Klassenkampf in der Zürcher S-Bahn
Von Roger Keller. Aktualisiert am 10.12.2008 101 Kommentare
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Mit Piktogrammen wollen die SBB ihre Fahrgäste zu einem rücksichtsvolleren und anständigeren Verhalten motivieren. Bis Ende Jahr sollen 80 Prozent der Züge damit versehen sein. Die Forderungen dieser «Hausordnung» sind klar: keine Musik, keine Füsse auf den Polstern, kein Rauchen, keine Beschädigungen – also kein Bierzelt-Verhalten. Und: Nur wer ein Billett für die 1. Klasse besitzt, darf sich in jenem Abteil aufhalten. Eigentlich durchwegs Selbstverständlichkeiten. Doch wer regelmässig Zug fährt, kennt genug Beispiele, die das Gegenteil belegen.
Besonders konfliktträchtig ist die Situation in Doppelstockwagen der Zürcher S-Bahn, die beide Klassen führen. «Ich ärgere mich immer wieder», sagt Edwin Dutler, Inhaber eines SBB-Generalabonnements für die 1. Klasse (Preis: 4850 Franken). Der Dietiker Vielreisende erwartet für den 1.-Klasse-Aufpreis (1750 Franken) nicht nur besser gepolsterte Sessel, Spannteppiche und einen grösseren Sitzabstand, sondern auch mehr Ruhe und Ordnung als in der 2. Klasse. Dies umso mehr, als die SBB den Komfort der 1. Klasse im Regionalverkehr in den letzten Jahrzehnten spürbar abgebaut haben. Trotzdem würden, so Dutler, regelmässig Leute mit einem Billett für die 2. Klasse die Plattformen und Treppen belegen, ständig telefonieren, lauthals grölen, Essensreste hinterlassen und die Zugänge zum Abteil blockieren. «Wenn man reklamiert, bekommt man nur blöde Sprüche zu hören und muss sich anöden lassen», klagt Dutler. Oft, beobachtet er, hätte es in der 2. Klasse durchaus Platz für alle.
Das Reglement sagt etwas anderes
Bei den Fahrgästen der 2. Klasse wird die Kritik erwartungsgemäss auf wenig Verständnis stossen. Denn dort gehören Stehplätze in der S-Bahn in Spitzenzeiten zum Alltag. Aus diesen Abteilen ist auch schon der Ruf ertönt, die 1. zu Gunsten der 2. Klasse abzuschaffen. Doch daran denken die SBB und der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) aus Einnahmegründen nicht.
Edwin Dutler ist nicht der einzige SBB-Kunde, der sich über die mangelhafte Klassendisziplin in den Doppelstockwagen aufregt. Und Dutler ist nicht irgendwer: Er ist der Präsident der Fahrgastvereinigung Pro Bahn Schweiz. Wie umstritten das Thema indessen ist, zeigt die Tatsache, dass Dutler seine Meinung klar als seine private deklariert. Denn in den Gremien von Pro Bahn ist die Forderung nach einem rigoroseren Eingreifen der SBB in diesen «Klassenkampf» zurzeit offensichtlich nicht mehrheitsfähig. Die SBB sollten dafür sorgen, lautet die vorherrschende Meinung, dass alle Fahrgäste genügend Platz haben, auch jene der 2. Klasse.
In der Zürcher S-Bahn haben die SBB bereits vor etwa zwei Jahren eine «Hausordnung» mit Piktogrammen aufgehängt. Auch dort steht, es dürfe sich nur in der 1. Klasse aufhalten, wer dafür ein Billett habe. Genützt hat es bisher nichts. Die Kontrolleure teilen keine Bussen aus, wenn sich die Leute auf den Plattformen und auf den Treppen zu den Abteilen der 1. Klasse aufhalten. Kein Wunder, denn die Tarifbestimmungen der SBB sagen das Gegenteil wie die Piktogramme: Zwar zählen in Wagen der 1. Klasse auch die Vorräume, Plattformen und Gänge zur 1. Klasse. Aber «bei Doppelstockwagen mit beiden Klassen und offenen Treppen gelten diese als Bereich der 2. Klasse».
SBB-Sprecher Roman Marti räumt ein, dass mit dieser Bestimmung «ein Graubereich» entstehe. Die Piktogramme dienten indessen auch als «Handhabe für das Zugpersonal». Laut Marti haben die SBB bis Ende November landesweit nur rund 50 Reklamationen per Mail oder Telefon zu diesem Thema erhalten – bei total 33'000. Die SBB seien aber daran interessiert, dass den Kunden der 1. Klasse für ihr Geld «etwas geboten» werde.
Neue Stadler-Züge als Nagelprobe
Wie viel Komfort und Ruhe die SBB ihren Kunden in der 1. Klasse künftig bieten wollen, können sie – unter Mitwirkung des ZVV – schon bald beweisen. Die SBB müssen sich nämlich entscheiden, in welcher Konfiguration sie die unlängst bestellten 50 sechsteiligen Doppelstockzüge von Stadler-Rail bauen lassen. Das heisst, ob es – wie bei den vierteiligen Doppelstöckern von Siemens – für die 1. Klasse einen separaten Wagen oder wie bei den alten Doppelstöckern wieder gemischte Wagen gibt.
