Zahl deutscher Zuwanderer bricht alle Rekorde
Von Edgar Schuler. Aktualisiert am 20.11.2008 169 Kommentare
Zuwanderung deutscher Staatsangehöriger in Zürich
Wie Deutsche die Schweiz verändern
Die Zuwanderung von Deutschen in die Schweiz ist Thema eines Podiumsgesprächs am Donnerstag um 19 Uhr im Kaufleuten am Zürcher Pelikanplatz. Unter der Leitung von TA-Chefredaktor Peter Hartmeier diskutieren Thomas Held, Direktor Avenir Suisse, Uwe J. Heusser von der «Zeit» in Hamburg, FDP-Nationalrat Ruedi Noser, Kommunikationsberater Klaus J. Stöhlker und Susanne Franke, Kommunikationsmanagerin der Namics AG. Der Eintritt ist gratis. (TA)
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Die Zahl deutscher Staatsbürger im Kanton Zürich explodiert förmlich: Allein im Zeitraum von August 2007 bis August 2008 sind laut dem Bundesamt für Migration in Bern 14 332 Deutsche in den Kanton Zürich gezogen. Das entspricht ungefähr der Einwohnerzahl der Stadt Opfikon. In den zwölf Monaten zuvor waren noch 5424 Deutsche nach Zürich eingewandert.
Gemäss den neuesten erhältlichen Zahlen vom September wohnten und arbeiteten im Kanton Zürich total 66 112 Deutsche. Das sind so viele, wie die Städte Dübendorf, Dietikon und Wetzikon zusammen Einwohner haben. Die Deutschen hatten erst vor einem Jahr die Italiener als grösste Ausländergruppe in Zürich abgelöst. Jetzt setzen sie sich an der Spitze der Ausländerrangliste immer deutlicher ab. Die Deutschen stellen nun auch mehr Ausländer im Kanton Zürich als die Einwanderer aus den Staaten des ehemaligen Jugoslawien zusammen.
Der Hauptgrund für die weiter beschleunigte Zuwanderung aus Deutschland liegt nach Angaben von Alfred Schmutz, dem Statistiker des Bundesamts für Migration, in der vollständigen Personenfreizügigkeit. Diese gilt für die Bürgerinnen und Bürger der 15 «alten» EU-Staaten (sowie für Malta und Zypern) seit dem 1. Juni 2007. Vollständige Freizügigkeit heisst, dass es keine zahlenmässige Begrenzung für die Zuwanderung von Personen aus diesen Staaten gibt, die in der Schweiz eine Arbeitsstelle erhalten. Bereits vorher hatten besonders viele Deutsche von der damals noch durch Kontingente geregelten Freizügigkeitsregel profitiert. Das hängt mit der Nähe und – was die Deutschschweiz und damit auch Zürich betrifft – mit der Sprache zusammen.
Auch das Missbehagen steigt
SVP-Alt-Bundesrat Christoph Blocher hatte letzte Woche bei einem Vortrag bei Türken in Zürich vor Integrationsproblemen gewarnt – aber nicht wegen der verhältnismässig wenigen Türken in der Schweiz, sondern wegen der Deutschen. «Integration ist immer vor allem eine Frage der Zahl», sagte Blocher.
An der Uni Zürich hat die grosse Zahl deutscher Professoren und Assistenten im vergangenen Winter bereits zu einem handfesten Krach geführt, als ein Studentenvertreter die «Germanisierung» der Uni beklagte.
Die vor acht Jahren aus Deutschland in die Schweiz gezogene Kommunikationsfachfrau Susanne Franke beobachtet, dass sie selber und ihre schon seit längerem in der Schweiz wohnenden Landsleute ebenfalls ein zunehmendes Missbehagen fühlen: «Wenn ich im Zug ein überlautes Telefongespräch höre, weiss ich genau, dass das ein Landsmann ist.» Sie getraue sich dann gar nicht mehr, jemand anders anzusprechen, um nicht mit «den Deutschen» in einen Topf geworfen zu werden: «Viele Deutsche in der Schweiz sind sich über die kulturellen Unterschiede gar nicht bewusst und werden darum als arrogant wahrgenommen.» (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 19.11.2008, 22:58 Uhr
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169 KOMMENTARE
Wie war das im Vorfeld der Personenfreizügigkeitsabstimmung ? Es hiess es werde keine Masseneinwanderung stattfinden, das sein nur ein Hirngespinst der SVP. Einmal mehr wurden wir angelogen. Die Folgen: Noch mehr Überfremdung, Soziale Probleme, Zersiedelung der Schweiz, steigende Immobilienpreise etc. Bravo....
Ich, seit 04 / 2008 in ZH, empfinde manche Deutschen, die ich hier erlebe, ebenfalls als arrogant und schäme mich dann dafür wie sie auftreten usw. Habe sogar schon auf englisch geredet, nur damit die nicht merken, dass ich auch aus Dtl. bin. Schwieriges, facettenreiches Thema. Kann die Schweizer verstehen, denen das langsam zu viel wird. Aber bitte nicht alle Deutschen in einen Topf schmeissen !
deutsche sollten mal erst lehrnen das dass hier eigentlich unser land ist es heisst ja schweiz ! Arrogant sind diese Leute bis oben hin, weil sie so auftreten wie sie halt sind. Null respekt einstellung wir sollen uns den leuten anpassen, da liegt schon das haubtproblemm Sagte mir letzthin einer:ich bin deutscher das reicht doch! Da frage ich mich einfach was hatte so einer für eine kinderstube
Komisch, dass hier andauernd gefordert wird, man solle als Deutscher hier Schweizerdeutsch sprechen....wenn man es denn tut, wird es einem oft übel genommen oder man wird ausgelacht.... Warum sprechen Sie als Schweizer nicht einfach Schweizerdeutsch weiter auch wenn wir auf "Hochdeutsch" antworten? Übrigens sprechen die Deutschen viele verschiedene Dialekte aber kaum reines Hochdeutsch.
Traurig finde ich, daß man nicht mehr den Menschen sieht, sondern nur die Herkunft. Und liebe deutsche Mitbürger, es nützt nichts, seine Landsleute auch noch ständig zu kritisieren um sich bei vielen Schweizern beliebter zu machen. Wir sitzen letztendlich in diesem Land doch alle in einem Boot am Ende eines Tages. Die Schweiz ist ein tolles Land, aber diese Hetze gegen uns tut weh.
Lebe als Schweizer in Deutschland und fühle mich hier sehr wohl. Dank an die deutsche Gastfreundschaft. Warum muss alles Schwarz – Weiss gemalt werden? Es gibt weder den typischen Deutschen noch den typischen Schweizer. Ein Urner und ein Basler sind sich fremder als ein Stuttgarter und ein Zürcher. Man muss sich den lokalen Begebenheiten anpassen, ob innerhalb der Schweiz oder grenzüberschreite
Hallo Landsleute aus old Germany, bin seit 4 Jahren hier, mit leider sehr vielen negativen Enttäuschungen. Wir bauen hier schlüselfertige Einfamilienhäuser. Die gleichen Schweizer, die uns permanent aus Neid und minderem Selbstbewusstsein angiften, stehen sabbernd vor mir. Sparen über uns "Dütsche" 50-100.000 SFR bei Ihren "Hüsern" . Das ist mein Beitrag an die Wirtschaft in D. No Swiss. No Money.
Alles aufs Geld zu reduzieren wäre falsch. Ich verdiene hier nach Abzug der Lebenshaltungskosten nicht viel mehr als in D. Für mich sind es ganz andere Gründe hier zu sein: Ich lebe als D in CH, weil dieses Land einfach irrsinnig schön ist. Und die Schweizer mit wenigen rechten Ausnahmen wahnsinnig liebe, offene und hoch gebildete Menschen sind! Liebe CH, ich lebe gerne bei und mit Euch !!!!
Sagt mal liebe Schweizer/innen, wird es Euch nicht langsam langweilig mit dieser Hetze? Wir sind nunmal da und durch eine Ablehnung der Personenfreizügigkeit werdet Ihr uns auch nicht los, denn viele haben sich hier ihre Existenz aufgebaut und geben diese bestimmt nicht mehr so einfach auf. Ich denke übrigens auch nicht, dass 220000 Deutsche das Ende Eurer Mundart bedeuten.
@ patrick lutz: nagel auf den kopf getroffen! dort sollte man wirklich endlich einmal aus dem dornröschenschlaf verwachen und handeln statt meckern und "peitschenhiebe" auszuteilen. @ judith schmidt: dass das thema "schweiz" auch durchaus kontrovers diskutiert werden soll - dagegen hat sicher niemand etwas! es ist ja bekanntlich auch nicht alles gold, was glänzt - und trotzdem lockt der franken.
