Adliswil feiert sich als Polithochburg
Von Arthur Schäppi. Aktualisiert am 18.04.2011 1 Kommentar
Mario Fehr
Thomas Heiniger
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Mit der Wahl von Mario Fehr (SP) und der Wiederwahl von Thomas Heiniger (FDP) ist Adliswil künftig gleich zweifach in der Kantonsregierung vertreten. Das mache die Wahlfeier zu einer «einmaligen Sache», sagte Adliswils Stadtpräsident Harald Huber (FDP) am Samstagabend in seiner Laudatio vor mehreren Hundert Festteilnehmern auf dem Bruggeplatz. Dass Fehr und Heiniger in der Wahl die zwei besten Resultate erzielten, zeige, dass die Stadt ein ausgezeichnetes Parkett für aussergewöhnliche Politkarrieren sei.
Einen ganz speziellen Platz im Herzen
Seinem früheren Stadtratskollegen Mario Fehr – einem «Adliswiler Politurgestein» – attestierte Huber ausgeprägten Spürsinn und hohen politischen Sachverstand. Fehr habe ein Talent dafür, «sachpolitische Epizentren schnell zu orten und sie eloquent in eine laufende Debatte einzubringen». Dem früheren Stadtrat und künftigen Regierungsrat habe die Gemeinde viel zu verdanken – etwa die familienfreundliche Neugestaltung des Freibads oder den Aufbau der aufsuchenden Jugendarbeit.Thomas Heinigers glanzvolle Wiederwahl macht laut Huber deutlich, dass die Bevölkerung dem Gesundheitsdirektor die Lösung der schwerwiegenden Probleme in dessen Abteilung absolut zutraue.
Abschliessend gratulierte der Stadtpräsident den beiden Adliswiler Regierungsräten zur ehrenvollen Wahl. Den Gratulationen schloss sich auch Regierungsrat Markus Kägi (SVP) an, der Fehr mit Wortwitz willkommen hiess. Für ihn als Vorsteher der Baudirektion sei das Sihltal wegen der Hochwassergefahr eine Problemzone, sagte Kägi. Darum sei er froh, dass Zürich von dort aus bloss mit zwei Regierungsräten überschwemmt werde. Mario Fehr zeigte sich «gerührt und dankbar» ob der Ehrerweisungen. «Auch als Regierungsrat wird Adliswil immer einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen behalten», versicherte er. Hier habe er schliesslich das Rüstzeug für die Politik erworben, und hier hätten ihm politische Lehrmeister nicht nur das Engagement für sozial Schwächere beigebracht, sondern auch eine Portion Bodenständigkeit.
«Sihlwasser in meinen Adern»
Ähnlich äusserte sich Alt-Stadtpräsident Thomas Heiniger. Die Adliswiler Politik sei für ihn Lehrbühne und Gesellenstück zugleich gewesen. Und auch wenn er sich als Regierungsrat nun für den ganzen Kanton einsetze, «so fliesst in meinen Adern noch immer Sihlwasser».
Übrigens: Es gab auf dem Bruggeplatz nicht nur Lob- und Dankesreden, sondern auch Gratis-Grillwürste und musikalische Einlagen der Harmonie Adliswil. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 17.04.2011, 21:40 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

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