Zürich

Zürcher Wirte wollen Rauchverbot aufweichen

Fumoirs in Restaurants und Bars sollen künftig bedient sein: Über diese Forderung der Wirte entscheidet die Regierung nächstens. Doch Gastro Zürich will noch weitergehen.

Können sich Raucher bald auf bediente Fumoirs freuen?

Können sich Raucher bald auf bediente Fumoirs freuen? (Bild: Keystone)

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Die Regierung steht vor einem heiklen Entscheid. Das Zürcher Stimmvolk hat im Herbst ein Rauchverbot in Gastrobetrieben gutgeheissen. Erlaubt ist das Paffen ab Januar 2010 nur noch in abgetrennten Raucherstübli. Offen ist aber die Frage, ob diese sogenannten Fumoirs bedient oder unbedient sein sollen. Die Regierung muss diesen Punkt in einer Verordnung regeln.

Gastro Zürich, der kantonale Gastgewerbeverband, hofft auf ein Entgegenkommen der Regierung. «Unbediente Fumoirs wären für uns Wirte eine Schikane», sagt Präsident Ernst Bachmann, der für die SVP im Kantonsrat sitzt. Gastro Zürich respektiere den Volksentscheid: Die Zürcher Wirte seien gewillt, Fumoirs einzurichten, sofern dies die Platzverhältnisse zuliessen. Dies mache aber nur Sinn, wenn Serviceangestellte die rauchenden Gäste künftig bedienen könnten.

Falls die Regierung die Forderung der Wirte ignorieren sollte, erwägt Gastro Zürich, seinem Anliegen mit einer kantonalen Initiative zum Durchbruch zu verhelfen. Bachmann wagt keine Prognose zum bevorstehenden Beschluss der Regierung; er sagt nur, er vertraue auf «den gesunden Menschenverstand» des Gremiums.

Pläne bestehen auch für den Fall, dass sich die Regierung für die Variante mit bedienten Fumoirs ausspricht. Laut Bachmann sollen geschlossene Gesellschaften in einem Restaurant künftig selber darüber befinden, ob das Rauchen in ihrer Runde erlaubt sei oder nicht, dies in Absprache mit dem Wirt. Diese Ausnahmeregel müsste die Regierung in derselben Verordnung verankern. Dass das vom Volk beschlossene Rauchverbot damit gelockert würde, negiert Bachmann nicht. «Es wäre aber eine Anpassung an ein verbreitetes Bedürfnis vieler Gäste», sagt er mit Verweis auf die Zünfte, die sich regelmässig im kleinen Kreis treffen.

Lungenliga hofft auf nationale Lösung

Über das Vorpreschen der Wirte zeigt sich die Lungenliga Zürich beunruhigt. «Eine Aufweichung des Rauchverbots akzeptieren wir nicht», sagt Präsident Otto Brändli. Der Volksentscheid vom September sei zu respektieren. Die Regierung müsse nun eine «konsequente Haltung» an den Tag legen. «Sie muss das Servicepersonal ohne Wenn und Aber vor dem blauen Dunst schützen.»

Ob die Regierung die Fumoirs unbedient lässt, ist jedoch fraglich. Die Zürcher Wirte haben gemäss TA-Informationen in den letzten Monaten bei Volkswirtschaftsdirektorin Rita Fuhrer (SVP) kräftig für ihr Anliegen geweibelt. In Gastrokreisen ist von «konstruktiven Gesprächen» die Rede. Brändli hofft deshalb auf eine nationale Lösung im Raucherstreit. Nötig sei ein strenges Bundesgesetz, das einen wirksamen Schutz vor Passivrauchen garantiere und Ausnahmeregelungen wie Raucherbeizen und bediente Fumoirs verunmögliche. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Lungenliga Schweiz im vergangenen Dezember eine nationale Volksinitiative lanciert. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 28.01.2009, 23:06 Uhr

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46 Kommentare

Pascal Degregori

12.05.2009, 23:05 Uhr
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Dem Menschen sollte nicht immer alles vorgeschrieben werden, sonst verlernt er irgendwann das Studieren...! Die Konsumenten bestimmen wie immer den Markt! Wären Nichtraucherbeizen so gefragt und lukrativ gäbe es sicher schon jetzt mehr von ihnen. Stellen wir uns mit zusätzlichen Gesetzen in dieser schwierigen Zeit nicht selber ein Bein? Die Arbeitslosenzahlen in der Gastronomie werden es zeigen... Antworten