Auch in D wird "das gelobte Land CH" inzw. kontroverser diskutiert. Mir als D(s. 4J in CH) passiert es in D immer öfter, dass ich zum Ausländerhass in CH angesprochen und gefragt werde, ob auch meine Autoreifen schon zerstochen wurden. Bislang hatte ich keine derartigen Erlebnisse und habeCH stets als meine neue Heimat verteidigt. Wenn man aber die Artikel hier liest könnte man fast Angst kriegen.
@ Ruth Meier: Oh ja, es ist extrem unhöflich und arrogant, dass man als Deutscher "Bitte" oder "Wie bitte" antwortet, wenn man eine Frage, auch noch in einer fremden Sprache artikuliert, nicht verstanden hat. Ich bin seit 8 Monaten hier, ich verstehe Schweizerdeutsch immer besser. Aber manchmal eben nicht so gut. Dann erlaube ich mir nochmal nachzufragen. Gut, sind wir uns noch nicht begegnet.
Liebe Schweitzer, liebe Deutsche, In meinen Augen ist diese Diskussion sinnlos! Ich selbst bin in Konstanz am Bodensee geboren, dort aufgewachsen, und habe fast mein ganzes Leben dort gelebt. Erst vor 8 Jahren bin ich ins englischsprachige Ausland verzogen. Für mich ist die die Schweiz genauso meine Heimat, wie Deutschland oder östereich. Und noch was....Konstanz Dialekt ist auch eine Sprache..;-)
Liebe Deutsche, nehmt das Gejammere hier nicht zu ernst. Die meisten, die hier von der unterschiedlichen Kultur labern, haben selbst Verwandte in Deutschland, schauen Abends SAT1 und gehen am Wochenende in Deutschland günstig einkaufen. Und deren grosse Hoffnung, Christoph Blocher, hat seine Wurzeln auch in Deutschland.
Es ist erstaunlich wie viele der "Schweizer" Kommentarschreiber über ein offensichtlich geringes Selbstbewusstsein verfügen. Die D die hier in der CH leben, liegen nicht dem schweizer Staat auf der Tasche sondern sind Steuerzahler. Und bei den oft bekleideten Posten nicht die kleinsten. Über Hochdeutsch schimpfen und im gleichen Satz mit Anglizismen rumwerfen? Liebe Schweizer, was soll das?
Was man schlicht auch mal erwähnen sollte, ist, dass gewisse deutsche Minister sich einmal fragen sollten, wohin die ganzen deutschen Steuergelder für Bildung im Endeffekt hinfliessen: Es verwundert wirklich, wie man als Staat zusieht, wie man Millionen für die Ausbildung von Akademikern ausgibt, die nachher, wenn sie dem Staat endlich finanziell "nützen" würden, alle in die Schweiz verschwinden..
Für eine lebenswerte Schweiz: - nieder mit der Personenfreizügigkeit im Februar!
In der Schweiz herrscht dank Freiheit Wohlstand. Deutschland dagegen gehört zur EU. Um diese Entwicklung aufzuhalten gibt es genau zwei Möglichkeiten: Entweder wir treten selber dem Brüsseler Pakt bei, oder wir warten darauf, dass Frau Merkel erklärt, niemand habe vor, eine Mauer zu bauen.
Zum Stichwort "Zuwenig qualifizierte schweizer Mitarbeiter". Dies hat sich die Industrie selbst zuzuschreiben, da sie offensichtlich verpasst hat, diese Qualifikation aufzubauen. Shame on you. Wenn man halt nur bis zum nächsten Bonus denkt passiert sowas. Die schweizer Bevölkerung trägt dann die Konsequenzen.
@Karsten Mattis: Unterscheide bitte, WER euch ins Land holt. Dass die Wirtschaft Deutsche holt, ist klar, weil sie eben billiger sind als Schweizer und erst noch abhängiger. Das normale Schweizer Volk, also diejenigen ohne Unternehmensbeteiligungen und ohne Zürichbergvillen, findet das gar nicht toll. Das Schweizer Grosskapital veräppelt das Schweizer Volk..
Es braucht Kontingente für Studenten aus dem Ausland (und ich meine hier nicht diejenigen, die ein Austauschprogramm machen, sondern diejenigen, die hier angeblich "nur studieren" kommen und ohnehin die meisten bleiben) und massiv höhere Studiengebühren für Externe. An vielen Unis im Ausland bezahlen Einheimische weniger bzw. Ausländer mehr - so regelt man die Studentenanzahl/Kapazitäten auch!
Würden die Menschen in D eine Einwanderung in ihr Land aus der CH akzeptieren, die umgerechnet auf die Gesamtbevölkerung ca. 380'000 Einwanderer jedes Jahr bedeuten würde? Uns Schweizern wird eingebleut wir sollen still sein und zufrieden mit dem, was für uns beschlossen wird, wir gewöhnliches Volk wüssten ja sowieso nicht, was gut für uns sei. Und doch bilde ich mir meine eigene Meinung.
Ich bin jetzt seit 2 Jahren in der Schweiz und muss sagen, alle Schweizer die ich persönlich kennengelernt habe, sind gar nicht so schlimm wie man anhand der regelmäßigen Kommentare im TA vermuten könnte. Tatsächlich diskutiert man nur am Anfang des Kennenlernens über die Unterschiede, trinkt ein paar Bier zusammen und dann konzentriert man sich auf das Gemeinsame, die Arbeit, der Sport oder die Hobbys. Ich habe sogar schon mit einigen Schweizern Deutschland besucht, und sie waren sehr angetan davon. Man sollte nicht vergessen, dass grade in der Wissenschaft eine Karriere ohne Auslandsaufenthalt nicht mehr möglich ist. Das gilt für Deutschland und die Schweiz. Mehr als Hälfte aller Schweizer Doktoranden an unserem Institut, die in der Wissenschaft bleiben, gehen nach ihrem Abschluss für einige Jahre nach Deutschland!
Xenophobie (Fremdenangst) ist immer das Resultat eines verminderten Selbstwertgefühles. - Viele SchweizerInnen haben ein echtes Problem: Nämlich eine Profilneurose, weil sie merken, dass sich die Welt wandelt, - und die Schweiz so bleibt wie sie einmal war. - Die Zukunft sieht aber anders aus: Konstant ist nur die Veränderung.
alles hat zwei seiten ! die wirtschaft floriert durch die einwanderung (drum nicken alle politiker löblich), denn alle brauchen wohnraum, möbel, transport, dienstleistungen, essen, etc. Gleichzeitig vermindert sich die lebensqualität, mehr menschen, mehr autos, mehr heizungen, weniger freiraum pro kopf, etc. Und mehr druck auf die sozial schwachen und wohnungsnot, drum das GRUNDEINKOMMEN muss her.
Ich durfte eine Ausbildung im Gastgewerbe geniessen und war froh um die kompetenten Kollegen aus dem Norden. Oft habe ich mich informiert, warum Sie gerade in die Schweiz kämen und dabei waren meistens nicht die monetären Gründe Ausschlaggeber. Klar gibt es auch Exponenten, welche das Bild ins Negative ziehen, aber das gibt es von uns Schweizern genau auch!
Eine Korrektur zu all den Kommentaren betreffend das Medizinstudium: In Deutschland gibt es eine genauso einen Numerus clausus und dadurch krasse Selektion - nur wird diese nicht wie in der Schweiz über eine Prüfung UND obligatorische C-Bewilligung oder CH-Matur gemacht, sondern über die Abitur-Note,die umgerechnet meist mind. 5,8 bis 6,0 sein muss. Deutsche Ärzte sind genauso keine Vollidioten!
Tja, was soll ich sagen, bei uns im Office sind ab 17:00 Uhr nur noch die Dütschen am übergreifenden koordinieren - liegt dem Schweizer Angestellten irgendwie nicht. Aber dafür das Abschieben von Aufträgen an uns Deutschen, da wir doch die Visionen haben und so fliessig sind... Was soll's - mir gefällt es, hier unentbehrlich sein zu dürfen.
Ich verstehe nicht warum die Politik nicht verstehen will, dass das was hier passiert eine Unterwanderung der CH-Gesellschaft ist. Es kommen einfach zu viele. Der einzelne mag ja nett sein, aber ich habe keine Lust auf dieses intensive Deutsch. Wenn ich Deutsch will, gehe ich nach Deutschland. Und wie ich lesen kann, bin ich wohl nicht der einzige der sich ein wenig ärgert. Too many is too much!!