Für gemischte Wagen spricht laut Fachleuten von SBB und ZVV, dass bei einem sechsteiligen, 150 Meter langen Zug an zwei Orten je ein Abteil für die 1. Klasse eingerichtet werden kann. Das würde das Einsteigen beschleunigen, vor allem auf jenen Linien, auf denen nicht immer die gleichen Züge verkehren. Dieses Argument hat deshalb Gewicht, weil die Aufenthaltszeit auf den Bahnhöfen wesentlich ist für die Fahrplanstabilität. Zudem zeigt die Auslastung, dass nur ein Wagen für die 1. Klasse wohl zu wenig, zwei aber zu viel wären.
(Tages-Anzeiger)
Erstellt: 10.12.2008, 15:32 Uhr
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101 Kommentare
Die ZweitklässlerInnen kommen mir vor wie Migros-KundInnen, die in der Metzg ein Filet verlangen, dann an der Kasse nur einen Cervelat bezahlen wollen und die Dame an der Kasse beschimpfen, weil sie den Filetpreis verlangt. Ich begrüsse jede Massnahme, die Klassendisziplin durchzusetzen und die frechen ZweitklässlerInnen aus der saubereren, ruhigeren 1-Klasse fernzuhalten. Antworten
Was soll dies Diskussion überhaupt. Warum können sich die nörgelnden 1. Klassfahrer nicht endlich damit abfinden, dass das 2 Klassenverhalten global der Vergangenheit angehört. Wer sich nicht daran gewöhnen kann mit anderen Menschen, die übrigends nicht freiwillig in den Durchgängen STEHEN, im Zug zu fahren, der soll Zuhause bleiben. Antworten
Was mich als 1.Klass-Reisende in den Pendler-Zügen am meisten stört, sind nicht die in den 1-Klass-Wagen mitfahrenden Pendler mit 2. Klass-Billetten, sondern diejenigen Leute, die grundsätzlich und ausschliesslich auch in der 1. Klasse mit Zeitung, Handy und Getränk auf den Treppen hocken, auch wenn in der 2. Klasse nachweislich genügend Sitzplätze vorhanden wären. Antworten
Die Erste Klasse ist ein alter Zopf. Besonders in Regionalzügen. Wenn man das Passagieraufkommen der beiden Klassen miteinander vergleicht, und korrekterweise die Mehrkosten, welche das Zweiklassensystem verursacht, der Ersten Klasse anrechnet, dann ist diese seit geraumer Zeit höchst defizitär. Ähnlich wie im Finanzwesen bezahlen bei der Bahn die Zweitklasskunden der Oberschicht ihre Privilegien. Antworten
Liebe Anita Müller wohl noch nie in Japan gefahren? Da werden Sie von 'Pushern' in die überfüllten Züge gedrückt. Sitzen können Sie nicht- auch nicht auf den Boden. Aber hinfallen auch nicht - Die Kiste ist dermassen vollgequetscht. Viel Spass beim Weiternörgeln - auf sehr hohem Niveau! Antworten
Was mich am meisten stört, ist nicht unbedingt das Zirkulieren (der 2.Klass-Benutzer) durch den 1.Klass-Wagen an und für sich, aber in den "alten" S-Bahn Wagen sind die Türen zum nächsten Wagen derart laut beim Schliessen, dass dies sehr störend ist. Manchmal kommt dieses Türe schletzen bis zu zehn Mal vor nach einer Station! Dies nervt, und nur selten ist das Plaztangebot schuld. Antworten
"Warum können die Japaner das und wir nicht ?" Weil in Japan das Zugsystem 100 mal besser ist... Hier verliere ich fast schon die Nerven, wenn ich sehe dass während der Stosszeiten 2 Wagen reserviert sind, ohne dass nochmals zusätzliche Wagens angehängt worden sind. Dann darf mann sich wieder mal wie fast jeden Tag auf den dreckigen Boden sitzen... Antworten
Das KlassenProblem ist strukturell bedingt und hat nichts mit mangelndem Anstand der Menschen zu tun; die SBB hat einen Auftrag und dieser beinhaltet nicht, die Minderheit der 1. Klasse zufrieden zu stellen, sondern ausreichend Platz in der 2.Klasse für die Mehrheit zu schaffen, die zu ihren Arbeits- und Ausbildungsplätzen gekarrt werden muss; Nichterfüllung des Auftrags ist rechtlich zu klären!!! Antworten
An Elvira Tschan: Nur 3 Minuten nach der S-7 fährt in Oerlikon auf dem gleichen Gleis die S16 mit exakt den gleichen Haltestellen wie die S-7. bis Stadelhofen. Als S7-Reisender verstehe ich nicht, wie in Oerlikon die Leute rennen, um in die volle S-7 reinzukommen um bis zum HB zu fahren. Die S-16 hat noch freie Sitzplätze... Antworten
Ich bin im Besitz eines 2. Kl. GA und störe mich daran, dass die 2. Kl. der S7 in Oerlikon schon besetzt ankommt. Ab Oerlikon gehört es schon zu meinem Glück, wenn ich in die Bahn reinkomme und einen Stehplatz habe. Als Präsident der Fahrgastvereinigung könnte sich Hr. Dutler mal darum kümmern, schliesslich zahlt er nur etwa einen Zürcher Kaffeepreis pro Tag mehr für sein GA als ich. Antworten