Daniel Blocher-Diener

29.04.2009, 18:28 Uhr
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Mit bedienten Fumoirs bliebe alles wie bisher: Der Hauptteil mit Bar+Stammtisch ist verqualmt und für Nichtraucher gibts einen abgetrennten Raum der dann eben oft leer bleibt. Nur bei konsequenter Umsetzung werden die Nichtraucher in Massen die Bars und Restaurants stürmen und den fehlenden Umsatz der "rauchenden Alkoholiker" mehr als wettmachen - und auch Letztere werden nicht zu Hause bleiben... Antworten


Marcel Küchler

08.03.2009, 12:04 Uhr
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Es weder rechtlich noch sachlich einen Grund, mit der Einführung des Rauchverbots in Zürich auf das Bundesgesetz zu warten. Solange der Bund kein Gesetz erlässt, sind die Kantone frei, selber Regeln zu erlassen. Wirte, die jetzt schon Fumoirs einrichten, tun dies auf eigenes unternehmerisches Risiko, sie wissen ja, dass das Bundesgesetz kommen wird. Antworten


Marcel Küchler

08.03.2009, 11:58 Uhr
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Die geplante Umsetzung ist gesetzeswidrig: Die Initivative sagt über die Bedienung in Fumoirs nichts; der Regierungsrat hat aber in den Abstimmungsunterlagen ausgeführt, die Initiative sehe keine Bedienung in Fumoirs vor. Die entspricht deshalb dem Willen des historischen Gesetzgebers (der Stimmbevölkerung). Das Zulassen bedienter Fumoirs ist deshalb gesetzeswidrig. Antworten


Philippe Haselman

06.02.2009, 16:49 Uhr
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Im Zigarettenrauch finden sich neben dem Suchtstoff Nikotin rund 4800 chemische Substanzen, von denen mehr als 70 Krebs erregend sind. Darunter: Teerstoffe, Chrom, Benzol, Arsen, Blei, Pollonium, Kohlenmonoxid und Blausäure.... Es ist Zeit damit aufzuhören! Antworten


markus parenti

29.01.2009, 20:16 Uhr
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Wie wärs den wen von den zigarettenpreisen nichts mehr an die AHV geht?Sollen doch Gutzwiler und konsorten diese Zeche übernehmen.Es wäre nicht mehr als richtig wen man schon das Rauchen so verteufelt das man nicht indirekt noch davon profitiert. Klar soll eine Volksabstimmung umgesetzt werden dan muss man aber auch konsquent sein Antworten


David Schneider

29.01.2009, 18:32 Uhr
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Ach was für ein schlimmer Mensch bin ich wenn ich so ein paar Kommentare lese.., aber ich bin es mir gewöhnt von einer "Mehrheit" unterzuordnen. Wer geht denn alles so in den Ausgang? Meistens die Süchtigen, also Raucher und Säufer! Lasst doch den Markt spielen und steckt das Geld in Prävention! Antworten


Walter Schöb

29.01.2009, 14:30 Uhr
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als besitzer der rheinfelder bierhalle) in zürich 1, der bei einem absoluten rauchverbot ein umsatzeinbusse von 20-25% erwartet (= entlassung von 4-5 mitarbeitern), hoffe ich natürlich darauf, dass a. Fumoirs bedient werden können, b. geschlossene gesellschaften rauchen dürfen. bei grösseren umsatzeinbrüchen bekäme das zürcher nierdorf eine edelboutique mehr. wer will das? Antworten


thomas weber

29.01.2009, 13:24 Uhr
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Was mich hier am meisten wundert, ist dass der Rauch eigentlich nur stört (Geruch, Kleider stinken, ...). Ab und zu wird von passivrauchen geschrieben. Aber niemand hier hat auch nur einmal über gesundheitliche Schäden geschrieben, die er auch tatsächlich davon getragen hat. Eigentlich geht es vielmehr um die unachtsamen Raucher. Aber jetzt sind die unachtsamen Nichtraucher am Zug. Antworten


Tobias TÖBELI

29.01.2009, 12:53 Uhr
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Ich finde in öffentlichen Lokalen sollte so oder so nur Brot und Wasser in gesundheitlich unbedenklichen Mengen angeboten werden dürfen. Hoffe - der eine oder andere merkt, wie abstrus es ist über so etwas überhaupt das Volk zu befragen, Übrigens - bin Ex-Kettenraucher, der vor Jahren selbst daraufgekommen war, dass es auch ohne rauchen lebenswert ist. Antworten


