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«Frauen werden auf Kosten der Männer privilegiert»

Sarina Rogg aus Uster ist die einzige Frau im Vorstand des Vereins Antifeministen. Sie will aufzeigen, wo Männer benachteiligt werden.

Hat Angst, auf der Strasse erkannt zu werden: Die 38-jährige Sarina Rogg will ihr Gesicht nicht zeigen.

Hat Angst, auf der Strasse erkannt zu werden: Die 38-jährige Sarina Rogg will ihr Gesicht nicht zeigen.
Bild: David Kündig

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Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Haben Sie ein Problem mit Frauen?
Überhaupt nicht. Ich bin ja selber eine Frau. (lacht)

Warum engagieren Sie sich dann im Verein Antifeministen?
Weil ich mich für richtige Gleichberechtigung einsetze.

Was verstehen Sie unter «richtig»?
Wir Frauen haben es doch sehr gut in der Schweiz. Ich finde es schade, dass wegen kleiner Dinge, in welchen die Frauen mit Männern nicht gleichgestellt werden, gleich eine grosse Geschichte gemacht wird. Für Frauen gibt es Anlaufstellen wie Sand am Meer, die sich für sie einsetzen. Aber wer schaut für Männer, dass auch sie zu ihrem Recht kommen? Aber im Grunde ist das eigentlich gar nicht Sache der Männer oder Frauen, sondern Sache der Menschen. Ich setze mich dafür ein, dass Menschen gerecht behandelt werden, ich habe einen starken Gerechtigkeitssinn.

Ist es nicht auch dem Engagement von Frauen zu verdanken, dass Sie heute als Frau Möglichkeiten und Rechte haben, die Sie ansonsten immer noch nicht hätten?
Ich danke allen Frauen, die vor 40 Jahren dafür gekämpft haben. Nur finde ich, dass Feminismus nichts mit Gleichberechtigung und Emanzipation zu tun hat. Ich habe ein Problem damit, wenn heute ein Gleichstellungsbeauftragter einen Fussgängerstreifen geschlechtsneutral Zebrastreifen nennen will.

Interessantes Beispiel. Aber es erklärt nicht, was Sie mit Ihrer Aussage «Feminismus hat nichts mit Emanzipation zu tun» meinen.
Damit meine ich, dass Feminismus nichts mit Gleichberechtigung zu tun hat. Die Emanzipation hat sich zu einem destruktiven Anspruchsverhalten entwickelt. Also zu einer Privilegierung der Frauen auf Kosten der Männer.

Wofür setzen Sie sich konkret ein?
Wir Antifeministen setzen uns für richtige Gleichberechtigung ein, es geht uns darum, aufzuzeigen, dass es noch zahlreiche Bereiche gibt, in denen es noch extrem ungerecht zu und her geht.

Zum Beispiel?
Zum Beispiel das Scheidungsrecht. Wir bekommen haufenweise Mails von verzweifelten Vätern, die ihre Kinder nicht mehr sehen dürfen. Die von ihren Frauen erpresst werden. Dabei geht es doch in erster Linie um das Wohl des Kindes. Kinder brauchen auch Väter. Wenn sich Eltern nicht mehr ausstehen, kann doch das Kind nichts dafür. Die Vater-Kind-Beziehung wird vom Gesetz zu wenig geschützt.

Wofür setzen Sie sich sonst noch ein?
Es gibt verschiedene Bereiche, in welchen es keine Gerechtigkeit gibt. Ein Beispiel ist das Rentenalter: Wieso etwa müssen Frauen weniger lang arbeiten als Männer, zumal die Männer im Durchschnitt sowieso früher als Frauen sterben? Das ist doch unfair. Und wieso müssen Frauen keinen Militärdienst leisten? Das ist doch ein Ungleichgewicht.

Frauen sollten Ihrer Meinung nach also auch ins Militär . . .
Ja. Oder meinetwegen eine waffenlose Aufgabe wahrnehmen. Das kann auch eine Art Zivildienst sein. Solange Frauen keinen Militärdienst leisten, können sie doch nicht klagen, sie seien nicht gleichberechtigt.

Wechseln wir das Thema. Auf der Website Ihres Vereins ist zu lesen, dass Ihr Verein und damit auch Sie die Abschaffung von Frauenhäusern fordern.
In diesen Frauenhäusern werden die Frauen oft von Feministinnen unterstützt, sie erhalten Tipps, was sie machen müssen, damit sie bei der Scheidung dem Vater die Kinder wegnehmen können oder besser dastehen vor Gericht. Das kann es nicht sein. Frauenhäuser werden auch über Steuergelder finanziert. Wir sehen nicht ein, wieso diese Hetze gegen den Mann vom Steuerzahler mitgetragen wird.