Die SBB soll doch bitte mal die finazielle Seite transparent darstellen - das grosse Geld verdient sie mit den (zu)vielen 2.Klass-Fahrer für das bescheidene Platzangebot, die unterbelegte 1.Klasse müsste deutlich teurer sein, um nur annähernd den Ertrag bezogen auf die Wagenfläche zu bringen. Es erstaunt nicht, dass auch hier wieder mal die Kleinen die Dummen sind. Wie lange nehmen sie es noch hin Antworten
Ich pendle 1 Stund täglich. Diese Zeit möchte ich sinnvoll nutzen mit Weiterbildungs-Lektüren. Leider war mir das in der 2. Klasse immer weniger möglich, vor allem seit es die kostenlosen Schwatztarife der Handy Anbieter gibt. Kürzlich habe ich deshalb auf ein 1. Klass Abo gewechselt. Nun höre ich das Geplapper von der Plattform. Die Lösung: Entweder Ruhewagen 1. Klasse oder das private Auto! Antworten
Vieles das von den 2.Klass-sowie den 1.Klass-Passagieren geschrieben wurde ist richtig. Auch wir wären gerne noch 2. Klass-Passagiere, aber es war zunehmend nicht mehr zum aushalten. So verzichten wir auf einiges um mehr Komfort zu haben. Leider haben sich auch in der 1. Klasse schon Leute ohne Manieren eingefunden. Am besten wäre sicher klar bezeichnete Wagen und die 1. Klasse immer am selben Ort Antworten
Ich habe nichts gegen 2. Klass-Passagiere, die wegen Platzmangels in der 1. Klasse stehen, sofern sie sich rücksichtsvoll und anständig verhalten. Für den Mehrpreis in der 1. Klasse möchte ich aber nicht ständig den z.T. übergrossen Rücksäcken etc. ausweichen müssen (auf den gangseitigen Sitzplätzen). Antworten
Mich stören weniger die paar Leute mit einem Billett 2. Klasse, als die Reisenden, die zu Recht in der 1. Klasse sitzen - und kaum etwas bezahlen. Meiner Erfahrung handelt es sich bei mehr als der Hälfte der Reisenden in der 1. Klasse um so gut wie gratis reisendes Bahnpersonal; das ist oft unüberhörbar. Antworten
Angesichts der sich zuspitzenden Kapazitätsprobleme der SBB, vor allem während der Stosszeiten, sollte ernsthaft darüber nachgedacht werden, ob die 1. Klasse in den Nahverkehrszügen im Interesse aller Reisenden nicht gänzlich abgeschaft werden sollte. Für kurze Fahrten von einer viertel bis zu einer halben Stunde ist die 2. Klasse allemal komfortabel genug. Antworten
Jede/r Mitreisende darf von ihrem Gegenüber ein Minimum an Manieren und Anstand erwarten. Diese Eigenschaften gehen jedoch zunehmend verloren. Respektloses Brüllen, Saufen, Telefonieren und auch Pöbeleien gehören offenbar zur Tagesordnung. Da verstehe ich alle, die in die 1.Klasse flüchten... und leider auch dort trotz Aufpreis keine Ruhe mehr finden. Fazit: klare Trennung 1. / 2. Klasse. Antworten
Keine 1.Kl. in der S-Bahn? Ja sicher - wenn die S-Bahn nur Kurzstrecken fahren würde! - Wie wärs mit weniger 1.Kl.Wagen nur zu Spitzenzeiten? Oder mit Kondukteuren, die Passagiere auch mal auffordern, mit ihrem Gepäck keine Sitzplätze zu blockieren?! Für einen Hund, der unter der Bank liegt muss ja auch ein Billet bezahlt werden! Daa gibts kein Pardon! Antworten
Warum werden die beiden Klassen von aussen (und innen) nicht klarer markiert, d.h. farblich markant unterschieden? Wenn man einmal in einem Wagen ist, tut man sich schwer, diesen zu wechslen. Viele Reisende wissen gar nicht, dass sie in den "falschen" Wagen einsteigen. Antworten
Das Problem wäre gelöst, wenn es mehr Platz in der 2. Klasse geben würde. Ich fahre täglich Zug und muss immer wieder feststellen, dass es zu Stosszeiten unmöglich ist in der 2. Klasse unmöglich ist ein Sitzplatz zu erhalten. In Stosszeiten ist es nichtmal mehr möglich zwischen den Sitzplätzen in der 2. Klasse zu stehen. Ich wäre ja gerne in der 2. Klasse unterwegs, aber wie denn? Antworten
Tatsächlich stelle ich bez. Anstand u. Benehmen im Vergleich der 1. zur 2. Klasse grosse Unterschiede fest. Es ist deshalb wichtig, dass klare Vorschriften bestehen, was zu tun und zu lassen ist. Zur Aufgabe der SBB gehört auch das Optimieren der Transportkapazität sowie des Preis-Leistungsverhältnises. Antworten
1. Kl. bei der S-Bahn abschaffen, nicht aber bei andern Zügen. Die S-Bahn hat eine spez. Funktion: viele Leute schnell zum Arbeits-/Studienplatz zu transportieren, dazu braucht es Platz: beim Aus-/Einsteigen, beim Stehen, Sitzen. Die S-Bahn verfehlt dies wg. groben Design-Fehlern: enge Türen (zudem keine li/re Trennung Ein-/Austieg, SBB: schaut nach München), Treppen, unmögliche Ecken, etc. etc. Antworten
Hat die SBB wirklich keine anderen Probleme? Als Pendler in massiv überfüllten Zügen (S3, S8) kämpfen wir in erster Linie darum, irgendwie noch in den Zug zu kommen. Gelingt dies einigermassen schnell, halten sich auch die notorischen Verspätungen in Grenzen. Sollen nun die Eingangsbereiche der 1. Klasse versperrt bleiben, verlängert sich vor allem die Ein- und Ausstiegszeit. Antworten
