29.04.2009, 18:18 Uhr

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30 Kommentare

schnyder Manfred

29.04.2009, 23:53 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Das ist nur die spitze des Eisbergs.Da läuft in der Schweiz viel mehr ? Wollen wir immer die Wahrheit ? Wo sind Willhelm Tell oder Winkelried ? Haben wir mutige Männer und Frauen, dann sind diese unangenehm. Sind diese in einem Betrieb,die länger arbeiten und nie aufbegehren finden wir das in Ordnung , aber wehe diese Person teilt sich mal mit . ja , dann sind diese Queredenker und Rebellen. Antworten


Frowin Keiser

02.04.2009, 20:14 Uhr
Melden

Ich finde Herr Hafner hat genau das Richtige getan. Die Wahrheit muss immer obsiegen. Herr Nef war nicht mehr tragbar und der Bundesrat hat dies gewusst und gedeckt. Aber es zeigt sich wieder einmal, dass diese Enthüllungen in der Schweiz nicht gutiert werden. Darum kann man nur sagen, dass man besser auf der korrupten, vervetterten Seite stehen sollte. Dies lohnt sich mehr: für Geld und Prestige. Antworten



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