@ Kurt Sturtz, was Sie schreiben entbehrt jeglicher faktischer Grundlage! Es stimmt ganz einfach nicht das D weniger verdienen als CH. Seriöse Unternehmen drücken den Lohn bei Zuwanderern aus dem EU-Raum NICHT! Falls es gemacht wird, werden Headhunters sie sehr einfach zu einem adäquaten Lohn weiter vermitteln können. Ein Deutscher hat es sehr schnell kapiert, wenn er im Gehalt gedrückt wurde!
Deutschland geht wirtschaftlich eh den Bach runter. Das Land wird bald zum Schwellenland degradiert, allerdings geht man dort die Treppe weiter runter. Kein Wunder bei diesen grosskotzigen Politikern. Armes Deutschland.
Wie peinlich wird hier ein Feindbild am Leben gehalten. Wieso werft Ihr nicht gleich die Scheiben aller Deutschen ein, zündet ihre Wohnungen an und veranlasst sie zum Tragen obligatorischer Erkennungsmerkmale? Wer von den kleinen Schreiberlingen hier unten hat seinen Job, Wohnung. o.ä. wegen einem Deutschen verloren? Wahrsch. kein einziger. Generiert einfach mal mehr qualifizierte Arbeitskräfte.
@Tillmann von Ruhr: Sie schlagen vor, wenn die Deutschen heim gehen, sollen sie auch gleich alle Mercedes, Audis etc.aus der CH mitnehmen. Diesem Zusammenhang muss ich widersprechen. Wir haben nichts gegen Deutsche ... wenn sie in Deutschland bleiben und für uns BMWs, Audis etc. produzieren. Sie wollen schliesslich das Kernkraftwerk, das Ihren Strom produziert, auch nicht in ihrem Vorgarten haben.
Ich kann es nicht mehr hören, wie bedeutend angeblich die Deutschen Arbeitskräfte für unser Land sein sollen. Wir haben ohne Deutsche ein Land mit unvergleichlicher wirtschaftlicher Stärke im Alleingang aufgebaut. Alles weitere läuft nun als Teufelskreis ab: Zuzug neuer Firmen> neue Arbeitsplätze> Zuwanderung> mehr Nachfrage nach mediz. Versorgung> neue Stellen für Ärzte> Zuwanderung usw. usw.
Wer sich mit den volkswirtschaftlichen Zusammenhängen zwischen Bildung und Wohlstand auseinandersetzt erkennt, dass der Schweiz und den den Schweizern gar nichts besseres passieren könnte! Scharenweise bestens ausgebildete, leistungsbereite und integrationswillige Einwanderer, die hier zur Wertschöpfung beitragen, konsumieren und Steuern zahlen. Alle profitieren - wirklich kein Grund zum jammern!
Wenn der Schweizer nicht jammert, ist er tot. Uns geht es verdammt gut, deshalb jammern wir um so lauter. Währen wir in der Situation der Deutschen, die zum Teil mit 40+ ihre Zelte abbrechen und in der Schweiz einen Neuanfang wagen, dann hätten wir echte Probleme. Ich hoffe, wir jammern in einem Jahr immer noch über die "Deutschen"...
Ich (CH) bin beruflich oft in Deutschland unterwegs. Schlägt man dort eine grosse Tageszeitung auf finden sich teils zahlreiche Stelleninserate SCHWEIZER Firmen, meisst für gehobene Berufe. Mit üppigen Gehältern. Warum wohl? Die Deutschen kommen nicht nur aus eigenem Interesse! Sie sind flexibel, gut ausgebildet, zuverlässig, sprechen neben hochdeutsch auch meisst sehr gut (!) englisch, etc...
Es wäre auch für diese Diskussion nicht hinderlich, die Zahlen zu kennen: Ich empfehle u.a. die Lektüre "Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz 2005–2050" (http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/publikationen.html?publicationID=2411) und bitte ebenso dringend nicht zu vergessen, dass zur Beurteilung der Zahlen der "Wanderungssaldo" (Zuwanderung minus Abwanderung) zählt .
Hier wird ein wichtiger Punkt angesprochen! Numerus Clausus für die Studierenden der Medizin, dabei wimmelt es in den Spitälern von Deutschen! Hier stimmt einiges nicht mehr! Viele Forschungsgruppen mit deutschen Professoren bestehen zudem nur aus Deutschen - Zufall? Wohl kaum! Deutsche stellen Deutsche ein und wir Schweizer dürfen deren Lohn finanzieren, aber selbst nicht mehr forschen. Spitze!
Lebe seit '91 hier und fühle mich sehr wohl. Dieses Posten von Platitüden ist ja nichtmal lustig. Worum geht's hier eigentlich? Vielleicht sollte man die gefallene Mauer anfordern, dann wäre wieder Ruhe, ich ginge auch freiwillig. Nähme dann aber alle BMWs, Audis, Porsches, Daimler, VWs etc. mit, dann wäre das CO2 Problem gleich mit gelöst. Hürlimann GTI is' doch auch fein. MENSCHEN-VERTRAGT EUCH!
Das Problem ist, dass Deutsche nicht erkennen dass wir nicht die selbe Kultur haben. Schweizerdeutsch ist nicht ein Dialekt von Hochdeutsch sondern eine eigene Sprache. Ich möchte nicht in meinem eigenen Land Hochdeutsch sprechen müssen, und die Deutschen auf meine Frage mit einem "Bitte"? reagieren. Dies kommt sehr arrogant und unfreundlich rüber.
Sind es "viele" oder "zu viele" Deutsche? Am Zürichberg sprechen die Kinder während der Schulpause sehr oft hochdeutsch miteinander!
Was für ein Minderwertigkeitskomplex!!! Da würde jemand eine Fremdsprache seiner eigenen Sprache vorziehen, nur weil der grosse Nachbar dieselbe Sprache spricht. Unfassbar! Dann red doch einfach Schwyzerdeutsch auf den meetings - die Deutschen werden das schon schnell genug verstehen! Die Nachfragen "Wie bitte?" sind nicht immer gleich als Aufforderung gemeint, ins Hochdeutsche zu wechseln!
Ich lebe nun seit 16 Jahren (als D) in der Schweiz und habe es am eigenen Leib erfahren,dass es zwar eine ähnliche Sprache,aber doch eine unterschiedliche Kultur gibt.Ich schätze die CH dafür,dass Sie miteinander Lösungen sucht und nicht in erster Linie polarisiert.Schade, dass momentan die D als Feindbild gelten. PS:Ich mag auch nicht:Deutsche,Schweizer und andere Ausländer die arrogant auftreten
ich bin ja auch deutscher und glaubt mir liebe schweizer es ist eine schande für uns, dass wir hier arbeiten müssen nur weil unsere wirtschaft am boden liegt oder auf dem weg dahin ist. klar arbeiten wir für weniger geld, ist doch verständlich sonst hätten wir keinen vorzug gegenüber der schweizer bevölkerung. das dies zu spannung führt ist mir klar, doch bitte ich um toleranz
Wir können froh sein, dass wir so viele Deutsche in der Schweiz haben. Würden alle Deutschen die in der Schweiz arbeiten einen Tag streiken(das wäre soch mal ein Experiment wert), würde unter anderem das ganze Gesundheitswesen, Spitäler u.s.w. zusammenbrechen. Jeder einzelne, egal ob Schweizer oder Ausländer der hier Arbeit findet, trägt zu unserem Wohlstand bei, viel haben das leider vergessen...
Ich freue mich auf den Tag in dem wir in meetings endlich wieder Schwyzerdütsch reden dürfen. Englisch oder Französich auch ok aber bitte nicht mehr Hochdeutsch. Es hängt einem zum Halse raus
Wir sind erst seit einem Jahr hier u selbst uns "jungen" Züglern fallen die Deutschen unangenehm auf. Wie übrigens immer im Ausland. Meinen Landsleuten fehlt es einfach des öfteren an Respekt und Bescheidenheit - im Sinne von erstmal"zu - schauen und hören",bevor was kommentiert wird.kann Fr.Franke voll verstehen.
So langsam nervt die mediale Hetzjagd gegen die Deutschen extrem. Ich bin höchsten Masse um Integration bemüht: 2 Jahre Schweizerdeutschkurs und Landeskunde, bin höflich bis zur Selbstaufgabe, traue mich im Zug nicht mal mehr ans Natel, zahle Steuern und konsumiere hier. Trotzdem wird bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf mich eingedroschen, als wäre ich ein Angehöriger der Ostblockmafia.
14'000 Personen sind neu zu uns in den Kanton Zürich gezogen. Das entspricht ja nur etwa der ganzen Stadt Illnau-Effretikon.