Stephan Müller

29.01.2009, 12:28 Uhr
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<<...In der Bar sind Raucher- und Nichtraucherraum voneinander getrennt. Die Gäste hielten sich aber allesamt im Raucherteil auf, wie Sajovic erklärt....>> Quelle: AZOnline.ch -> Wo ist da die riesige Nachfrage der Nichtraucher geblieben, welche ja offenbar um jeden Preis geschützt werden wollen? Oder sind diese extrem Schutzbedürftigen doch bloss eine kleine Minderheit unserer Gesellschaft? Antworten


sandro gasser

29.01.2009, 12:02 Uhr
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schade das es immer schwarz / weiss sein muss. raucher beizen, nichtraucherbeizen, warum ist das soo schwierig umzusetzen? der ideologische grabenkrieg sollte schleunigst beendet werden. es gibt in der schweiz eine handels und gewerbefreiheit! eine arabisch/türkisches sishalokal darf dann nicht mehr betrieben werden. freiheit / toleranz ist heute (leider) ein schimpfwort geworden! schade.. Antworten


M. Bigler

29.01.2009, 11:46 Uhr
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Und die organisierte Raucherhetze geht weiter. Raucher sind die gesundesten Leute. Sie verursachen durchschn. Fr. 230000 Krankeitskosten, während sogen. gesunde aber pillensüchtige Fr. 250000 verursachen, dicke gar Fr. 280000. Nicht eingerechnet sind hier die mehreren Milliarden an Steuern und Abgaben u.a. in die AHV, die ohne Raucher arg in schieflage wäre. Nutzt endlich die Nichtraucherangebote Antworten


Thomas Meyer

29.01.2009, 10:31 Uhr
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Als Nichtraucher will ich ein Leben führen können, in dem ich nicht von Rauch gestört werde. Und Rauch stört mich nun einmal. Dass dies die Raucher nicht kümmert, ist nur die logische Weiterführung ihrer Rücksichtslosigkeit sich selber gegenüber. Wie dem auch sei: Wir haben abgestimmt. Das Volk möchte rauchfrei essen und trinken. Bitte respektieren Sie das. Antworten


Toni Müller

29.01.2009, 10:17 Uhr
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Für Raucher gibt es offenbar nur noch eine Möglichkeit: Auswandern. Zum Beispiel nach Paraguay. Dort raucht nur etwa 5% der Bevölkerung und dennoch darf man in jedem Restaurant rauchen, ohne dass sich die Nichtraucher daran stören. Die Menshen dort sind eben ziemlich tolerant. Ein weiterer Vorteil: Zigaretten kosten dort pro Päckli ca. 20 Rappen bis 60 Rappen (Markenzigaretten)... Antworten


Michael Vogel

29.01.2009, 10:09 Uhr
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Eigentlich müsste man doch Herstellung, Import und Vertrieb von Tabak- und Raucherwaren verbieten. Oder all diese Produkte nikotinfrei machen - dann würden die Raucher eh aufhören mit dem Rauchen. Übrigens: Wenn man die Cafes in den Shoping-Center ansieht und vergleicht mit Vor-Rauchverbot und Nach-Rauchverbot, dann kann man sehen, dass der Umsatz mind. 80% eingebrochen ist. Müsst nur hinsehen. Antworten


Holger Schulz

29.01.2009, 10:00 Uhr
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Ich - selber Raucher und Gastronom - kann das Rauchverbot kaum abwarten. Dann ist die endlose - sinnlose - Diskussion endlich vorbei. Wünschenswert wäre einzig eine sinnvolle Abstufung zwischen Disco / Bar / Restaurant gewesen. Aber das ist anscheinend nicht möglich. Zum Zeitfaktor: Nach so vielen Jahren Rauchen in Restaurants können die paar Monate auch noch abgewartet werden. Es kommt ja! Antworten


Charles Stieger

29.01.2009, 09:56 Uhr
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„Das Servicepersonal ist vor dem blauen Dunst zu schützen“. So weit so gut. Unsere rauchende Minderheit beträgt immer noch gute 30%. Dazu gehört auch mehr als die Hälfte des gesamten Servicepersonals. Es ist also jeder Wirt in der Lage, Servicepersonal zu finden, das selbst raucht und sich deshalb nicht fürchtet vor „total verrauchten Fumoirs“. Zudem müssen diese Räume ja gut belüftet sein. Antworten


