Zürich

Stadt und Kanton sollen je 10 Millionen an den Zoo zahlen

Der Zoo Zürich möchte für den Ausbau in den nächsten 10 Jahren von der Stadt und dem Kanton Zürich je 10 Millionen Franken erhalten.

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Das geplante Elefantengehege von innen.
Bild: Visualisierung Markus Schietsch Architekten GmbH

   

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Am kommenden Montag stimmt der Kantonsrat darüber ab, ob die Zoo Zürich AG für den Ausbau zwischen den Jahren 2010 und 2020 knapp 10 Millionen Franken erhalten soll. Bei einer Zustimmung bleibt jedoch vorbehalten, dass die Stadt Zürich ihrerseits den selben Betrag beisteuert, wie es im Antrag des Regierungsrates heisst.

Wesentlicher Bestandteil des Ausbaus ist ein neuer Elefantenpark. Er wird voraussichtlich 32 Millionen Franken kosten und soll 2012 eröffnet werden. Weiter sind eine neue Schmetterling-Anlage im heutigen Elefantenhaus und später ein südamerikanischer Regenwald und ein neues Affenhaus geplant.

Der Zoo Zürich hat sich 1999 in Zusammenarbeit mit Kanton und Stadt Zürich eine neue Organisationsstruktur gegeben und ist zur Aktiengesellschaft mit gemeinnütziger Ausrichtung geworden. Kanton und Stadt sind neben 5200 Privataktionären mit je 12,5 Prozent am Kapital beteiligt. (ep)

Erstellt: 22.05.2009, 15:49 Uhr

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9 Kommentare

Caesar Schmid

24.05.2009, 13:09 Uhr
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Ich kann dem ZOO Zürich für dieses Projekt nur gratulieren und zugleich für die bisherigen Leistungen den besten Dank aussprechen. Ein besonderer Dank und Gruss gilt dem amtierenden Direktor, Dr. Alex Rübel ! Antworten


Heinz Gfeller

24.05.2009, 12:12 Uhr
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Der Zoo soll sich Sponsoren suchen. Es ist keine öffentliche Aufgabe den Ausbau eines Zoos zu finanzieren. Antworten


Werner Windler

23.05.2009, 16:58 Uhr
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Wie lange lassen sich die Bewohner von Zürich noch gefallen, dass eine private Organisation die letzeten Naherholungsgebiete am Zürichberg verbaut und verschandelt. Antworten


andi matata

23.05.2009, 08:58 Uhr
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Das wäre die beste Investition von Stadt und Kanton der letzten 100 Jahre! Antworten


Kurt Meier

23.05.2009, 08:24 Uhr
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Finde ich in Ordnung. Wir haben schon blöder die Steuergelder verschwendet (gerade in letzter Zeit). Mit dem Geld wird die Tierhaltung verbessert und der Zoo verschönert. Weiter so... Antworten


David Meili

23.05.2009, 08:24 Uhr
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Vielleicht hat jemand im Kantonsrat auch den Mut, die Haltung von exotischen Tieren im Zoo in Zürich zu hinterfragen, und die enormen öffentlichen Beiträge an Projekte, die dem Bedürfnis, dem Management, den Besuchern, doch sicher nicht den Tieren entsprechen. Antworten


Peter Lutz

23.05.2009, 01:35 Uhr
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Ich finde den Zoo zu gross, unmöglich alles an einem Tag zu sehen. Hätte Masoala-Halle an einem andern Ort gebaut, Streichelzoo auch. Denn auch Kinder im Heuried oder Frankental hätten gerne den Streichelzoo vor ihrer Haustüre. Dies wäre viel schöner als dieses geballte, nicht mehr idyllische Zentrum. Früher war der Zoo kleiner und lieblicher. Heute ist er wie Disney World, kaum überblickbar. Antworten


Werner Windler

22.05.2009, 21:05 Uhr
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Eigentlich sollte es umgekehrt sein. Der Zoo soll für die überproportionale Nutzung der Infrastruktur wie Zufahrt für die Zoobesucher durch dicht besiedelte Dörfer und Stadtquartiere und die Inanspruchnahme des wertvollen Naheholungsgebietes sowohl die Stadt als auch den Kanton mit jährlich einem sechstelligen Betrag entschädigen. Die Stadtbewohner benötigen ein intaktes Naherholungsgebiet. Antworten


Hansueli Meischter

22.05.2009, 19:22 Uhr
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Der Zoo Zürich ist ein private AG. Die öffentlichen Mittel fliessen wie seit Jahren wie geschmiert. Ist halt schon noch praktisch, wenn der Finanzvorsteher der Stadt Zürich (Herr Martin Vollenwyder) gleich persönlich im Verwaltungsrat sitzt. Antworten



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