Gewisse Schweizer möchten unser schönes, weltoffenes und prosperierendes Land nach bekannter nazionalfröntlerischer Manier säubern. Am besten auch gleich von den Schweizern, die weder nach Moskau noch nach Brüssel ausgewandert sind. Dass diese selbstrernannten und denkarmen Patrioten nicht mal ihre eigene Schriftsprache beherrschern, lässt sich in ihren Leserbriefen nachstottern...
Ich fühle mich je länger je mehr überrannt von den Deutschen. Was mich vorallem stört ist, dass bei einer freien Stelle nicht zuerst ein Schweizer Bewerber angeschaut werden muss, sondern das direkt in Deutschland gesucht. Die Erfahrung zeigt, Deutsche rekrutieren Deutsche, Schweizer rekrutieren den Besten.
Es ist so schade, dass ihr Schweizer immer noch so "schlecht" von den Deutschen denkt. Wir reden mit Ausländern in Deutschland nicht bayerisch oder plattdeutsch, sondern versuchen ein Deutsch, das jeder versteht. Neue Leute, neue Kulturen, neue Eindrücke, das bringen die Ausländer mit. Ihr könnt doch auch nach Deutschland gehen und dort arbeiten...erweitert den Horizont, macht toleranter...tut gut
Man weiss wirklich nicht ob man lachen oder weinen soll. Nur mal so zum Beispiel Krankenhauspersonal: deutsche Ärzte werden in grossen Mengen teuer - vom dt. Steuerzahler finanziert - auf internationalem Topstandard ausgebildet um dann in die Schweiz abgeworben zu werden. So spart die Schweiz 'ne Menge Geld, da sie die kostspielige Ausbildung nicht zu finanzieren braucht. Wer ist da der Dumme?
Die Deutschen sind wie wir Schweizer: unterschiedlich je nach Herkunftsregion. Deswegen haben sie ein Interesse und einen Sinn für unsere unterschiedlichen Kulturen und Gebräuche. Wir müssen sie in unseren Partikularitäten aufnehmen. Sie machen superb mit, auch im Welschland wo ich wohne. Oder geht es besser in der Romandie, weil der Kulturgap grösser ist sie sich somit integrieren müssen?
Die Schweiz war doch schon immer ein zuwanderungsland. Ich kenne jedenfalls nur wenige, welche nicht wenigstens einen ausländischen Eltern- oder Grosselternteil haben. (Sogar Chrisoph B aus H stammt aus D!) Möglicherweise sollten wir aufhöhren, ein Schweizerbild zu pflegen, welches von Touristikern entworfen wurde um Japanische Besucher anzulocken.
Schade, dass die Zuwanderung nicht Eingang in die Berechnung des BSP findet: So viele gut ausgebildete und erst noch (fast) eine unserer Sprache sprechenden Einwanderer sind doch ein RIESEN Gewinn. Es freut mich, dass die Deutschen jede Tag mit ihren Füssen für die Schweiz abstimmen. Es wäre Zeit, dass wir darauf stolz sind und diese Leute herzlich willkommen heissen. Offene Grenzen für Fachleute!
Wenn ein Land politisch am Boden liegt, dann wird halt ausgewandert. Dass die Schweiz die einfachste Lösung dafür ist, liegt auf der Hand. Es ist wie an der Börse, statt in schlechten Zeiten Ruhe zu bewahren, versucht jeder so gut es geht, seine eigene Haut zu retten.
Schlagt die Geschichtsbücher auf, vielleicht findn sich dort Analogien: die Krise ist da. Die Schweiz ändert die Ausländerpolitik durch öffentlichen Druck. Arbeitslosigkeit wird exportiert und beim nächsten Aufschwung ist man isoliert. Fragt sich wie lange man noch mit seinem Denken im 19.JH verhaftet bleiben will in diesem Land, das eines der am globalisiertesten der Welt ist.
Ich sehe das Problem vor allem darin, dass auch schon viele HR-Stellen mit Deutschen besetzt sind. Die ziehen Ds uns Schweizern vor, weil sie miteinander können (dieselbe Sprache, derselbe scharfe Ton, kein Verständnis für unsere Abschlüsse). Dieser Rudeltrieb der Deutschen ist bald schlimmer als auf Mallorca. Ich sehe das Ende der Schweiz wie wir sie kennen und lieben kommen. Freizügigkeit Danke!
"Warum werben diese Arbeitgeber in D? " Weil die Deutschen billiger sind. Sie sind aber nicht billiger weil sie bescheidener sind, sondern weil sie die Lebenshaltungskosten unterschätzen. Sonst noch Fragen?
"An Uni und Hochschulen wird heute schon mehrheitlich hochdeutsch" --> Na hoffentlich doch. Oder bestehen Sie auf die die Benachteiligung unserer West- und Südschweizer-Mitbürger? Denken vor dem Posten.
Keine Panik ! Wenn unser Arbeitsmarkt nicht soviele ausländ. Arbeitnehmer vertragen würde, kämen nicht soviele in unser Land. Zudem herrscht in vielen Branchen Knappheit an qualifizierten Kräften. Ich bin sicher, dass derjenige Schweizer der gute Arbeit leistet, aktiv ist, sich weiterbildet und flexibel ist, stets einen Job finden wird. Die Kultur- u. Völkervermischung lässt sich nicht aufhalten !
Direkt, offen seine Meinung sagen, so wie hier. Würden das die Schweizer öfter (auch persönlich) tun, würde es vielen Deutschen anfänglich helfen, zu verstehen, warum sie so oft im Fettnapf stehen. Mit der Zwischen-den-Zeilen-Kommunikation hat mans in D nämlich nicht so. Ein wesenticher Unterschied. Übrigens einer, den auch viele Deutsche an den Schweizern schätzen und mit der Zeit selbst erlernen
Wen wunderts? Hab schon vor Monaten von Dow Jones unter 8000 gegen Jahresende geschrieben. Sogar ein Taucher unter 7000 ist möglich und damit natürlich auch bei den andern Börsen Tiefstände in dieser kleinen Welt. Wer mich kennt, wird diese Aussage ernst nehmen.
Nach fünf Jahre Mietern im selben Hause, wurde die Attika mit Seesicht intern ausgeschrieben. Gerne hätten wir (CH), diese Wohnung beantragt -> Leider wurde die 4 1/2 Attika einem deutschen auswärtigen Wochenende - Pendler, vermietet wo nicht einmal was davon profitiert. Schade das man sogar bei Wohnungssuche bereits "fremde" bevorzugt.
Auf Drängen einiger Bürger - sie möchten auch so frei sein ins umliegende Ausland auszuwandern oder zumindest dort zu Arbeiten - die Personenfreizügigkeit eingeführt. Es sind dieselben Personen die immer wieder - im Ausland ist alles so besser - Anpassungen der CH an EU fordern. Wieso ziehen diese Leute jetzt nicht ins Ausland um den kommenden Heerscharen ihren Platz freizugeben?
Um das mal ins Verhältnis zu rücken: An der Gesamtzahl der jeweiligen Staatenzugehörigkeit bemessen, ist der Anteil der Schweizer, die in Deutschland leben (Dezember 2007 waren es 1.12%) ist immer noch viermal grösser als der der Deutschen, die in der Schweiz leben.
Hallo liebe Landsleute. Ich bin Personalberater Für meine Mandate finde ich leider nicht immer adäquate Arbeitskräfte in CH. Mit einem KV kann (oder konnte?) man in der Schweiz sehr viel erreichen. Das reicht nicht mehr. Es geht hier nicht um Löhne! Fachkräfte aus dem Ausland verdienen das Gleiche wie CH-Bürger! Nur haben die internationale Erfahrung! Im heutigen, globalen Markt ist das Gold wert.
Die sollen alle so übermässig ausgebildet sein??? Mein (deutscher) Chef ist es jedenfalls nicht!!
Sollte es nicht eigentlich egal sein, woher Einwanderer stammen? Anstand, Respekt und Toleranz sind in allen Kulturen ein hohes Gut, deren Anwendung ist zwar 'ne andere Sache... . Seien wir doch froh, dass unsere Wirtschaft überhaupt gut ausgebuldete Fachkräfte rekrutieren kann! Das Selbstbemitleiden der eigenen Dummheit führt nirgens hin.
Wenn das mit der Deutschen Einwanderung so weitergeht wird der Kanton Zürich schlussendlich zu einem Deutschen Bundesland. Vorteil: Der Flughafenstreit wäre gelöst. Ansonsten zeigt sich klar der Nachteil der Personenfreizügigkeit für ein kleines, attraktives Land wie die Schweiz. Und: Man geht halt lieber von der Wüste in die Oase, Herr Peer Steinbrück !
