Aldi nimmt in Rüti einen dritten Anlauf
Von Nina Santner. Aktualisiert am 16.01.2010
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Der süddeutsche Discounter Aldi will in Rüti eine neue Filiale eröffnen. Gemäss Baugesuch soll dafür das Werkhofgebäude an der Spitalstrasse 66/68 teilweise und ein weiteres Haus ganz abgebrochen werden. Auf diesem privaten Areal sind heute diverse Gewerbebetriebe angesiedelt. Aldi plant 56 Parkplätze. Das Baugesuch liegt während 20 Tagen im Bauamt an der Breitenhofstrasse 30 auf.
Damit das Geschäft auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist, plant die Gemeinde eine zusätzliche Bushaltestelle und einen Zebrastreifen. Die nahe Autobahnzufahrt wertet Pirmin Strässle, Leiter des Rütner Bauamts, als Pluspunkt. Bei den ersten beiden Anläufen von Aldi, sich in Rüti anzusiedeln, war die Verkehrserschliessung problematisch. Beim ersten Mal wollte Aldi der Gemeinde Bauland im Zentrum abkaufen, was diese verweigerte. «Das wäre eine Unternutzung von wertvollem Bauland gewesen», so Strässle. Man habe zudem die Verkehrsströme nicht ins Zentrum lenken wollen. Beim zweiten Anlauf 2008, als Aldi ein Gebäude an der Werkstrasse beim Migros-Gartencenter plante, verweigerte die Gemeinde ihre Bewilligung erneut. Die Zufahrt sei für Kunden wie für Anlieferer ungenügend gewesen.
Diesmal stehen die Chancen besser. «Nach den bisherigen Abklärungen sieht es danach aus, als sei das Projekt bewilligungsfähig», sagt Strässle. Er betont aber, dass die Zustimmung der Baukommission noch aussteht. Rüti wäre nach Pfäffikon, Hinwil, Volketswil, Dübendorf und Mönchaltorf der sechste Aldi-Standort im Oberland.
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Erstellt: 16.01.2010, 04:00 Uhr


