Zürich

Startseite · Abo · Immobilien · Job · Auto · Kleinanzeigen

Die 11 Lerntricks der Supermaturandin

Auswendiglernen? Lesen? Nicht unbedingt nötig, meint die erste Schülerin, die an der Kanti Wetzikon alle Maturaprüfungen mit Sechsern abgeschlossen hat.

Kim Borsky, die beste Wetziker Maturandin aller Zeiten, erklärt wie man am besten lernt.

Neun Prüfungen hatten die Maturanden der Kantonsschule Zürcher Oberland (KZO) in Wetzikon zu schreiben. Kim Borsky hat sie allesamt mit Sechsern bestanden – Rekord. Den Lesern von Tagesanzeiger.ch erklärt die 18-Jährige, wie man Erfolg hat, ohne Tag und Nacht für die Schule zu lernen.

Borsky ist ohne Zweifel sehr talentiert und mit einem beneidenswerten Kurzzeitgedächtnis ausgestattet. Ihre Sechserserie in so verschiedenen Disziplinen wie Deutsch-Aufsatz oder Mathematik verdankt die Rütnerin aber auch ihrem analytischen Können – sie durchschaut das Schulsystem, die Lehrer und ihre Maschen. Selbst für Schüler, die weniger diszipliniert ans Werk gehen als sie, hat Borsky Tipps auf Lager. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 08.09.2010, 14:53 Uhr

WRITE A COMMENT







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

38 Kommentare

Jan Affeltranger

29.09.2010, 21:16 Uhr
Melden

Das Wichtige herausstreichen klingt gut aber das Problem bei den meisten Schülern ist ja, dass sie das Wichtige gar nicht erkennen. Ich finde es besser sich nach einem Textabschnitt herauszustreichen, was man noch nicht gewusst hat und wissen will. Dies ist in vielen, aber nicht in allen Fällen, das "Wichtige". So kann man sein Wissen erweitern statt nur für die Schule zu lernen. Antworten


Peter Weber

09.09.2010, 15:33 Uhr
Melden

Gratuliere zu Deiner SUPER Leistung. Antworten


Michael Meier

09.09.2010, 15:07 Uhr
Melden

Jaja, wo der Erfolg, da sind auch die Neider nicht weit. Schon fast langweilig wie präzise das immer wieder funktioniert. Herzliche Gratulation auch von mir :-) Antworten


Rolf Haas

09.09.2010, 14:36 Uhr
Melden

Bei allem Respekt, ich würde gerne wissen, wie da geprüft wurde. Um in Deutsch eine sechs zu haben muss man über ein Jahr vier Aufsätze mit Noten um 6 schreiben, dazu eine 6 im Maturaaufsatz. 80% der Deutschlehrer haben in ihrer ganzen Karriere nur eine Handvoll 6 er verteilt... Dazu in jedem Fach super Mündlichleistungen, denn die machen 40% der Semesternoten aus... bei und (Luzern) unmöglich. Antworten


Denise Weber-Fauquex

09.09.2010, 13:35 Uhr
Melden

Die Lernstrategie von der Schülerin find ich plausibel und sicherlich bei vielen bekannt und erprobt. Matura ist das Eintrittsbillett für's Studium, ob es wichtig ist, alle Fächer mit einem 6 abzuschliessen, ist für mich fragwürdig. Schliesslich ist Schulle Wissensvermittlung und Lernwerkstatt und kein Leistungssport. Antworten


Claudia Föry-Polzer

09.09.2010, 12:01 Uhr
Melden

Sicher eine tolle Leistung. Ich habe aber die gleiche Bewunderung, wenn nicht noch mehr, für alle jungen Menschen denen es nicht so leicht fällt und die sich einen Abschluss erkämpfen müssen - egal auf welchem Niveau. Antworten


Stefan Flüeler

09.09.2010, 11:50 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich empfehle keinem, sich diese 'Super-Maturandin' zum Vorbild zu nehmen. Solcher Overkill ist blanker Schwachsinn. Matura ist kein Selbstzweck, sie dient bloss der Zulassung fürs Studium; dafür reicht bereits eine genügende Benotung. Man kann seine Fähigkeiten für nützlichere Dinge einsetzen, als für einen Berg von Matura-Bestnoten. Antworten