Da man davon ausgehen darf, das die Auslastung auch in Zukunft kaum sinken wird und daher kaum endgültig bewältigt werde kann -> Peronlänge diktiert nunmal die maximal mögliche Zuglänge. (Höhe und Breite begrenzen den Raum) soll man gleich in S-Bahnen auf Sitzplätze verzichten und die Züge nur noch für Stehplätze ausrichten. Effizient in einem Kurzstreckenzug zu arbeiten ist ohnehin fragwürdig. Antworten
Ich fuhr Jahrzehnte 1. Klasse. Nur dort konnte ich mich in Ruhe auf meine Arbeit vorbereiten und hatte Ruhe und Schutz vor lauten, primitiven, dreckige und unhöflichen Menschen, die teilweise nicht einmal wissen, wohin ihre Schuhe gehören. Es gibt leider eine kleine Anzahl Menschen die keine Kinderstube und Erziehung erfahren haben, vielleicht muss man für diese in Zukunft eine Viehwagen anhängen. Antworten
Bei der S4 wurde die 1. Klasse vor langer Zeit abgeschafft und alle sind damit zufrieden! Die S-Bahn ist ein Massenbeförderungsmittel wo ohnehin nicht der gleiche Komfort wie in den normalen Zügen erwartet werden darf. 1. Klass Passagiere, welche in der Stosszeit nicht gestört werden wollen, sollten dann besser ins eigene Auto wechseln und dafür halt stehende Kolonnen in Kauf nehmen! Antworten
Alle Menschen sind gleich. In unserer Zeit hat das SBB-Klassensystem keine Berechtigung. Statt über die Situation zu jammern, sollte die SBB (und ZVV) endlich etwas gegen die unzumutbaren Zustände während den Stosszeiten tun. Der ÖV wird von "normalen" Leuten finanziert, nicht von einer Handvoll 1-Klass-Fahrer. Antworten
Die 1. Klasse ist ein Luxus, welcher sich diejenigen Leute leisten sollen die es möchten. Dementsprechend haben Sie auch das Recht, ungestört zu sein. Ich hatte früher auch ein 1. Klass Abo weil ich oft und weit reiste. Das Problem bei den alten S-Bahnen sind die gemischten Wagen. Das ist schlecht. Es darf nur 1. ODER 2. Klasswagen geben dann ist die Trennung klar. Antworten
Wie heisst es doch: kein Anrecht auf einen Sitzplatz. Also auch nicht in der 1. Klasse: daher einen Wagen mehr für die 2. Klasse, einen weniger für die 1. Klasse. Dadurch hätte die 1. Klasse sicher weniger Durchlauf und das Gemeinschaftsgefühl würde gestärkt. Um die SBB einsichtig zu machen, müsste evtl. mal ein Stehstreik im Eingangsbereich erfolgen, damit die Kontrolleure nicht mehr durchkommen Antworten
Die Lösung dieses und aller übrigen Bahn-Platzprobleme ist ganz einfach: GA abschaffen. Gibt es hier in Russland auch nicht. Hier hat jeder im Fernverkehr einen Sitzplan, auf jedem Ticket steht aber die Platznummer. Ist der Zug voll, ist er voll. Fertig Schluss. Im Regionalverkehr eine Klasse - im Vergleich dazu ist Zürcher 2.Kl. purer Luxus. Hier stehen auch alle in den Rush Hours. Ohne Motzen! Antworten
Im Nahverkehr ist die 1.Kl überflüssig. Für 15 Min. Fahrt packe ich das Notebook nicht aus und der (Sitz-)Komfort ist nicht besser als in der 2.Kl. Bei all dem Klagen der 1. Klässler wäre nur konsequent auch 1.Kl-Trams und Busse einführen - vom HB an den Paradeplatz ist das ja bisher eine Zumutung! Auf Langstrecken wähle aber auch ich die 1. Kl, weil ich mir dort einen echten Mehrwert erkaufe. Antworten
Ich bin froh nicht mehr am morgen pendeln zu müssen. Bereits in Wädenswil musste ich stehen, was ich als GA Inhaberin sowieso eine Frechheit fand. Hätte ich in der Firma die Möglichkeit zum parkieren gehabt wäre ich garantiert mit dem Auto zur Arbeit gegangen. Mittlerweile wohne ich in Zürich und kann die kurze Strecke zu Fuss gehen. Antworten
Also wenn ich die Kommentare lese dann stelle ich fest dass Alle einfach Alles wollen - vorne und hinten 1.Klasse, gar keine 1.Klasse, viele Züge, viel Plaz und dann doch nur 1 Person pro Viererabteil - und am Ende das Wichtigste: Es soll möglichst wenig kosten. GA pro Tag = 8 Fr. btw: Gützerzüge in der Nacht geht nicht, wann sollen denn Unterhaltsarbeiten stattfinden, während den Stosszeiten ?? Antworten
Wer 1. Klasse zahlt, sollte auch 1. Klasse Leistung bekommen. Der 1. Klass Passagier bezahlt fast das doppelte, also sollte er auch fast doppelt soviel Platz haben. Wenn schon nicht das, dann wenigstens mehr Komfort. Ich selbst fahre 2te Klasse, aber auch wir 2t-Klässler sollten anderen Leuten den Komfort gönnen. Antworten