Woran merke ich, wo ich bin? An der Sprache. Wo möchte ich leben? In der Schweiz. Was vermittelt mir ein Heimatgefühl? Schweizerdeutsch. Ich lebe in Zürich und werde langsam allergisch gegen die hochdeutsche Sprache, weil sie mir die Heimat entreisst. Respekt=die heimische Sprache lernen. Ich plädiere, dass die Deutschen Schweizerdeutsch lernen müssen und: Schweizerpässe nur für Mundartsprechende.
ha, da kann ich ja nur lachen. Ich lebe in Italien wo alle angst vor den Rumaenen haben. und im schoenen Zuerich zittert man vor den Deutschen. Die Voelkerwanderung hat nie aufgehoert und nie aufhoeren wird. Es ist immer schwierig sich mit einem neuen Menschen auseinanderzusetzen. Lustig, die Italiener sind sympathisch, dafuer brauchten wir 40 Jahre!
Kulturelle Unterschiede gibt es überall auf der Welt, das ist nicht das, was das Missbehagen herbeiführt. Wir können und dürfen die Xenophobie des einzelnen nicht auf das ganze Volk überwälzen. Es sind nicht nur die Deutschen, die Probleme mit der Zurückhaltung und Unauffälligkeitsdrang der Schweizer haben. Wir wollen uns integrieren und nicht assimilieren. Von wegen Überheblichkeit.
Die Schweizer Kultur (insbesondere Sprache) leidet weniger unter dem Zuzug der Deutschen (den die lernen schnell das Schweizerdeutsch zu verstehen, wenn man mit Ihnen konsequent so spricht), als durch die Regelung in unserer Volksschule, das nur noch Schriftdeutsch gesprochen werden darf (auch im Turnen!!). Die verschiedene Dialekte werden damit wohl früher oder später komplett ausgelöscht werden
Ich lebe seit über einem Jahr in Zürich und fühle mich sehr wohl. Abweisung durch Schweizer habe ich noch nicht erlebt, vielleicht weil ich mich einfach bestmöglich versuche anzupassen. Und das, liebe deutschen Landsleute, vor allem liebe Ossis, solltet ihr auch tun. Die Schweizer sind mega herzig und gastfreundlich, wenn man sich zu benehmen weiss.
Interessant wie sich die Wellen werfen wenn es darum geht sich lautstark über die Zuwanderung zu beschweren. Aber genau diese gehen dann über die Grenzen und kaufen dann in DE ihre Lebensmittel etc. ein. Beispiel Spitäler: wären nicht die Deutschen, hätten wir Mühe unsere Spitäler auf einem ensprechenden Niveau halten zu können. Notabene bin ich schon seit 15 Jahren mit einer Deutschen verheiratet
Die Mentalität der Deutschen ist ober und unterhalb der Weisswurstgrenze sehr unterschiedlich. Bayern erlebt diese Zuwanderung schon lange und lebt wirtschaftlich eigentlich gut damit. Trotzdem sagt man in Bayern: Erschlage ja keinen Preussen - weil - dann kommen alle Verrwandten zur Beerdigung - und die gehen nicht mehr...... Auch die Bayern müssen um den Erhalt ihrer bayerischen Sprache kämpfen.
Europa wächst auseinander – alle Gebildeten und Betuchten zieht es in die CH, und der Rest kann schauen, wo er bleibt. Das gilt auch für arme & weniger gut ausgebildete Schweizer: Irgenwann werden Schweizer aus dem Land gejagt, weil es keinen Platz mehr hat: keine zahlbaren Wohnungen (besetzen die Immigranten), keine Arbeitsplätze (besetzen die Deutschen). Darum: Nein zur Personenfreizügigkeit!
Ich bin Deutscher und seit vielen Jahren hier. Es gefällt mir hier prima. Ich mag die Schweizer und das Land. Im Prinzip sollte ich nichts gegen Zuwanderung haben dürfen. Aber nun ist es halt so, dass die Schweiz ein kleines Land ist. Mit Sorge betrachte ich dann die Entwicklung, dass so viele einwandern. Man müsste es kontingentieren, so wie früher...
Schuld an der Problematik sind nicht etwa die deutschen Einwanderer und Hartz-4-Wirtschaftsflüchtlinge, sondern die deutschen und schweizerischen Politiker/Behörden, denen Integration und Identität ihrer MitbürgerInnen völlig wurst sind. Wir leben in einem globalisierten Arbeitsmarkt und da will und kann man offensichtlich auf Identität und soziale Integration keine Rücksicht mehr nehmen müssen.
Ich sehe das Problem nicht! Gehen wir Schweizer doch alle in Frührente oder werden IV-Bezüger und lassen die Deutschen die Arbeit machen.
Herzlich willkommen ihr gut ausgebildeten und fleissigen Deutschen! Was wollen wir noch mehr?
Das ist halt so, wenn man mit der ganzen Welt wirtschaftet. Wenn die SVP die grenzenlose unreglementierte neoliberale Wirtschaft fordert, dann ist das logischerweise das Resultat. Die Unternehmer nehmen die billigsten Arbeitskräfte, damit die Gewinne steigen. Dass gerade Blocher ein Fürsprecher dieser "Freiheit" ist, sollte man bei den nächsten Wahlen bedenken
Wo bleiben die Zahlen der Ausgesteuerten in den Statistiken. Jedes Jahr ca. 30.000 werden Ausgesteuert. Somit nicht mehr als Arbeitslose erfasst. Die meisten davon würden gerne noch Arbeiten. Jetzt durch die migration jedoch ohne Hoffnung!
Die Immigrationsrate, die die Schweiz hat, schlägt alle OECD-Länder. Darunter dünn besiedelte Länder wie Kanada, USA, Australien und Neuseeland. Wir sind schon jetzt einer der dicht besiedeltsten Länder der Welt. Die Politiker wollen anscheinend eine Betonwüste aus der Schweiz machen.
Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen: Wenn es eine Ausländergruppe gibt, von der sich Schweizer zu Recht bedroht fühlen sollten, dann sind es die Deutschen. Und zwar gerade weil die Mitmenschen aus dem grossen Kanton mit uns so viel gemeinsam haben. Sie finden in der Schweiz nahezu perfekte Lebensbedingungen. Inklusive TV-Programme und tieferer Steuerbelastung.
Das haben wir der nimmersatten Wirtschaft zu verdanken, die am liebsten auch noch Luxusherbergen an den Üetliberghang stellen möchte um sie dann mit ausländischen Konsumenten vollzustopfen. Aber das Blatt wird sich wenden, meine Herren. Im Februar ist fertig Lustig mit der Personenfreizügigkeit.
Liebe Schreiberlinge, Wir haben eine Demokratie und so gewählt! Eine Partei hat klat aufgezeigt was passieren wird und war der Buhmann. Wir haben Gesetze und die besagen das JEDER aus den im Artikel benennten Staaten ohne Weiteres in die Schweiz einreisen darf und hier arbeiten darf. Bitte überlegt ein bisschen und denkt an Folgeerscheinungen wenn Ihr einen Wahlzeittel das nächste mal gebraucht.
Wer selber keine Einwanderung will, sollte dann auch so konsequent sein, dies auch anderen Ländern nicht zuzumuten. Wo bleibt also das Schweizer Auswanderungsverbot?
anstatt froh zu sein,das es in der Schweiz sehr gut ausgebildete Auslaender gibt , die die Qualitaet des CH produktes garantieren und dem Land hohen Lebensstandard geben, seit ihr am ausrufen und laestern gegen die besser ausgebildeten Auslaender. Schade. ihr bleibt einfach Rosinenpicker
Wei bei vielen liberalisierungen geht es auch hier nicht primär um Menschen sondern um die Bedürfnisse von Unternehmen und deren Profite. Die viel gelobte und auch missbrauchte Eigeninitiative, der Freihandel usw. hat eben auch negative Aspekte die sich besonders dann bemerkbar machen wenn jemand keine Arbeit mehr findet oder nur noch schlecht verdient. Mit allem anderen könnte ich gut leben...
ich begrüsse die zuwanderung unserer deutschen freunde und denke, dass sie uns nur mehrwert bringt und eventuell auch unseren horizont öffnet. die schnittigkeit und die uns überlegene hochdeutsche ausdrucksweise interpretieren viele schweizer, leider zu unrecht, als arroganz... ich sage: lernt die deutschen kennen und habt mit ihnen spass...
@Ruedi Kocher: Ein KV-Abschluss ist eigentlich auch was lächerliches. Ich mache das momentan auch und meiner Meinung nach schafft das jeder. es wird überhaupt nichts nützliches beigebracht. Danach muss man einfach noch mindestens die Fachhochschule machen, wenn man überhaupt ein wenig was erreichen möchte im Berufsleben. Bei Handwerkern ist das anders, dort ist die Lehre noch etwas angesehenes.