Elmar Dörig

09.09.2010, 11:19 Uhr
Melden

Na ja, im beschaulichen Wetzikon mag "lern nur, was gefragt wurde" für 6er genügen, da man dort offensichtlich immer die gleichen Prüfungsfragen stellt. Diese Lerntechnik stösst aber sicher an ihre Grenzen in der Hochschule, wenn zB. in einer mündlichen Prüfung nur 3 tiefgehende Fragen gestellt werden zu einem Fach, auf das man sich auch mit Stofffiltration mehrere Monate lang vorbereiten muss. Antworten


Mirjam Bosshart

09.09.2010, 10:31 Uhr
Melden

Chapeau, wirklich ganz grosse Klasse, was sie geleistet hat. Allerdings finde ich auch, dass sie sehr kühl rüberkommt, und Aussagen wie Gruppenarbeiten sollte man vermeiden, naja. Die Sozialkompetenz und Kompromissfähigkeit, die man dabei lernt, werden vielleicht nicht an der Matur geprüft, sind aber ein ganz grosses Lernziel. Antworten


Laura Amann

09.09.2010, 10:31 Uhr
Melden

Und wieder spricht der Neid mit bösen Zungen. Gratuliere Kim, ganz aufrichtig. Du wirst in deinem Leben immer Leuten begegnen, die dir den Erfolg missgönnen, und das sind dann auch die Helden die in Internetforen ihren Senf dazu geben. Lass dich von den Miesmachern nicht unterkriegen und pfleg weiter deine Taktik und deine Hobbies. Antworten


Lisa Furrer

09.09.2010, 10:19 Uhr
Melden

abgesehen davon, dass das Kurzzeitgedächtnis gerade mal eine Spanne von wenigen Sekunden bis Minuten umfasst: diese Methode ist längst nicht für alle Schüler geeignet, dies deshalb als ultimative Methode zu kolportieren, ist völlig verfehlt. Meine Kinder hätten mit solchen Methoden nur Einer in den Zeugnissen! Antworten


André Cardinaux

09.09.2010, 09:52 Uhr
Melden

Die Kühle und Härte einer 18-jährigen jungen Frau erschrecken mich. Da werden mir die Verspieltheit und gelegentliche Schlampigkeit meiner GymnasiastInnen fast schon sympatisch. Allerdings - die Banken und Wirtschaftsetagen dürften sich freuen.... Trotzdem Gratulation zu all den Sechsern! Antworten


Thomas Amstutz

09.09.2010, 09:52 Uhr
Melden

Ich finde die Tipps absolut nutzlos: nur das "wichtigste" lernen, nur das lesen "was geprüft wird", das "allerwichtigste" rausschreiben, einklinken wenns "wichtig" wird etc. - das tönt alles gut und Frau Borsky kann so ihrer Leistung auch medial nachdruck verleihen, doch diese "Tipps" werden keinen Schüler erfolgreicher machen. Das "Wichtige" zu identifizieren ist das Problem. Trotzdem Respekt. Antworten


Marco Henzer

09.09.2010, 09:46 Uhr
Melden

Meine Erfahrung (eine der besten öffentl. Maturas meines Jahrgangs, eidg. UND kantonal) Man muss nicht "gut" in der Schule sein, man muss noch nicht mal alles verstehen. Man muss Spass an der Schulstunde haben (=learn easy, forget homework) und das System überlisten indem man Muster versteht und das wichtigste auswendig kann. Rest wird entweder nie gefragt oder kann man logisch herleiten. Antworten


Martina Schneider

09.09.2010, 08:53 Uhr
Melden

Gratuliere, Kim! Da hast du dir eine super Belohnung verdient! ;) enjoy! Antworten


Ron Schweizer

09.09.2010, 08:32 Uhr
Melden

Selbst unzählige und verschiedene Bildungsgänge bis auf hohes Niveau absolviert. Erkenntnis: Prüfungsopportunisten hatten (für ihre Verhältnisse) zu gute Zeugnisse. Wer es im Leben zu etwas gebracht hat, hat sich "als tiefer am Thema" interessiert gezeigt. Ist nicht selten als Nachfrager aufgefallen und hat privat weiterrecherchiert = andere Fächer vernachlässigt, Prüfungsnoten: variabel. Antworten


