Schwarzfahrer: Computerfahndung im ganzen Verkehrsverbund
Von Thomas Schenk. Aktualisiert am 25.03.2009 119 Kommentare
Artikel zum Thema
Wetterfühlige Schwarzfahrer
Der typische Schwarzfahrer ist männlich, zwischen 17 und 40 Jahren alt, und er lässt sich bei Regen erwischen. Dieses Täterprofil hat der Zürcher Verkehrsverbund im Jahr 2007 ermittelt. Anders ausgedrückt, halten sich Frauen und Jugendliche eher an die Regeln. Keinen Einfluss auf das Ausmass an Schwarzfahrern haben hingegen Wochentag oder Tageszeit.
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Schwarzfahrer sind teure Fahrgäste. Dem Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) entgehen dadurch jedes Jahr rund 15 Millionen Franken. Deshalb versucht der ZVV, «die Billetkontrollen möglichst effektiv und effizient durchzuführen», wie Sarah Buehler von der Medienstelle erklärt. Im Gebiet des ganzen Verkehrsverbund, das über den Kanton Zürich hinaus bis in den Aargau und den Thurgau reicht, kommt das gleiche System zum Einsatz, das auch die VBZ anwenden.
An den neuralgischen Punkten
Die Daten, die die Kontrolleure bei ihrer Jagd auf die Schwarzfahrer in ihre kleinen Computer eintippen, werden automatisch ausgewertet. Und genau wie die VBZ ist auch der ZVV laufend informiert, wenn auf einer S-Bahn, einer Postautolinie im Zürcher Unterland oder im Säuliamt besonders viele Schwarzfahrer unterwegs sind. «Das hilft, die Einsatzpläne der Kontrolleure zu steuern», sagt Buehler.
Auch SBB-Sprecher Daniele Pallecchi bestätigt die technologische Aufrüstung. «Wir greifen auf die automatische Auswertung zurück, nebst der Erfahrung unserer Mitarbeiter.» Mehr will der Mediensprecher aber nicht verraten. «Was bei den Stichkontrollen zählt, ist der Überraschungseffekt.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 25.03.2009, 11:55 Uhr
Kommentar schreiben
119 Kommentare
Für eine Quote von 1.53% muss man sich die Frage stellen, ob sich eine Horde "Kundenberater", welche pro 1/4 pro Person Fr. 25.- kostet den Aufwand effektiv rechtfertigt. Nicht zu letzt bleibt die Frage, ob Sperrkontrollen, bei welchen die Billette erst ausserhalb des Fahrzeugs kontrolliert werden überhaupt zulässig sind. Es ist jedenfalls zu bezweiflen und solche Kontrollen gehören abgeschafft. Antworten
Der geschätzte Autor möge nächstes mal doch bitte zuerst ausschlafen, bevor er in die Tasten haut: das Tramdepot heisst amtlich immer noch Hard (und nicht Escher-Wyss-Platz), besprochen wurde eine _Schwerpunkt_kontrolle (man arbeitet schliesslich nicht mit Panzersperren), und geendet hat die Fahrt hoffentlich an der Hst. Waldburg, zur Waldegg fuhr zumindest gestern noch die Uetlibergbahn... Antworten



