wir 2Klasspassagiere steigen in der 1. Klasse ein, weil diese Wagen unverständlicherweise zuvorderst angeordnet sind und wenn jemand gerade noch den Zug erwischt, kann er nicht noch nach hinten rennen! Wen stören bitte Leute auf der Treppe? Ich als Hochschwangere muss jeden Tag 2x 30 min stehen, weil die 2. Klasee überfüllt ist, und ich wäre froh, könnte ich wenigstens auf die Treppe ausweichen! Antworten
Auf internationalen Linien findet man in den vergangenen Monaten immer wieder Bahnwagen Erste Klasse, die temporär "deklassiert" werden, weil die Erste Klasse praktisch leer ist. Ein flexibleres System könnte man auch im Regionalnetz von Zürich einführen. Doch dann würden sofort neue Büros eingerichtet und ein Pilotbetrieb 2011 eingeführt, - auch eine Art von Arbeitsbeschaffung Antworten
Ich finde es wiedermal erstaunlich wie intolerant unsere Gesellschaft ist. Die Zweiten gegen die Ersten und umgekehrt. Meine Herren und Damen der Oberklasse, wenn Sie sich durch Lärm gestört fühlen dann reden Sie doch mit den Menschen, die beissen nicht, solange man ihnen nicht mit gefletschten Zähnen entgegen tritt. Und den lärmenden Zweitklassierten würde auch etwas rücksicht gut tun. Antworten
An den S-Bahnen zeigt sich ein gesellschaftliches Phänomen: Höflichkeit und Rücksichtsnahme sind nicht mehr so weit verbreitet wie früher. Immer mehr Menschen betrachten sich als Mittelpunkt des Universums und behehmen sich auch so. Anderseits ist es wirklich sehr fragwürdig, ob es eine 1.Klasse bei den S-Bahnen wirklich braucht. Antworten
Ich verstehe sowohl die in der 1. Klasse: sie wollen für den bezahlten Preis Ruhe, aber auch jene in der 2. Klasse, denn sie haben ja auch ein ziemlich teures Ticket gelöst und dürfen Platz erwarten, was die SBB nicht bietet. Die SBB sollen 1. und 2. Klasse deutlich trennen und genug Platz für alle schaffen, dann kommt es nicht zu derartigen Streitereien. Antworten
Und wenn schon, wenn ich in einer 1.Klass-Abteilung der S-Bahn beim Eingang stehe, wer von den "besseren" Damen und Herren wird den da gestört? Ich nehm keinen Sitzplatz weg. Meiner Meinung nach gehört die Klassentrennung in S-Bahnen sowieso abgeschafft, dann hätte es auch in Stosszeiten wieder mehr Platz! Es ist eine Schnellbahn (S-Bahn). Da kann doch jeder auch mal 20-30 min ohne Luxus leben.. Antworten
Kürzlich war ich in Tokyo unterwegs, in den S- und U-Bahnen konnte ich nirgends eine 1.Klasse finden. Auf den kurzen Strecken ist das auch nicht notwendig. Handygeplärre habe ich da auch vergebens gesucht. Ein bisschen mehr Anstand und Respekt kann doch nicht so schwierig sein. Warum können die Japaner das und wir nicht ? Antworten
Mich stören vor allem 1. Klasspassagiere, die 10 - 15 Minuten lang lautstark telefonieren. Diese verhalten sich so, als wären sie zu Hause und nehmen keine Rücksicht auf mitfahrende Passagiere. Ich habe selber auch ein Natel, telefoniere aber sehr selten. Wenn ich einmal einen Anruf erhalte, muss das nicht das ganze Abteil mithören. Antworten
Ich leiste mir die 1Kl. weil ich in Ruhe auf einem Sitzplatz und arbeiten will; auch in der SBahn. Lärm machen , Menschen am Ein- und Aussteigen hindern ist manchmal ein Problem, aber meiner Beobachtung nach eher in Bus & Tram. Es gibt leider einen Teil der Mitmenschen die vergessen haben was Anstand ist. Dies lässt sich aber nicht mit verboten regeln, sondern nur mit guter Erziehung. Antworten
Ich bin Stammkunde der SBB und fahre seit vielen Jahren mit dem GA 1. Klasse geschäftlich und privat mit der Bahn. Ich schätze die Privatsphäre. Die meisten Geschäftsreisenden würden wohl sofort auf das Auto umsteigen, wenn es die erste Klasse nicht mehr gäbe. Ich finde es inakzeptabel, wenn bei überfüllten Zügen lärmige Schüler und andere Zweiteklasse Passagiere in die erste Klasse drängen. Antworten
Mich ärgert auch, dass so viele Leute vorallem im Vorraum stehen, sodass man nicht die Treppe rauf oder runter gehen kann, ohne dass man die Leute fast wegschupsen muss. Auch der viele Lärm der in den Gängen und Vorräumen der 1.Klasse ist, stört mich. Ich fahre deshalb in der 1. Klasse, weil es dort viel ruhiger ist Antworten
Nachtrag. Es soll mir niemand kommen mit dem Argument es hätte keine Kapazität für mehr Züge. Was da an Güterzügen während der besten Pendlerzeit herumkurven ist auch nicht logisch. Die Güterzüge können in der Nacht oder in Randstunden verkehren. Auch die Zuglänge kann keine entscheidenedes Argument sein. Es gibt immer Lösungen. Antworten
Die SBB sollten jedem, der keinen Sitzplatz bekommt, 50% der Fahrkosten zurückerstatten müssen, denn es liegt Vertragsbruch vor, die bezahlte Leistung wird nicht eingehalten. Skandalös. Wenn ich in der Migros 2 Cervelats bezahle, bekomme ich auch 2, nicht nur einen. Antworten