Michael Palomino

09.09.2010, 06:24 Uhr
Melden

Es kommt nicht nur auf die Begabung an, sondern auch, wie die Eltern das Kind sich entwickeln lassen, und hier haben Eltern und Kind offenbar sehr gut zusammengewirkt. Später im Leben kann das Prinzip des Herausstreichens des "Unwichtigen" problematisch werden, denn auf den "Umwegen" lernt man oft viel mehr dazu als nur mit dem "Wichtigen". Später in der Politik ist dann immer alles wichtig. Antworten


Tobias Lienhard

09.09.2010, 04:43 Uhr
Melden

Bei einer Schulzeit von gut 6 Jahren Gymi reicht ein gutes Kurzzeitgedächtnis (ein paar Minuten) nicht ganz, das Langzeitgedächtnis muss mindestens so gut sein. So hatte ich es auf alle Fälle vor gut 36 Jahren gelernt. Antworten


Peer Iselin

09.09.2010, 01:24 Uhr
Melden

Alle Achtung! Ich hab im 03 die Matura an der Kantonsschule Oerlikon gemacht und bei uns wären nur 6er alleine schon aufgrund der Lehrerkonstellationen völlig unmöglich gewesen. Der Jahrgangs-Beste hatte eine 5.7 und er war uns "normalos" intellektuell völlig überlegen. Die meisten Schüler hatten um die 4.5. Antworten


Simon Hürlimann

08.09.2010, 23:50 Uhr
Melden

Das gefällt mir - es beweist einmal mehr dass nicht die rohe Leistung sondern ebenso Cleverness und Verständnis zählen. Das ist in allen Bereichen des Lebens so. Ergo: Pareto- und Eisenhower-Prinzip anwenden und dabei nie vergessen sich selbst entsprechend gut zu verkaufen. Intelligent ist wer seine Möglichkeiten zu nutzen weiss. Herzliche Gratulation an Kim Borsky! Chapeau :-) Antworten


Lorenz Kühnis

08.09.2010, 23:12 Uhr
Melden

toll.. mit dieser haltung die beste des ganzen institutes.. da sind wir aber gespannt, was die junge dame dereinst tun wird, wenn die unbekannte leben statt x und der casus empathie statt genitiv heisst.... schade, dass unsere schule solch durch-analysiertes drückertum mit best-qualis belohnt. ethisch / moralisch würde das wohl eher eine provisorische beförderung geben müssen. Antworten


Tobias Weber

08.09.2010, 22:22 Uhr
Melden

Die gute Dame befolgt wohl ihre eigenen Tips nicht: "Nicht alles auswendig lernen". Rethorik ungenügend- setzten! Diese Mischung aus verstaubten Gymilehrer Ratschlägen und pseudo-subversiven Spitzbubentips ist gänzlich nutzlos und lächerlich. Antworten


Marko Zahnd

08.09.2010, 22:21 Uhr
Melden

Das Schwierige besteht ja gerade darin, das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden zu können und das braucht Übung. Um harte Arbeit wird man also auch mit diesen Tipps nicht rumkommen. Antworten


Peter Kaempferer

08.09.2010, 22:09 Uhr
Melden

Bei hohem Auffassungsvermögen, einem hohen Interesse und einer hohen Intelligenz (die ich nicht nur als Fähigkeit sondern auch als Wunsch, die Dinge grundlegend zu verstehen, betrachte) ist der Zweck des Lernens eher eine Gewissensberuhigung Antworten


tom chigwell

08.09.2010, 20:48 Uhr
Melden

@Franklin Niedrig: der liebe Herrn Hans Bossard ist immer noch ein feiner Kerl! Es geht ihm gut! Ich kenne ihn seit vielen Jahren aber das er so gut in der Schule war, hat er mir nie unter die Nase gerieben! Gratulation an die junge Dame! Antworten


Matthias von Arx

08.09.2010, 18:00 Uhr
Melden

Bei diesen langweiligen Deutschbüchern ist eigentlich alles unwichtig, ergo alles "usestriche"? So werde ichs auf alle Fälle machen ;) Antworten


Richard von Ow

08.09.2010, 17:32 Uhr
Melden

Auch wenn die ganze Geschichte jetzt als Abschlussgeschenk ans Sommerloch masslos hochgeputscht wird: Die junge Dame ist sicherlich bemerkenswert. Allerdings ist ihre Leistung nicht fachlich relevant, sondern besteht im Wesentlichen daraus, das System zu verstehen und auszuhebeln, gepaart mit etwas Fleiss. Vielleicht wäre Frau Borsky daher als Politikerin besser bestzt, als als Akademikerin. Antworten