Habe für die Personfreizügigkeit gestimmt, aber das es so rauskommt hätte ich nie und nimmer gedacht, aber ich werde nicht nochmals ja stimmen, auf keinen Fall. Ihr hoffentlich auch nicht. Kein Ausverkauf der Schweiz.
@Dimitri Hauri - Siehst du, genau da liegt das Problem. "Sie sind eher bereit Überstunden zu leisten..." - und damit machen Sie unser friedliches, beschauliches Leben kaputt. Manche Leute haben dort wo zwischen den Ohren die Denkmasse ist echt einen Hohlkörper!
Wir ernten die faulen Früchte der 68er Bildungsreform. Weil bald jeder Beruf einen Hochschulabschluss braucht und wir in der Schweiz zu wenig gute Studierende ausbilden. Ein Nein zur erweiterten Personen-Freizügigkeit bringt leider gar nichts. Es braucht ein Ende der galoppierenden Akademisierung und der Reformitis in den Schulstuben.
Ich arbeite als Deutscher hier in der Schweiz und finde, dass man von den Deutschen eines erwarten können müsste: Anpassung - kulturell und sprachlich. Wenn die Schweizer weiterhin so wenige Kinder bekommen, bleibt die Frage: Wer soll die ganze Arbeit tun?
Verstehe die ganze Aufregung nicht - die Deutschen haben alle eine Stelle, zahlen Steuer und und und. Es gibt mehr offene Stellen, als zu Verfügung stehende Schweizer.
Ich habe lange in Berlin gelebt und hatte mich dort an die sehr unverblümte Art der Deutschen gewöhnt. Nun erlebe ich hier in Restaurants, als Wohnungsnachbarin, beim Anstehen an den Einkaufskassen, etc., die herrische Art unserer deutschen Nachbarn eher als unangenehm und übergreifend. Ein "wäre es bitte möglich..." oder ein "ja bitte, gehen sie nur..." kennen sie nicht !
Ich fühle mich fremd im eigenen Land. Ich bitte alle Schweizer das nächste Mal SVP wählen. Blocher hat vor 4 Jahren schon gesagt, dass mit der Personfreizügigkeit die Arbeitslosenquote in der Schweiz bis auf 9% steigen wird.
Wo bleiben die 30.000 Jählich ausgesteuerten Arbeitnehmer? Diese tauchen in keiner Statistik mehr auf. Die wahren arbeitslosenzahlen bleiben ein Geheimnis. Wieviele hier seit langen niedergelassenen ausländern und schweizer haben deswegen keine möglichkeit mehr auf anstellung?
Das ist schon gut so, strengt Euch nur ein bissschen an, Wettbewerb im Arbeitsmarkt durch die Deutschen wird vielen etwas bequem gewordenen Miteidgenossen nur gut tun und langfristig die Schweiz vorwärts bringen. Für Minderwertigkeitskomplexe und Antigermanisierungsreflexe habe ich keinerlei Verständnis. Ein Schweizer
alles wird der wirtschaft geopfert, fdp und co sei dank... ich werde gegen die erweiterung der personenfreizügikeit stimmten. die schweizer sind ein komisches volk, können selbst bestimmen, schaufeln sich aber ihr eigenes grab
Ja liebe Miteidgenossen, wie schön ist doch unsere Eigenständigkeit-seit über 700 Jahren.Ihr seht gerad jetzt, was die EU für Auswirkungen uns beschert. Diese Vereinigung ist auf das Geld neuer EU-Länder aus - für was denn ? Um billige Arbeitskräfte dazuzugewinnen (Osten).Dort liegt die Ursache der Zuwanderer.Die EU zerstört sich langsam selber-Einwohner verlassen ihre EU-Länder. Pfui Brüssel !
Die deutschen klingen sehr gebilded (obs sie's wirklich auch sind ist eine anderes Thema) und ihre Komunikationsart ist oft sehr direkt. Was eigentlich üblich ist bei unseren Nachbars-Staaten. Ist das nun Arroganz oder mehr ein Minderwertgefühl wo bei uns entsteht sobald wir einen begegnen?
ich kann mich noch gut an all die versprechungen erinnern, die einwanderung werde nicht stark zunehmen,ich habe jedoch nichts gegen die qualifizierten arbeitskräfte,deren mentalität auch gut zu unserer passt. ABER denkt einmal daran, wenn die schweiz plötzlich von sovielen rumänen und bulgaren überschwemmt wird...laut den politikern ist ja nicht mit einer hohen zunahme zu rechnen, merkt ihr was?
Die Schweiz scheint nicht fähig genügend Leute in den entsprechenden Sparten auszubilden. Ein Medizinstudienplatz kostet viel Geld und wenn man nicht willig ist dieses auzugeben profitiert man von mindestens so gut ausgebildeten Ausländern die glücklicherweise auch noch die selbe Sprache schreiben. Bei bis zu 40% ausländischen Ärzten in manchen schweizer Spitälern spart das ein rechten Batzen.
das problem ist doch auch die mangelnde integration der deutschen. fällt das eigentlich niemandem auf? die leute haben kaum schweizer freunde, sind ständig nur unter sich... schwiizerdütsch lerne? fehlanzeige, da man ja eh verstanden wird. lustig ist aber auch, dass der schweizer automatisch hochdeutsch mit ihnen spricht. wie wär's mit ein wenig mehr nationalstolz?
Anhand vieler Kommentare hier, bekommt man den Eindruck die Personenfreizügikeit sei eine Einbahnstrasse. Ist es aber nicht! Im Gegenteil, die Personenfreizügikeit hat doch auch uns Schweizern die Türen geöffnet. So haben wir unzählige Möglichkeiten in der EU zu arbeiten (ich tue das). Und Auslanderfahrung ist doch immer wichtiger in der heutigen Arbeitswelt. Die Welt hört nicht am Gartenhag auf!
nicht zu vergessen dass die deutschen zu wesentlich "günstigeren" löhnen arbeiten, bei gleicher qualifikation. wettbewerbsverbesserung in der schweiz auf kosten der schweizer. die politiker schützen "uns" in keiner weise. frohe lohnrunde
Liebe Schweizer! Wenn ihr mit der Personenfreizügigkeit nicht leben wollt und könnt, dann kündigt die bilateralen Verträge und geht eueren Sonderweg. Niemand zwingt euch in die EU!!! Vorher solltet ihr noch die 800,000 Auslandsschweizer, die in der EU leben befragen, wie sie so in der Fremde behandelt werden. Bin weit gereist und schockiert über den Fremdenhass in diesem Land.
@Dimitri Hauri. Glauben sie mir. Ich bin Schweizer und besitze seit Jahren die Bereitschaft Überstunden zu leisten. Ich akzeptiere sogar, dass in gewissen hochspezialisierten Gebieten die Schweiz auf ausländische Spezialisten zurückgreifen muss um wettbewerbsfähig zu sein. Die breite Masse der Zugewanderten braucht es aber schlicht nicht. Punkt.
Da die Politik weit entfernt vom Volk politisiert, wundert es mich nicht, dass sie die Sorgen wie etwa steigende Wohnungspreise, verschärfte Arbeitsplatzproblematik und die Überschwemmung von Deutschen hierzulande nicht ernst nehmen. Solange die Deutschen die CH als weiteren Bundesstaat sehen, wird sich deren Auftreten auch nicht ändern. Wie will man ihnen bei dieser Menge unsere Werte beibringen?
Liebe Schweizer,hört endlich auf zu jammern. Ihr selbst holt uns ins Land, besetzt die offenen Stellen mit uns und habt gar nicht die Zahl an Nachwuchskräften um ohne uns Eure Wirtschaft so gut am Laufen zu halten. Ausserdem solltet Ihr anfangen, etwas globaler zu denken und Euren Minderwertigkeitskomplex zu bekämpfen. Die Welt hört nicht hinter Euren Grenzen auf, auch wenn Ihr das gerne hättet.
Erschreckende Kommentare! Die Einwanderung von hochqualifizerten Arbeitskräften ist für mich positiv zu bewerten und zeugt von einer internationaliserten Wirtschaft. Dieses Jahr wurde in meiner Gruppe zwei Stellen ausgeschrieben. Nicht ein einziger Schweizer hat sich beworben! Schluss folgt
Oh je, hier kommt derart viel Rassismus durch, dass ist beängstigend. Denkt mal dran das Zürich eine der spannendsten Städte der Welt ist und darum auch die Menschen hierher ziehen. Jeder wird davon profitieren, ein erneutes Abschotten bringt nichts, dann schaut es hier bald aus wie in Ostdeutschland, da will wegen dem Rassismuss gegenüber den Anderen auch keiner mehr hin.