Martin Jäggi

29.01.2009, 09:50 Uhr
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Auch in Kolumbien herrscht seit dem letzten Jahr ein absolutes Rauchverbot in Innenräumen. Die Umsetzung hat ohne Probleme geklappt. Die Leute gehen wie eh und jeh in die Restaurants und Discotheken. Kein Wirt beklagt sich, keine Disco ist Bankrott gegangen...einfach ohne Gestank essen und feiern. Antworten


Müller Gustav

29.01.2009, 09:44 Uhr
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Ein weiteres Armutszeugnis des Gastgewerbeverbandes. Wer über ein Jahr dafür benötigt, seine Aschenbecher zu entsorgen, von dem kann die Akzeptanz eines Volksentscheides wohl nicht erwartet werden. In anderen Ländern ziehen die Restaurants ihre Kunden mit gutem Essen und vorzüglichem Service an. In Zürich mit der Rauchfreiheit... Antworten


Esther Feldmann

29.01.2009, 09:33 Uhr
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Bedauerlich, dass in dieser Angelegenheit nicht das Kundenbedürfnis (somit der Markt) spielt... So wurden in der "Raucheraera" viel zu wenig nichtraucher-Restaurants eröffnet und jetzt schlägt das Pendel auf die andere Seite und verbannt die Raucher (in Bars und Dancings ein nicht unerhebliches Klientel) nach draussen oder nach dem Wunsch (!) der Lungenliga unbedint in Fumoirs. Antworten


Hausi Müller

29.01.2009, 09:33 Uhr
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Liebe Gastro Zürich Das Volk hat entschieden und gesagt es Stinkt uns in den Beizen. Es geht doch auch ohne Rauchen, da es ja bewiesen ist das dies die Gesundheit schädigt. Ich habe bei der Initiative JA gestummen, weil es mich stört wenn ich beim Essen den Qual der Süchtigen ertragen muss und nachher meine Kleider tagelang auslüften muss. Die Zeichen der Zeit sind klar, Rauchen NEIN!!!! Antworten


Pascal Meister

29.01.2009, 09:17 Uhr
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Ich hoffe doch sehr, dass sich die Zürcher Regierung nicht vom weltfremden Raucher-äh-Gastroverband irritieren lässt. Zum Wohle von Servierpersonal und anderen Personen, welche auch in Zukunft verraucht werden sollen. Im Übrigen würde ich mich extrem freuen, wenn die Regelung bereits auf den 1. Oktober in Kraft tritt. Das wäre nach dem Sommer ein natürlicherer Übergang als auf den 1. Januar 2010. Antworten


Franz Biberkopf

29.01.2009, 09:08 Uhr
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Nichtraucher schützen: Ja. Wenn aber Raucher vor dem Passivrauchen geschützt werden und dafür draussen in der Kälte dem Ozon und Feinstaub ausgesetzt sind, verkommt das Ganze zur Farce. Antworten


Peter Keller

29.01.2009, 09:06 Uhr
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Es ist einfach ganz unglaublich wie sich ein Kantönli-Verband gegen einen Entscheid stellen kann für Etwas, was in der weiten Welt und in Millionen-Städten wie NYC, London, Mailand oder Sao Paulo ganz selbstverständlich funktioniert. Warum soll dies bei uns nicht möglich sein? Gastro Zürich würde besser Ihre Mitglieder mit Ideen versorgen, wie sie mit dem neuen Rauchverbot umgehen sollen. Antworten


F Schneider

29.01.2009, 09:04 Uhr
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Ein Skandal, es funktioniert bestens in halb Europa, nur in der Schweiz gehen die Wirt bankrott wenn Rauchen untersagt wird. Unverständlich und arrogant, natuerlich mit einer grossen Prise SVP gewürzt, die einmal mehr denkt, sie hätten das ganze Volk auf Ihrer Seite nur wenn der Stammtisch sich freut. Antworten


Hans Rothenbühler

29.01.2009, 08:50 Uhr
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Macht doch endlich eine nationale Volksabstimmung, diesmal aber mit eindeutigen und harten Bestimmungen, die nicht aufgeweicht werden können. Die Mehrheit der Schweiz begrüsst strikte Nichtraucherrestaurants. Das muss auch die Raucherlobby einsehen. Antworten


Cornelia Baschung

29.01.2009, 08:39 Uhr
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Gegen Fumoirs ist doch nicht`s einzuwenden. Nichtraucher gehen da einfach nicht hin. Wir haben nunmal viele, die gerne rauchen. Personal zu finden, die selber rauchen, wird wohl nicht schwierig sein. Wie lange geht es wohl noch, bis man dem Wirt noch verbietet, übergewichtigen Gästen Pommes zu servieren?Wir haben das Mass, Verbote, Bussen, doch schon längst überschritten. Antworten