Janine Hofmann

08.09.2010, 17:28 Uhr
Melden

Man sollte das Lernen in der Schule endlich der Physio- und Psychologie des Gehirns anpassen. Die Erkenntnisse sind längst da, trotzdem verlangen Lehrer z.B., dass die Schüler die Vokabeln auswendig lernen. So wird nicht nur der Spass am Lernen sondern auch die Intelligenz vernichtet - einfach kriminell. Antworten


Leonie Berger

08.09.2010, 17:12 Uhr
Melden

gut gebrüllt, Löwe....die ganze Lernmethode setzt allerdings voraus, dass man in der Lage ist, Wichtiges und Unwichtiges unterscheiden zu können .... Gratulation an Frau Borsky, hat sie auf jeden Fall super gemacht! Antworten


Franklin Niedrig Franklin

08.09.2010, 17:06 Uhr
Melden

Das alles gab es schon einmal. Ich habe 1965 an der Kantonsschule in Zürich die Matura gemacht. Da war ein Mitschüler einer Parallelklasse (Hans Bosshard), der hatte 13 Sechser, sogar im Turnen und in den Freifächern. Das Beste: er war ein sehr sympathischer und feiner Kerl. Antworten


Pankraz Aeschlimann

08.09.2010, 16:40 Uhr
Melden

Alle Achtung! Was mir allerdings auffällt, ist dass diese Person beim Sprechen wenig Empathie aufweist. Was sie sagt, kommt wie aus einem Maschinengewehr daher. Offenbar ist Rhetorik kein Prüfungsfach in Wetzikon. Antworten


Michael Horath

08.09.2010, 16:31 Uhr
Melden

Genial!! Antworten


Robert Marti

08.09.2010, 16:31 Uhr
Melden

Auch wenn Schule/Studium schon ein Weilchen her sind: Die Tipps sind wirklich gut. Einzige Ausnahme: Ich würde einen Spick - egal ob die Absicht besteht, ihn zu verwenden oder nicht - sehr sauber von Hand schreiben. Zumindest ich kann mir den Stoff so besser merken. Absolut entscheidend beim Lernen - und später im Berufsleben - ist: "Was ist die Essenz des jeweiligen Stoffs?" Antworten


Mike Albrecht

08.09.2010, 16:08 Uhr
Melden

Ich kann dem beipflichten mit Ausnahme von Punkt 10. Der einzige Sinn beim Anfertigen eines Spickzettels liegt darin, dass man sich wegen Platzmangels auf das Wesentliche beschränken muss und so das Thema und die Wichtigkeit einzelner Unterthemen besser einschätzen kann. In die Prüfung würde ich den Spickzettel aber nicht mitnehmen; bringt nichts ausser ein unnötiges Risiko des Erwischtwerdens. Antworten


Robert Marek

08.09.2010, 15:52 Uhr
Melden

Die junge Dame wird es weit bringen. Wenn sie so durch die Uni kommt, dann werden sich die Firmen und Head-Hunter nachher um sie reissen. Antworten


Philipp Imhof

08.09.2010, 15:48 Uhr
Melden

Bei allem Respekt: Man sollte Kim Borsky nicht zur Lernexpertin hochstilisieren. Lernen ins Kurzzeitgedächtnis ist nicht nachhaltig und kann zum Bumerang werden. Ausserdem hat sie offenbar auch Glück gehabt: Sie bestreitet ja nicht, nach dem System «Mut zur Lücke» gelernt zu haben. Das kann bös ins Auge gehen, v.a. bei Lehrern, die z. B. nicht jedes Jahr nur die Zahlen in ihren Prüfungen ändern. Antworten


michael landolt

08.09.2010, 15:44 Uhr
Melden

alles sechser? der beste beweis dafür, dass die schule mit ihren noten intelligenz nicht zu fassen vermag. Antworten


cristiano safado

08.09.2010, 15:31 Uhr
Melden

Dieses Video ist absolut der Hit !!! Antworten



Zürich

Populär auf Facebook – Privatsphäre

Lokalverzeichnis

Werbung

AKTUELLE KADERSTELLEN

Marktplatz