Zürich

Zürich geht bis an den Soodring aus

Sechs neue Restaurants aus dem Bezirk Horgen haben es in die neue Ausgabe von «Zürich geht aus» geschafft. Insgesamt 13 Restaurants aus der Region empfiehlt das Magazin.

Die Sushis des Restaurants Makoto erhalten von «Zürich geht aus» viel Lob.

Die Sushis des Restaurants Makoto erhalten von «Zürich geht aus» viel Lob. (Bild: Keystone)

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«Das naheliegendste liegt manchmal so nah, dass man es nicht sieht», sagt Wolfram Meister, Chefredaktor des Restaurantführers «Zürich geht aus». Passiert ist das einem seiner Autoren. Der arbeitet für die Swiss Re am Soodring in Adliswil, und er sieht von seinem Büro aus auf ein unscheinbares Restaurant mit dem Namen Makoto. Der Autor selber sei ein sehr guter Koch, ein sehr guter Schreiber und reise viel in der Welt umher – das Makoto hatte er noch nicht entdeckt. Meister hatte von diesem Japaner in Adliswil gehört und seinen Autor dorthin eingeladen.

«Das Makoto liegt an einem eigenartigen Ort, ist für mich aber eine der Überraschungen», sagt Meister. Und im Text, den Meister für das Magazin dann selber verfasst hat, schreibt er, dass das Makoto ihn mit einem Schlag zum Stammgast gemacht habe – trotz unwirtlicher Gegend. In der Kategorie «Japans hohe Schule der Kochkunst» hat das Adliswiler Lokal den achten Rang erreicht.

Sechs Restaurants neu aufgenommen

Das Makoto ist eines der sechs Restaurants der Region, die das Magazin in die soeben erschienene Ausgabe neu aufgenommen hat. Im ganzen Kanton haben es 66 Restaurants neu ins Heft geschafft. Aus der Region neu aufgenommen wurden das Gallo Nero aus Thalwil (Kategorie: Verführung auf Italienisch – unkompliziert, Rang: 20), der Schlossgarten in Kilchberg (Verführung auf Italienisch – unkompliziert, 21), der Obere Mönchhof in Kilchberg (Speisekarte mit Aussicht, 5), die Frohe Aussicht in Oberrieden (Speisekarte mit Aussicht, 8) und die Moosegg in Rüschlikon (Gemütliche Beizen für Geniesser, 9).

Drei Spitzenplätze

Einen Sieger aus dem Bezirk Horgen ist in den 19 Kategorien nicht zu finden. Am besten schneidet das Restaurant Sihlhalde in Gattikon ab: In der Kategorie «Ab ins Grüne» erreicht das Restaurant von Gregor Smolinsky den zweiten Rang. Der Autor ist des Lobes voll. Und er ist auch überzeugt, «dass man hier immer noch das beste Essen diesseits des Zürichsees» bekommt. Ebenfalls auf einen Spitzenplatz schaffte es das Zen in Adliswil, ein chinesisches Restaurant, das ganz in der Nähe des Makoto liegt. In der Kategorie «Farben und Aromen des Fernen Ostens – diverse Länder» landet es auf Platz drei. Im witzigen Text dazu nervt sich der Autor über ein Paar, das am Nebentisch «seine Beziehungsprobleme unter massivem Einsatz von Zigaretten und zunehmen lautstark zu lösen sucht». Ebenfalls auf Rang drei geschafft hat es Eder's Eichmühle in Wädenswil in der Kategorie «Fisch auf den Tisch».

Die weiteren Restaurants, die das Magazin empfiehlt: die Krone in Adliswil (Genuss pur auf dem Land, 15), das L'O in Horgen (Tisch direkt am Wasser, 5), das Chez Fritz in Kilchberg (Tisch direkt am Wasser, 7) sowie die Krone in Sihlbrugg-Hirzel (Genuss pur auf dem Land, 10).

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(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 24.06.2009, 20:51 Uhr

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1 Kommentar

Abouchar Ernest

25.06.2009, 08:52 Uhr
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Diese Auswahl ist erstaunlich bieder, altgedient und langweilig. Man muss nicht 'Zürich geht aus' kaufen und lesen um auf diese seit Jahren bekannten Namen zu kommen. Es scheint, dass 'In' und 'teuer' die Hauptauswahlkrieterien sind. Die einzige echte Ueberraschung ist das Makoto. Dafür braucht es abernicht ein Magzin zu diesem Preis. Antworten



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