Ferrari-Raser hatte Fahrdienst für Betrunkene gegründet
Das sagt die Chauffeur-Firma
Die betroffene Chauffeur-Firma legt Wert auf die Feststellung, dass der Unfall in Kilchberg in keinerlei Zusammenhang mit ihrer Firma, ihrem Betrieb oder ihren Personen zu tun hat. «Der Unfallverrsacher ist seit über vier Jahren in keiner Art und Weise in den operativen Betrieb involviert. Auch gehört das Unfallfahrzeug weder zu unserer Flotte noch ist das Nummernschild auf uns eingelöst», hält deren Geschäftsführer fest. Die einzige Verbindung zwischen dem Unfallverursacher und dem Chaufferservice bestehe in dessen Minderheitsbeteiligung von rund 17 Prozent, die keinerlei Einfluss auf die Geschäftstätigkeit ermöglichen würde.
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Drei Personen sassen im Auto, das am Samstagmorgen in eine Wand in Kilchberg stiess: Zwei junge Frauen und der 27-jährige Fahrer. Die 23-Jährige starb auf der Unfallstelle, die 21-Jährige überlebte schwer verletzt. Der Fahrer war laut Polizei stark alkoholisiert. In welcher Beziehung die Insassen stehen, sei noch unklar.
Wie der «Blick» schreibt, wollte der Fahrer den zwei Blondinen aus dem Aargau imponieren. Das Blatt zitiert einen Zeugen, der die jungen Frauen noch um etwa 5 Uhr an einer Bushaltestelle sitzend gesehen hat. Der 27-Jährige habe derweil lautstarke Runden durchs Quartier gedreht und sei immer wieder die Alte Landstrasse auf und abgefahren. Als er den Ferrari zum nächsten Mal gesehen habe, seien die Mädchen zusammen auf dem Beifahrersitz gesessen, gab der Zeuge an.
Firma des Rasers fährt Betrunkene heim
Kurz darauf hat es geknallt. Der 17-jährige Zeuge sagt, er sei zum Unfallort gerannt. Der Fahrer habe wegrennen wollen, er habe sich deshalb auf ihn drauf gesetzt. Erst dann hat der Zeuge die beiden Frauen im Wrack bemerkt. Die eine war bereits tot.
Mit betrunkenen Fahrern von teuren Autos hat der Unfallverursacher Erfahrung. Wie der «Blick» schreibt, hat der 27-Jährige eine Chauffeur-Firma gegründet. Die NZZ hat vor sechs Jahren über den Service berichtet. Damals beschäftigte das neu gegründete Unternehmen rund 20 Teilzeit-Fahrer, die intern geschult wurden. Ihre Fahrkünste würden «auf unterschiedlichsten Autotypen, vom Automaten bis zum handgeschalteten Ferrari geprüft». Die Chauffeur-Firma hat eng mit Nobelklubs zusammengearbeitet. Sie bietet der begüterten Kundschaft an, sich gegen Entgelt im eigenen Wagen nach Hause bringen zu lassen.
Den 566 PS starken Ferrari 458 Italia hat der 27-Jährige laut Blick von seinem Vater, einem Millionär. Der Unternehmer besitze eine Ferrari-Privatsammlung. (cal)
Erstellt: 04.04.2011, 08:37 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