Peter Steinmann

29.01.2009, 08:33 Uhr
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Bei uns in Queensland, Australia, gilt absolutes Rauchverbot in Restaurants, Bars und sogar Nightclubs, kein einziges dieser Haueser musste deswegen schliessen! Die Leute rauchen ausserhalb des Lokals in erlaubten Zonen, und wenn man Durst hat, geht man wieder zurueck ins Lokal, so einfach ist das! Arbeitsvertrag fuer Fumoir Personal mit Extraklausel: Rauchen kann ihre Gesunheit gefaehrden! Antworten


Henry Kropf

29.01.2009, 08:33 Uhr
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Es ist beängstigend, wie immer wieder versucht wird, Volksentscheide so auszulegen, wie es einem gerade in den Kram passt. Dass dies gerade Exponenten der SVP tun, entlarvt diese Partei zusehends. Sie ist eben auch nicht besser als alle anderen: Wenn es um die eigenen Pfründe geht, zählt die Demokratie nicht mehr. Antworten


Melchior Hablüzel

29.01.2009, 08:32 Uhr
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Da muss man streng sein: Absolut kein Rauch mehr in Beizen; so will es das Volk! Den Alkohol sollte man auch gleich verbieten. Bin mal beinahe von einem Besoffenen über den Haufen gefahren worden! Wäre dann wohl an Passivsaufen gestorben? Am besten wird die Polizeistunde wieder eingeführt. Aber bitte ab 21 Uhr. Oder gleich Ausgangssperre ab 22 Uhr. Man kann ja bei einem Sirup zu hause TV schauen!! Antworten


C Bühler

29.01.2009, 08:31 Uhr
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Jetzt haben wir abgestimmt! Was soll nun das Theater wieder. Italien hat das bedeutend besser geregelt!!! Antworten


Peter Brun

29.01.2009, 08:27 Uhr
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Der Volksentscheid ist auf der Basis des Gesetzestextes tel quel umzusetzen! Eine Aufweichung wegen der Partikularinteressen der Gastroszene, die sich gerne hinter den Bedürfnissen ihrer Kunden versteckt, darf nicht stattfinden. Ansonsten: politische Glaubwürdigkeit quo vadis....?! Solches Verhalten wird vom Stimmbürger einfach nicht mehr goutiert., nicht wahr, Frau Fuhrer.......?! Antworten


Frank Meierhans

29.01.2009, 08:18 Uhr
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m. e. repärsentieren sämtliche schweizer gastroverbände das urtypische bünzlitum in vollem umfang. nur keine veränderungen, nur nicht über die landesgrenzen hinausschauen, und alles sollte immer so bleiben, wie es gestern war. diese rauchverbots-diskussion geht mir langsam auf den wecker. es wurde abgestimmt und damit basta. warum sollten wir nicht können, was italien oder irland schon lange kann? Antworten


Thomas Eugster

29.01.2009, 07:55 Uhr
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Unglaublich, da resultiert aus der Abstimmung ein klares Ja zu einem vollständigen Rauchverbot aber die Partei, die sich immer wieder auf den sogenannten Volkswillen beruft will diesen auf eklatante Art und Weise nicht akzeptieren. Hoffe nur, dass die Lungenliga endlich Gas gibt, dem Rauchverbot endlich zum Durchbruch verhilft und gegen diese verlogenen SVP Scharlatane ankämpfen wird.... Antworten


Anton Liechti

29.01.2009, 07:45 Uhr
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@ pankraz Recht haben Sie!!!, In der Schweiz wird etwas vom Volk bestimmt, doch bis es umgesetzt ist, vergehen Jahre wenn nicht länger! Sollen die Wirte doch mal über die Grenzen hinaus z.B. nach Italien oder die Niederlande schauen. Dort gibt es ein Rauchverbot in allen Bars/Restaurants/Clubs, und es hat keine Massenarbeitslosigkeit unter den im Gastgewerbe arbeitenden gegeben! Antworten


Kurt Meier

29.01.2009, 07:33 Uhr
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Da spricht doch jemand von "gesundem Menschenverstand", der ihn aber offenbar nur vom Hörensagen kennt. Der "gesunde Menschenverstand" ist für ein totales Rauchverbot in Restaurants, Mittlerweile sollte es eigentlich jeder begriffen haben, dass Passivrauchen enorm schädlich ist. Egoismus sollte eigentlich nicht über der Gesundheit anderer stehen. Antworten


