Der Zimmerberg liegt jetzt an der Via Gottardo
Von Arthur Schäppi. Aktualisiert am 20.06.2011 1 Kommentar
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Wanderungen durch eine sanfte Hügellandschaft, Ausblicke auf die Zürichsee-Region und Fernsicht bis in den Alpenkranz: Darüber dürfen sich künftig auch Wanderer und Touristen freuen, die auf dem Kulturweg Via Gottardo in die Zimmerberg-Region kommen. Denn seit dem Freitag hat die 7,7 Kilometer lange regionale Wanderwegverbindung vom Schiffssteg Horgen über den Horgen- und Zimmerberg nach Sihlbrugg nationale Bedeutung: Sie gehört als Route 77 fortan offiziell zum Zubringerast Schaffhausen–Zentralschweiz des nationalen Kulturwegs Via Gottardo von Basel nach Chiasso.
Die Hauptachse Basel–Chiasso wurde am Donnerstag von Via Storia, Schweiz Mobil und den Schweizer Wanderwegen eingeweiht. Auf der Zubringerstrecke von Schaffhausen her ist man mit der Beschriftung indes noch nicht so weit.Für die Ausschilderung auf dem Horgner Zubringerabschnitt sorgte der Geschäftsleiter der Zürcher Wanderwege, Stefan Jucker, höchstpersönlich. Zusammen mit dem für Horgen und Hirzel zuständigen Kreisleiter Ernst Grob montierte er entlang der Wegstrecke an 17 Stellen zusätzliche gelbe Wegweiser mit grünem Erkennungssignet und der Routennummer 77.
Abseits vom Säumerweg
Wer den Weg in Horgen unter die Füsse nimmt, muss 391 Meter auf- und 260 Meter absteigen und von 2 Stunden und 20 Minuten einrechnen.
Anders als der mit braunen Schildern markierte Säumerweg, ein historischer Handelsweg, führt die Via Gottardo länger über den Zimmerbergrücken. Dies, sagt Stefan Jucker, weil die Via Gottardo konsequent über das offizielle Netz der Schweizer Wanderwege geführt werde. Die kantonalen Wanderweg-Organisationen seien denn auch für den Unterhalt der Beschilderungen zuständig. Etwas zumindest haben historische und neu ausgeschilderte Strecke gemein. Sie führen beide nicht nur durch eine reizvolle Landschaft, sondern grösstenteils leider über Asphaltbelag. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 19.06.2011, 22:34 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

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