Ich fahre seit Jahren in der 1. Klasse und nutze die Zeit um zu arbeiten. Ich finde es inakzeptabel, wenn sich Leute ohne entsprechendes Billet in den Gängen aufhalten und den Ausstieg verstellen oder hin und her pilgern. Die SBB und der ZVV sind aber auch naiv. Es hat keinen Platz in der 2. Klasse? Dann müssen halt mehr Züge her. Ich finde den "Sitzfahrplan" gelinde gesagt eine Frechheit. Antworten
Die SBB ist nicht glaubwürdig wenn sie sich nicht durchstzt. Warum steigen überhaupt Leute bei den 1. Klass Türen ein, wenn sie nur ein 2. Klass Ticket haben. Ich staune wie viele Leute sich auf die schmutzigen Treppen setzen. Ich habe vielfach Probleme überhaupt aussteigen zu können aus der 1. Klasse. Antworten
Dass Leute, die sich nicht zu benehmen wissen ein Ärgernis sind, sei unbestritten. Aber nicht jede Person mit einem 2. Klass Billet ist per se ein Flegel. Statt immer neuer Schikanen soll die SBB doch endlich genug Material auf die Schiene bringen! Denke, dass ich auch als 2. Klasse Passagier (ist ja auch nicht gratis) ein Recht habe zumindest bequem zu stehen und nicht Sardine spielen zu müssen. Antworten
Wer glaubt, dass die Verwahrlosung der S-Bahnen durch Anbringen von Piktogrammen zu lösen ist, ist reichlich naiv. Es ist doch ein Zeichen unserer Zeit: nicht auf den Nach-/Mitmenschen achten, der den eigenen Dreck dann schon aufräumt. Das zeigt sich auch in der Wirtschaft, die die Gier zum Leitprinzip erkoren hat. Dass sich die Jungen dann daran halten,kann man ihnen eigentlich nicht übel nehmen. Antworten
Als täglicher 2. Klasspendler bin ich oft ein "illegaler". Die zweite Klasse ist desöfteren schlimmer überfüllt als ein Tiertransporter (und dass für >1000.- im Jahr). Da wage ich es auch in den neuen Zügen im Eingangsbereich zu stehen und sehe von dort aus die leeren Sitzreihen in der 1. Klasse. Der Luxus 1. Klasse in einer S-Bahn ist nichtmehr sinnvoll. Abschaffen wäre die beste Lösung Antworten
Auf die Hausordnung der 1. Klasse gehört ebenfalls: "Handy nur im Notfall zu benutzen". Es ist absolut nervtötend, ach so wichtige Geschäftsgespräche mithören zu müssen. Leider scheint dies zum guten Ton zu gehören, seine Unabkömmlichkeit in der 1. Klasse zu präsentieren. Leider wirkt es nur lächerlich! Antworten
Ich sehe den Grund für die Aufregung nicht. In Langstreckenzügen hat man mit einem 1.Klasse-Ticket alle Vorzüge: man kann in Ruhe arbeiten oder schlafen und hat höchst selten jemand aus der 2. Klasse anwesend. In den S-Bahnen sehe ich das anders: Hier kaufen sich 1.Klasse Kunden hauptsächlich einen Sitzplatz. Wer auch noch absolute Ruhe verlangt soll sich für die 20min Fahrzeit einen Ipod zulegen. Antworten
Am Wenigsten gern gesehen scheinen 2.-Klasse-Passagiere mit Zuschlag - ab und zu bezahle ich diesen, wenn ich eine Steckdose für den Laptop brauche und in Ruhe arbeiten will. Letzte Woche wurde ich von Bahnpolizisten beim Aussteigen gefragt, was ich hier mache, und ob ich ein Billet hätte. Zugegeben, ich sehe nicht wie ein typischer 1.-Klasse-Passagier aus, aber dürfen die Bahnpolizisten das? Antworten
Zum Glück wohne ich mittlerweile in der Innenstadt und muss nicht mehr S-Bahn fahren. Ich würde mir aber auf jeden Fall auch ein 1.-Klasse-Ticket kaufen, in der zweiten Klasse gehts häufig zu wie im McDonalds oder im Rapperswiler Kinderzoo: Handygeschrei, Essensgestank immer und überall, null Anstand und Rücksichtnahme. Antworten
Wenn Personen in den Abteilen stehen von der ersten Klasse, werden die Wechsel an den Bahnhöfe schneller geht. Das kommt wieder allen guet. Grunsätzlich die erste KLasse in den S-Bahn ganz abzuschaffen, das gibt es in keine Land in den Nahzüge eine 1 klasse Antworten
Als Erstklass-Passagier in der Zürcher S-Bahn stört es mich überhaupt nicht, wenn in einem vollen Zug Passagiere der 2.Klasse auf den Treppen oder bei den Türen stehen. Was mich viel mehr stört, ist, dass die Waggons und besonders die Sitze auch in der 1.Klasse immer schmutziger werden. Wenn es so weiter geht, stimmt irgendwann das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr. Antworten
Lese ich hier wieder vom 2.-Klass-Neid auf diejenigen Passagiere der 1. Klasse? 60 % mehr bezahlen ist günstiger als jeden Tag mit dem Auto nach Zürich fahren. Aber dafür will ich was geboten kriegen. Schön, dass Thurbo den Flop der offenen 1.-Klass-Abteile erkannt hat Antworten