Villiger Bruno

29.01.2009, 06:26 Uhr
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Das Stimmvolk hat beschlossen, dass das Rauchen in den Restaurants nicht mehr erlaubt ist. Dies ist doch ein klarer Entscheid. Wenn man diesen Entscheid auf irgendwelche Arten nun "aufweichen" würde, wäre dies ein Faustschlag gegen das Stimmvolk. Man muss nun das Rauchverbot durchsetzen ohne wenn und aber. Dies funktioniert ja auch in unseren Nachbarländer. Antworten


olivier fowler

29.01.2009, 06:09 Uhr
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Alles Bla Bla. Zum Teufel mit der Lungenliga. Bis jetzt ist es immer gegangen. Ich hoffe auf ein grosses Engagement der Gastrosuisse und des Zürchers Wirteverbands. Denn ein Totales Verbot wäre für die Wirtschaft schlichtwegs nicht verkraftbar. Antworten


Arthur Reinhart

29.01.2009, 04:22 Uhr
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Erlaubt sind abgetrennten Raucherstübli. @Pankraz Aeschlimann: Das Volk hat nicht entschieden, dass diese "Raucherstübli" nicht bedient werden dürfen. Der Initiativtext lässt diese Frage offen. Das Bedienungspersonal muss sich ja nicht ununterbrochen dort aufhalten. Ausserdem sollte das Personal selbst entscheiden können, ob es passiv rauchen, also diese Arbeit ausüben will oder nicht. Antworten


Gregor Bächi

29.01.2009, 02:42 Uhr
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Aber auch wenn es nichts werden sollte: Ich denke es werden genügend Memberclubs entstehen wo geraucht werden darf. Jedenfalls kenne ich einige Barbesitzer, die das bereits planen sollte es keine andere Möglichkeit geben. In Bayern sind sie ja auch wieder am lockern, da die Wirte diese Option wählen bzw. viele Beizen pleite gegangen sind. Antworten


Hans Lehmann

29.01.2009, 01:45 Uhr
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Politiker geben sich als Neumalkluge und Wirte lassen sich ins Fäustchen. Als NR kann ich nur wiederholt sagen: meine Nase ist die NR und solange nur ein bisschen abgestandener Rauch in der Luft liegt, werde ich Kaffee, Restaurant, Bar oder Disco nicht nutzen. Wer sich is Fäustchen lacht bin ich, denn ich gebe KEIN GELD AUS. Wer zuletzt lacht, lacht am Besten, dumme Wirte, denn 70% lachen zuletzt! Antworten


pat plüss

29.01.2009, 01:21 Uhr
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@ aeschlimann: naja, das "volk" ist nicht immer das gescheiteste. insbesondere dann, wenn es mit rigorosen entscheiden andere ihrer freiheitsrechten beraubt. – ich bin auch nicht dafür, dass in speiserestaurants gequalmt wird. aber in bars soll es weiterhin erlaubt sein. gegenfrage: warum eröffneten denn nichtraucher nicht schon früher eigene rauchbefreite bars? Antworten


Peter Lehner

29.01.2009, 00:44 Uhr
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Erst in Kalifornien, dann in New York, Italien, Frankreich, Deutschland, immer haben die Beizer gewettert wie ihnen das Geschäft ausgehen wird wenn das Rauchverbot kommt, Und jedesmal nachdem das Rauchverbot kam, was ist passiert, mehr Umsatz, mehr Gäste, alle sind zufrieden, allen voran die Raucher selbst. Absolut garantiert! Antworten


Yves Jäggi

29.01.2009, 00:27 Uhr
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Liebe Gastro Zürich und andere – es gibt nach einer Volksabstimmung nichts mehr zu diskutieren – die Entscheidung ist klar und deutlich ausgefallen! Akzeptieren und umsetzen. Ihr könnt in 10 Jahren wieder mit einem neuen Versuch starten oder wenn sich etwas Signifikantes an der Sachlage geändert haben sollte. Antworten


Pankraz Aeschlimann

28.01.2009, 23:05 Uhr
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das ist Schweiizer Demokratie-Verständnis. Sie meinen, sie hätten die Demokratie mit Löffeln gegessen und wollen für die ganze Welt Lehrmeister sein, können sich selbst aber nicht einmal an simpelste Volks-Entscheide halten. Antworten



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