Komisch. Bei der Abstimmung vor einigen Jahren zu der Personenfreizügigkeit haben die Parteien immer vor der Einwanderungsflut aus Osteuropa gewarnt. Von den Deutschen hat dazumal niemand gesprochen. Doch seien wir ehrlich. In den Restaurants z.B. hat sich die Qualität der Bedienung sehr stark verbessert. Dies ist sich auch in anderen Branchen so.
Man kann ja sagen was mal will aber bitte hört auf mit der Mär von den Bessergebildeten, in Italien war auch jeder Buschauffeur auf der Uni wenn du ihn fragst! Ausserdem geschieht in Zürich nicht Anderes als was mit Mallorca geschehen ist....
Europa schmilzt zusammen.... machen wir doch aus Europa ein einziges grosses Land. So einfach ist das.... Es lebe das Land EUROPA!!
Nun haben wir auf Drängen derjenigen welche "auch gerne mal ins Ausland ziehen wollten oder dort arbeiten wollten" die freie Personenfreizügigkeit eingeführt. Es sind dieselben, welche die Schweiz in allen Punkten dem ausländischen Umland angleichen wollen. Warum wohl bewegen diese jetzt nicht ihren Hintern über die Landesgrenze, um den ankommenden Herrscharren Platz zu machen?
Wenn ich die Kommentare lese, werde ich sehr traurig. Ich habe zufällig in Zürich meine Liebe gefunden, bin nun hier verheiratet, habe zwei Kinder. Ich habe mir Zürich und die Schweiz nicht ausgewählt - aber es gefällt mir gut. Bitte, liebe Kommentierenden: Ueberlegungen, wie Sie das Ihre schützen können, sind sehr legitim und verständlich. Aber vermeiden Sie in der Diskussion verletzende Aussage!
Die Folgen der Germanisierung werden ein Erstarken der Gewerkschaften sein (blabla-Mentalität), hohe Sozialkosten (Ossis) und die Erodierung des Bankgeheimnisses sein. Ich hoffe, dass diese Zuwanderung bald gestoppt wird - jetzt in der Rezession ist aber das Gegenteil zu befürchten. Schweizer Unternehmer: Bevorzugt Schweizer, das ist unsere letzte Chance !
Schluessendlich liegt es an den Arbeitgebern. Die Deutschen sind halt meistens billiger und leicht zu haben... Machen kann man wohl nicht viel
Das so viele kommen ist doch die Schuld der Arbeitgeber, die geben Ihnen ja die Jobs! Und jetzt schauen Sie welche Parteien die Arbeitgeber unterstützen... und dann wissen Sie wer schuld is an der Einwanderung....
Nun hört doch auf, in Panik zu machen. Kommen darf nur, wer eine Stelle findet, wenn es weniger Stellen hat, kommen auch weniger. Unser Gesundheitssystem könnte ohne Deutsche doch gleich einpacken. Oder wimmelt es nur so von arbeitslosen Schweizer Ärzten und Krankenschwestern?
Jeder Deuschte der hier mind. ein Jahr gearbeitet hat hat Anrecht auf unsere gesamten Sozialwerke. Das ist die andere Seite der Medaille die man erst bei einer Rezession schmerzlich erkennt. Doch soweit wird es nicht kommen, die gut ausgebildeten Deutschen werden weiterhin arbeiten und die Schweizer dürfen sich beim RAV anmelden.
Und schon bald kommen die Rumänen und Bulgaren, deren Bildungsniveau nicht so hoch ist (um das mal nett zu formulieren). Voll krass!
Christoph Blocher sagte die Wirtschaftskriese voraus und er hat von der Einwanderungswelle und den Problemem bei einer Rezession gewarnt. Zieht endlich die rosarote Brille ab und seht die Tatsachen!
Ich lasse mir nicht den Mund verbieten weil Kritik an der massiven Zuwanderung nicht zum guten Ton gehört. Ich bin weder ein Bonze noch gehöre ich zu den Cüpli-Sozialisten! Als einfacher Arbeitnehmer wird es zunehmends schwieriger einen Job im eigenen Land zu bekommen. Die Deutschen würden übrigens genau gleich reagieren wenn es umgekehrt wäre! Also bitte keine falschen Hemmungen! Ich stimme NEIN
Ich selber habe viel deutsche Freunde hier in der Schweiz und erlebe Deutsche, denen ich hier begegne, alles andere als arrogant. Im Gegensatz zu vielen schweizerischen Arbeitnehmer sind jedoch vielen von ihnen tüchtiger und z.B. auch mal bereit, Überstunden zu leisten. Dies sollte man sich vielleicht mal überlegen, bevor man gegen die Personenfreizügigkeit Stellung nimmt
Soviel zum freien Personenverkehr und dem Versprechen, an den Einwanderungszahlen würde sich nichts ändern. An Uni und Hochschulen wird heute schon mehrheitlich hochdeutsch gesprochen und jeder Prof. aus D. nimmt noch seine eigenen Leute mit. Für Schweizer gibts da kaum noch Chancen, die Personalpolitik wird so durch Deutsche bestimmt. Gefällt mir nicht.
Dass sich Italiener und Portugiesen in den 50ern/60ern nicht so leicht integrieren liessen bzw die Einheimischen ihnen gegenüber eher skeptisch gegenüber standen, kann ich nachvollziehen. Seither hat die Schweiz viele Immigrationswellen erlebt und sollte etwas "Routine" an den Tag legen, vorallem, weil Deutsche und Schweizer sooo viel gemeinsam haben (Sprache, Mentalität). Legt den Komplex ab!
Hört doch auf mit dieser Personenfreizügigkeit! jeder will da wohnen wo es mehr, am meisten gibt. Was haben wir jetzt für ein Resultat davon? Niemand mehr findet eine Wohnung die er bezahlen kann! Blocher hat gar nicht so unrecht mit dem was er sagt! Jetzt wandere ich bald aus der Schweiz aus! :-(
Folgende Wörter bringen mich langsam zur Weissglut, Personenfreizügikeit, hochqualifizierte, Einwanderer, Mietzinseröhung, Wohnugnsnot, Bodenknappheit ...wacht endlich auf!
War vor kurzen in Deutschland, beruflich. Habe dort eine lokale Zeitung gelesen und war ganz überrascht, dass es über 5 Inserate von CH-Firmen und Arbeitgebern hatte, die um die Deutschen warben in die CH zu kommen. Warum werben diese Arbeitgeber in D? Anscheinend haben die Deutschen Qualitäten, die in der CH nicht gefunden werden?
Bei den Zuzüglern, hat die Schweiz ein gutes Ansehen - sie wird geschätzt. Im Gegensatz zu anderen Volksgruppen, welche in die Schweiz kommen und dann über die Schweiz lästern. Menschen welche in die Schweiz kommen und hier fleissig sind, sollten immer willkommen sein! Ausserdem sind die Deutschen meist gut gebildet. Wenn die Schweizer ein Mangel an Bildung haben, dann ist da das Problem zu sehen.
"Schweizer" gibt es nicht, sondern Basler, Zürcher, Luzerner, Berner usw. Und für die Leute mit nur einem Kurzzeitgedächtnis: Alle"Schweizer" sind im Laufe der Zeit einmal eingewandert!
Weiter so, wir sind ein Einwanderungsland. Wir müssen wachsen, damit unsere Wirtschaft wächst. Wir müssen bauen, damit unsere Immobilien teurer werden. Wir brauchen junge Leute wegen der AHV. Was passiert dereinst mit all diesen Leuten. Kann das Wachstum immer weiter gehen? Jawohl, weiter so!
Die Deutschen, welche in die Schweiz einwandern, sind sehr gut ausgebildet und erhalten die Stellen für welche man keine Schweizer findet. Ich hatte bis anhin noch keine negativen Erfahrungen mit den "Deutschen". Um es kurz zu machen: Herzlich Willkommen!
Um dem verständlichen Unbehagen der Schweizer zu begegnen sollten die Politiker ehrlich informieren. Wieso haben wir fürs Medizinstudium einen Numerus Clausus an den Spitälern aber wimmelt es von Deutschen? Wieso hat es an den Unis so viele deutsche Professoren? Finden wir Buschauffeure wirklich nur noch in Ost-Deutschland ? Die Frage ist ob die Pers.freizügigkeit für uns ein Segen ist oder nicht.
Ich würde diese Statistik mal gen Norden schicken. Um den Zustand in Deutschland muss es ja schlimm stehen -zumindest in gewissen Sparten- wenn dort schon seit Jahren ein kollektiver Auszug aus Aegypten stattfindet. Aber lieber meckern sie dort über unser Bankgeheimnis. Sind bald wieder Wahlen dort?