Ich bin freischaffender Englisch Texter. (so excuse my German) Ich fahre 1te Klasse dann wenn ich während den Zug fahrt in Ruhe arbeiten will. Wenn dass nicht möglich wäre, wurde ich aus Zeitspargründen aber mit dem Auto fahren. Society cannot function if there is no separation according to abilities, responsibilities and performance. Antworten
ich sehe das problem nicht wirklich - es geht tatsächlich nur um 2.-klass-passagiere, die im 1.-klass-eingangsbereich STEHEN..? wie geschrieben wird, ist das (a) gar nicht eindeutig verboten und führt es (b) kaum zu reklamationen. es kann also nicht von mangelnder disziplin im sinne eines auflehnens gegen geltende regeln und sanktionen gesprochen werden. so what? besser kommunizieren..! Antworten
Endlich wird das Thema mal angeschnitten. Ich nerve mich ebenfalls des öfteren an 2. Klässlern die mit voller Lautstärke Musik hören oder telefonieren, dass es durch den ganzen Wagen dröhnt. Ich löse 1. Klasse weil ich einen Mehrwert erwarte, den mir die ZVV so jedoch nicht bieten kann. Das Zugpersonal sollte hier rigoros Geldbussen verteilen, auf Hinweise wird ja kaum reagiert. Antworten
Wenn es keine erste Klasse mehr gibt werden viele Leute nicht mehr Zug fahren. Dadurch würde eine wichtige Einnahmequelle der SBB verschwinden, was sich wiederum auf die Fahrpreise auswirken würde. Dann werden erfahrungsgemäss genau die Leute als erstes wieder zu jammern beginnen, die jetzt die erste Klasse abschaffen wollen. Antworten
Ich selber fahre oft Zug und nutze die S-Bahn. Auch stelle immer wieder als 2. Klassen Fahrer fest, dass es genügend Platz in der 1. Klasse hat, aber in der 2. Klasse diese überfüllt ist. Generell ärgert mich aber die Leute welche ihr Gepäck auf den Sitz stellen und diese selbst nach Fragen nur widerwillig entfernen. Hier sollte man was tun, denn bezahlt wird ja nur für eine Person! Antworten
Das Hauptproblem scheinen doch die mangelnden Transportkapazitäten des ZVV zu sein. Am Besten lässt sich das erkennen, wenn's wieder mal schön geschneit hat und viele Pendler das Automobil noch mit Sommerreifen ausgerüstet haben. Und sorry, aber das Thema arm gegen reich ist in der Schweiz ein Luxusthema... Antworten
Ich wünsche ich hätte genug Geld für ein 1.Klass GA. Denn in der 2ten Klasse hat es tatsächlich immer soviel laute, primitive, dreckige und unhöfliche Menschen. Das ist leider eine Tatsache... Ich bin selbst noch jung, kann mit dem Volk aber nicht viel anfangen. 1. Klasse soll bestehen bleiben, denn irgendwann wechsle auch ich dorthin. Danke für diesen Service. Antworten
Etwas verwirrend, da vor geraumer Zeit berichtet wurde, dass ein entsprechender Aufenthalt im Eingangsbereich der 1. Klasse mit einem 2. Klasse Ticket, bei Kontrolle als Schwarzfahren taxiert wird. Zudem: Ein wenig Rücksichtnahme von 2. Klasse Ticketbesitzern im Stehbereich der 1. Klasse und ein wenig verständnis der 1. Klasse Passagiere und es gäbe das Problem nicht. Antworten
Als "Gelegenheits-Zugfahrer" beobachte ich mit erstaunen, wie Zugfahrer sich das bieten lassen: 1. Klasse praktisch leer, 2. total überfüllt. Obwohl weit mehr 2te Klasse fahren, sind die Züge schlecht verteilt; dort wo die Menschen warten, haltet die "mehr bessere" Abteilung, dafür dürfen dann fast alle ans Ende oder an den Anfang der Zugkomposition marschieren. Ich finde das echt diskriminierend. Antworten
Schön, wenn man überhaupt die Wahl 1. oder 2. Klasse hat. Ärgerliche Ausnahme im Zürcher S-Bahnnetz ist die Forchbahn, die trotz neuem Wagenmaterial (auch von Stadler) und entsprechenden Kundenbedürfnissen noch immer keine Komfortklasse anbietet. Wer die beengten Verhältnisse als Zumutung empfindet, reist entweder über Küsnacht (S6 und S16) oder steigt auf den Privatwagen um. Antworten
halte nichts von diesen meinungen. die erste klasse ist wichtig, dass vermehrt auch "reiche" leute die öffentlichen verkehrsmittel nehmen. ich kenne viele die vom auto auf den zug umgestiegen sind obwohl sie auch mit dem porsche ins geschäft fahren können. desshalb ist für mich ganz klar, dass die erste klasse weiterhin existieren und vielleicht sogar konfortabler gemacht werden sollte. Antworten
Ïn den meisten europäischen Hauptstädten ist im Nahverkehr die Erste Klasse stark reduziert oder gar abgeschafft worden. Die stehenden Zweitklasspassagiere finanzieren in Zürich die sich üppig ausbreitenden "Erstklässler". Für viele Unternehmen und Organisationen ist es übrigens auch ein Statussymbol, Zürich-Bern Zweite Klasse zu fahren, um zu zeigen, dass der Spesenträger wirtschaftlich fitt ist Antworten
