Stadt und Kanton sollen je 10 Millionen an den Zoo zahlen
Aktualisiert am 22.05.2009 9 Kommentare
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Am kommenden Montag stimmt der Kantonsrat darüber ab, ob die Zoo Zürich AG für den Ausbau zwischen den Jahren 2010 und 2020 knapp 10 Millionen Franken erhalten soll. Bei einer Zustimmung bleibt jedoch vorbehalten, dass die Stadt Zürich ihrerseits den selben Betrag beisteuert, wie es im Antrag des Regierungsrates heisst.
Wesentlicher Bestandteil des Ausbaus ist ein neuer Elefantenpark. Er wird voraussichtlich 32 Millionen Franken kosten und soll 2012 eröffnet werden. Weiter sind eine neue Schmetterling-Anlage im heutigen Elefantenhaus und später ein südamerikanischer Regenwald und ein neues Affenhaus geplant.
Der Zoo Zürich hat sich 1999 in Zusammenarbeit mit Kanton und Stadt Zürich eine neue Organisationsstruktur gegeben und ist zur Aktiengesellschaft mit gemeinnütziger Ausrichtung geworden. Kanton und Stadt sind neben 5200 Privataktionären mit je 12,5 Prozent am Kapital beteiligt. (ep)
Erstellt: 22.05.2009, 15:49 Uhr
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9 Kommentare
Vielleicht hat jemand im Kantonsrat auch den Mut, die Haltung von exotischen Tieren im Zoo in Zürich zu hinterfragen, und die enormen öffentlichen Beiträge an Projekte, die dem Bedürfnis, dem Management, den Besuchern, doch sicher nicht den Tieren entsprechen. Antworten
Ich finde den Zoo zu gross, unmöglich alles an einem Tag zu sehen. Hätte Masoala-Halle an einem andern Ort gebaut, Streichelzoo auch. Denn auch Kinder im Heuried oder Frankental hätten gerne den Streichelzoo vor ihrer Haustüre. Dies wäre viel schöner als dieses geballte, nicht mehr idyllische Zentrum. Früher war der Zoo kleiner und lieblicher. Heute ist er wie Disney World, kaum überblickbar. Antworten
Eigentlich sollte es umgekehrt sein. Der Zoo soll für die überproportionale Nutzung der Infrastruktur wie Zufahrt für die Zoobesucher durch dicht besiedelte Dörfer und Stadtquartiere und die Inanspruchnahme des wertvollen Naheholungsgebietes sowohl die Stadt als auch den Kanton mit jährlich einem sechstelligen Betrag entschädigen. Die Stadtbewohner benötigen ein intaktes Naherholungsgebiet. Antworten






Caesar Schmid
Ich kann dem ZOO Zürich für dieses Projekt nur gratulieren und zugleich für die bisherigen Leistungen den besten Dank aussprechen. Ein besonderer Dank und Gruss gilt dem amtierenden Direktor, Dr. Alex Rübel ! Antworten