Personenfreizügigkeit sei Dank ! Mehr Arbeitslose, Druck auf die Löhne, steigende Wohnungsmieten, verschärfte Wohnungsnot und und Wann hört dieser Einwanderungswansinn endlich auf !
Guten Morgen liebe Schweizer, es wird endlich Zeit, dass Christoph Blocher wieder in den Bundesrat gewählt wird. Ansonsten sind wir Schweizer in 10 Jahren eine Minderheit im eigenen Land. Die Finanzkrise hat jetzt schon zu Entlassungen geführt und ich will nicht dass wir Schweizer arbeitslos sind und die Deutschen unsere Arbeitsplätze wegnehmen.
Darum gilt um so mehr: Die Erweiterung der freien Personenfreizügigkeit auf Bulgarien und Rumänien muss abgelehnt werden. Wann hört die Zuwanderung denn auf? Wenn der letzte Quadratmeter Boden der Schweiz überbaut, unsere wenigen Resourcen verbraucht und unsere Luft verpestet sind? Stoppt unbedingt den Irrsinn mit der unbegrenzten Zuwanderung: Unser Land ist endlich und so auch die Einwohnerzahl!
Ich bin Zürcher. Es wird ja wohl einen Grund haben, dass soviele Deutsche bei uns arbeiten finden. Es wird wohl - einfach ausgedrückt - daran liegen, dass die Deutschen auch gut ausgebildet sind. Ich persönlich finde auch, dass es fast zuviele Deutsche bei uns hat. Aber es ist halt so; Europa wächst zusammen und wir müssen uns daran gewöhnen.
Tatsächlich, das Unbehagen steigt. Aber nicht wegen einzelner Nationalitäten sondern generell der Menge wegen. Hier sollten wir Schweizer wirklich mal über die Bücher. Es kann doch nicht sein, das wir uns je länger je mehr vom Ausland und den Ausländern abhängig machen!?
Manche Deutsche in meinem Umfeld vermissen ihre Freunde und Familien, reisen dauernd hin und her oder haben immer Besuch aus Deutschland. Auch beginnen sich Familen mit Kindern zum Zeitpunkt der Einschulung eine Rückkehr zu überlegen. Die anstehende Abkühlung auf dem Arbeitsmarkt wird wohl für ein Ende der Schweiz-Euphorie sorgen. Im übrigen empfinde ich (CH) die Deutschen als Bereicherung.
Glücklicherweise sind die nördlichen Nachbarn, die zu uns ziehen übermässig geblildet, kennen unsere mitteleuropäischen Sitten und Gebräuche und sprechen sogar unsere Sprache. Es wäre also müssig, ob der Zahlen der Zugereisten wieder eine Disskussion zum Thema "Hilfe die Deutschen kommen" zu führen, was dieser Artikel suggeriert. Sie sind nämlich schon längst da! Und das ist auch gut so.
Auch bei mir habe ich erfahren müssen, dass je weniger ich mich in meiner Heimat "heimisch" fühlen kann, und dazu gehört halt in erster Linie die Sprache, desto weniger Wohl fühle ich mich. Das die Einwanderung in dieser Höhe nicht weiter gehen kann, sollte auch den Linken Parteien klar sein. Doch sie tun so, als ob es diese Entwicklung gar nicht gibt. Ich stimme Nein zur Personenfreizügigkeit.
Der Hauptgrund für die enorme Zuwanderung liegt nicht, wie der Experte meint, an der Personenfreizügigkeit! Dies ist nur der Umstand, der die Zuwanderung überhaupt ermöglicht. Der Hauptgrund liegt meiner Meinung im maroden Staat, der einem den letzten Cent noch aus der Tasche nimmt. Wenn's uns dann zu viel wird setzen wir halt (frei nach Steinbrück) die Peitsche ein...
Mir sind die Deutschen, welche sich ja nun wirklich 'chrampfhaft' anpassen, wesentlich symphatischer als einige der nun wirklich nicht integrierbaren Ausländerkolonnien.
ja, die deutschen kollegen sind wenigstens produktiv und fallen nicht chronisch negativ auf !!!!
Ja die Zahl ist erschreckend... kann man die Zuwanderung nicht eingrenzen? Zuviel ist zuviel...und Wohnungen findet man auch keine... ich hoffe schon fast mit der Rezession das sich das Bild resp. die Zahl ändern wird...
Nahezu eine VERDREIFACHUNG der Zuwanderung INNERT JAHRESFRIST alleine in Zürich! Das spricht Bände! Wieviel mehr müssen noch kommen, bis die Schweiz vollends germanisiert ist und ich mich hier nicht mehr heimisch fühle? Aber klar. Es braucht halt heute ein Studium, um den Müll zu leeren nicht wahr liebe Wirtschaft? Wohin dieser Irrglaube geführt hat können wir ja heute Live erleben.
Komisch, jetzt hat man uns doch bei den Bilateralen gesagt, dass niemand kommt..... Nun ja, heute sagt man, dass diese alle wieder heigehen wenn es keine Arbeit mehr gibt. Ab das wohl stimmt?
Es war abzusehen, jedoch sind meine linken Parteigenossen blind auf diesem Auge. Und dieses im interesse der EU. Deswegen der Aufruf an alle welche die Schweiz liben - NEIN zur Personenfreizügigkeit. Nein zur übervölkerung! Soll man doch bitte endlich mit offenen Karten spielen und in die Ar4beitslosenzahlen auch die Ausgesteuerten einbeziehen. Diese leiden sehr unter den billigen "nord" Arbeitern
Wie lange dauert es eigentlich noch bis die Politiker merken, dass der Lebensraum in der Schweiz begrenzt ist und dem Wachstum nicht alles geopfert werden soll?
leider ist es eben so dass die einen Deutschen Gastarbeiter arogant und ich bezogen sind . die mentalität der norddeutschen sprich osis unterscheidet sich sehr von den Süddeutschen. Ich gehe in meinem Beruf so weit dass ich es Ihnen sage Sie sollen sich ein wenig anpassen. Man muss mit Ihnen reden.
Bei der Masseneinwanderung aus dem Norden handelt es sich um ein grosses Tabuthema in der Schweiz. Hauptopfer dieser grossen Umwälzungen wird besonders der Mittelstand sein, wie die Wohnungspreise in der Stadt Zürich zeigen. Ob diese Bevölkerungsexplosion wirklich so gut ist für die Umwelt und unser Land?
Verstehe die Aufregung nicht, vor allem von Deutschen, die sich die Worte verbieten. Lebe seit 18 Jahren in Griechenland und weiss, ich bin Gast, habe mich anzupassen. Das kann man auch Deutschen in der Schweiz klar machen, bis sie es begreifen oder wieder gehen.
Jede Rechnung hat eben auch eine Abrechnung: Danke Economy Suisse Herr Bührer
Die Germanisierung hat bereits ihre Ableger, die einer gewissen Skurilität nicht entbehren. In den neuen Displays in der S-Bahn taucht plötzlich zum Wort Gleis das vermeintliche Synonym Kante auf. Da stellt sich sofort die Frage, wer mit welcher Dreistheit versucht, die Integration um 180 Grad zu drehen. Diese Arroganz schürt Widerstand.
Es reicht! Ich werde gegen die Erweiterung der Personenfreizügigkeit stimmen.
Erlebtes Missverständnis im Tram: Eine Dame steigt ins vollbesetzte Tram. Ein Junge, erhebt sich vom Sitz und bietet, Oberbaselbieterdialekt, der Dame den Sitz an „Dir chönned do abhokke“, worauf sie erwiderte „Seien sie bitte anständig zu mir“. Der Junge verstand die Welt nicht mehr. Anschliessende Diskussion: Deutsche verbieten uns Mundart zu reden, welche Arroganz.
Dann sind mir die Deutschen aber doch noch die liebste Auslaendergruppe mit den Italienern. Alles in allem benehmen sie sich gut und sind integriert. Wie Blocher sagt, es haengt von der Zahl ab. Aber wir sind ja selberschuld, wir haben die Geister gerufen und nun bekommen wir sie nicht mehr weg.
Ja was solls, soll doch kommen, wer will. Enschränkungen sind eh nicht möglich. Sie werden schnellstens umgangen. Die Basler Chemie schreibt ihre Stellen auch international aus. Und nimmt den, mit dem adäquatesten Schulabschluss. Wenn man auf diesen Homepages sein Stellenprofil eingeben will, kann man schnell mal das Gefühl bekommen, ein KV-Abschluss sei etwas lächerliches. Goodbye Heidiland!
Zürich
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