Zu Stosszeiten werden die 2. Klässler wie Massenware zusammen gestaucht. Durch den Tag ist gähnende Leere in der first class durchaus normal. Rechnet der ÖV ökonomisch, sollte die 1. Klasse abgeschafft werden. Mehr Komfort für alle bedeutet mehr Fahrgäste. Ohne die der 2. Klasse, müsste die SBB sofort dicht machen. Wer kein Stehplatz in der 2. Klasse hat, muss halt in die erste Klasse. Was sonst? Antworten
So ein Unsinn. "...mehr miteinander...", "Schaffen wir also die erste Klasse ab". Nur in der ersten Klasse habe ich mit meinen drei Kindern Ruhe. Genügend Platz, kein Saufgelage, keine Essensreste, keine zerstörten Sitze und Fensterscheiben, kein sonstiges Geschmiere und kein Gegröhle (auch von meinen Kindern nicht). Und wenn ich doch einmal Lust auf all das habe, gehe ich in die Kneipe. Antworten
Es steht jedem frei, ob er nun ein 1. Klass-Billet oder ein 2. Klass-Billet kaufen möchte. Nur wäre es schon angebracht, wenn man sich für die günstigere Variante entscheidet, dass man sich auch im Bereich der 2. Klasse aufhält. Das hat sowohl mit Fairness wie auch mit Anstand zu tun. Antworten
bevor sich die werten damen und herren der 1. klasse darüber aufregen müssen, dass sie ihre fahrt mit uns pöbelndem fussvolk teilen müssen, könnte die sbb ja auch einfach mal genügend wagen zweiter klasse auffahren lassen, damit wir unsere geschundenen füsse und beine nicht in den gängen und auf den treppen der 1 klasse in den bauch stehen müssen! Antworten
In den Doppelstock IC-Wagen lässt sich die 1. von der 2. Klasse kaum unterscheiden. Der einzige sichtbare Unterschied ist das man in der 1. etwas bessere Chancen hat auf einen Sitzplatz. Auf Rennstrecken wie Zürich-Bern ist aber selbst die 1. Klasse sehr voll. Abschaffung der 1. Klasse und mehr Züge würde für alle was bringen. Bei den Preisen welche die SBB verlangt sollten alle Sitzplätze haben. Antworten
Ich fahre immer 1. Klasse. Von mir aus kann man diese abschaffen WENN es denn möglich ist, auch in der 2, Klasse (oder wie diese dann auch immer heissen mag) in ruhe zu Sitzen, in ruhe zu lesen usw. OHNE von irgend welchen Mitmenschen genervt zu werden welche zu schnell durch die Kinderstube geflitzt sind - Stichwort lautes Gröhlen, tausend Handy die klingeln, Dreckschuhe auf dem Sitz, usw. Antworten
Leider ist das an der Tagesordnung...auch hier - die Mittelschicht wird immer mehr verschwinden! Wer ein 2. Klass-Billet kauft, ergattert mit viel Glück einen Sitzplatz! Die SBB ist einfach unfähig mehr Plätze für Pendler freizuhalten. Wehe, man ist so "frech", nach einem harten Arbeitstag trotzdem sich im fast leeren 1. Klass-Abteil hinzusetzen, wird man dann noch sicher dafür gebüsst! Antworten
Der Knackpunkt ist folgender: Beim alten Doppelstock-Material von 1990 (DPZ) ist nicht klar gekennzeichnet, wo die 1. Klasse beginnt - zudem fehlt zu den Plattformen hin jegliche räumliche Abtrennung (keine Tür). Bei der Deutschen Bahn ist bei den Wagen gleicher Bauart die Abtrennung klar. Antworten
Der Fall ist klar, wie es das Reglement der SBB selbst sagt. «bei Doppelstockwagen mit beiden Klassen und offenen Treppen gelten diese als Bereich der 2. Klasse». Nichts Graubereich, nichts ungehöriges des 2.Klass-Pöbels, sondern nur korrektes Verhalten. Schluss mit dem Gejammere der 1.Klass-Passagiere. Antworten
Zum Thema Aufenthalt in der ersten Klasse mit einem 2. Klass-Billet: Ich habe mich (2. Klässlerin) schon oft geärgert, wenn der Zug (meist IR oder ICE) alle ersten Klassen vorne (oder hinten) hat. Steht man am falschen Ort auf dem Perron, so spult man (meist im Zug mangels Zeit) jene km ab, bis man in der richtigen Klasse ist. Eine Zumutung, v.a. wenn man noch Gepäck hat. Antworten
Die, die wirklich Geld haben fahren gar nicht mit dem ÖV, sondern lassen sich chauffieren. Schaffen wir also die erste Klasse ab, damit es für alle mehr Platz hat. Ist das ein frommer Wunsch, weil sonst jeder sich selber der nächste ist? Wann begreifen die Leute eigentlich, dass sie ohne den anderen gar nicht leben könnten. Also mehr miteinander als gegeneinander. Gilt auch für Schweinereiche. Antworten



Peter Degiacomi
Zeitgemäss wäre es bestimmt, die 1.Kl in der S-Bahn Zürich aufzuheben, mindestens so lange , als dafür kein geeignetes Rollmaterial vorhanden ist. Überhaupt nicht zeitgemäss finde ich allerdings, wie die SBB, bzw. der ZVV mit den Velofahrenden umgeht. Es wäre wirklich kein Problem in den Plattformen Platz für Velos zu schaffen, was ja auch in einigen wenigen Wagen eingerichtet ist. Antworten