Aber mal ehrlich: Was soll eine Frau Ihrer Meinung nach denn machen, wenn sie von ihrem Mann ernsthaft bedroht und bedrängt wird? Da sind solche Institutionen doch nicht selten der letzte Ausweg.
Im Grunde wäre das eine sehr gute Sache. Doch leider wird der ursprüngliche Zweck solcher Institutionen nicht mehr gelebt wie ursprünglich angedacht. Zudem gibt es nicht nur häusliche Gewalt gegen Frauen, sondern mehr und mehr auch gegen Männer.

Sie sind die einzige Frau im Vorstand eines Vereins. Ihr Vizepräsident sorgte 2009 für Aufsehen. Damals war er Präsident der SVP der Stadt Luzern und bezeichnete linke Politikerinnen als Vogelscheuchen.
Schauen Sie sich diese Frauen doch an . . . (lacht) Er bezeichnete übrigens nicht alle linken Politikerinnen so.

Eigentlich wollte ich auf etwas anderes hinaus: Die Exponenten Ihres Vereins nehmen kein Blatt vor den Mund. Wird man da nicht angefeindet?
Unser Vereinspräsident René Kuhn wurde schon ganz massiv bedroht. Dieses Jahr planen wir einen Antifeministentreff. Da wird sicher auch Polizei vor Ort sein, da wir mit Demonstranten rechnen müssen. Leider verstehen unsere Gegner etwas falsch: Antifeminismus ist nicht gleichzusetzen mit Frauenhass.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 28.03.2011, 21:39 Uhr

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63 Kommentare

Jochen Leitner

30.03.2011, 13:30 Uhr
Melden

Sicher gibt es ein paar Themen, wo Männer benachteiligt sind, im Großen und Ganzen geht es aber wohl noch um Frauenförderung - denn wenn es z.B. um die Gehaltsunterschiede geht fühle ich mich auch als Mann nicht wohl, der finanziell hauptverantwortlich für die Familie ist, weil die Gattin weniger verdient. Recht gut beschreibt das auch Peter Redvoort in "Die Söhne Egalias" ..
Jochen
Antworten


Karl Müller

31.03.2011, 09:34 Uhr
Melden 7 Empfehlung

@Jochen Leitner: Frauenförderung ist unnötig. Frauen habene s selber in der Hand, das zu erreichen was sie wollen. Gesetzliche Gleichberechtigung ist für Frauen gegeben, für Männer in vielen Punkten nicht. Da muss der Hebel angesetzt werden!


Guido Singenberger

30.03.2011, 12:45 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Es ist erschreckend wie sich 90% der Frauen zu diesem Thema äussern. Dann bleibe ich lieber Liebhaber ohne Heirat und Kinder. Ich bin schockiert.... und gratuliere gleichzeitig der Traumfrau Sarina Rogg. Antworten


Rudolg Mühlemann

24.06.2011, 11:47 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Fakt ist, dass die Frauenthematik "entgleist" ist. Für mich war es immer normal, Frauen zu fördern. Dabei ging es mir nie um Gerechtigkeit, sondern um die Logik des Lebens. Es war für mich nie nachvollziehbar, weshalb ein Mensch, nur weil bei ihm die primären Sexualorgane innerhalb des Körpers platziert sind, weniger können soll, als einer, der diese extern trägt. Der Rest ist Ideologie.


Hans Mächler

30.03.2011, 06:55 Uhr
Melden

@Tom Bissig: Wenn Frauen im Frauenhaus waren hat das wohl seinen Grund. Dann herumzujammern die hätten sich nach dem Aufenthalt dort verändert ist geradezu absurd. Was hätte sie denn tun sollen? Zurückkommen um weiter drangsaliert zu werden? Sie und ihre Bekannten die sie aufführen, scheinen einfach 'unangenehme' Partner zu sein. Antworten


Karl Eigenmann

30.03.2011, 00:35 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Frau Gaby Müller: Dann sind z.B. die "abgezockten" Männer/Väter also so eine Art Kollateralschaden des Gleichberechtigungs-Prozesses?
Kleiner Denkanstoss; Wer bekommt die Kinder: Zwei Lesben, Partnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare, je ein Kind (gleiche Vatergene), dann Scheidung... Würde man die Geschwister in diesem Fall trennen?
Antworten


Lennart Kirill

30.03.2011, 00:04 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Die Intoleranz und Aggressivität mit der militante Feministinn und ihre Handlanger aus dem Schwarzen Block im 2010 den 1. Kongress der Antifeministen bekämpft haben, erinnert mich sehr stark an die hasserfüllten Demos beleidigter Islamisten nach den Mohammedkarikaturen. Beide sind davon überzeugt die absolute Wahrheit gefunden zu haben und glauben an ihre Pflicht Andersdenkende zu bekämpfen. Antworten


Karl Eigenmann

31.03.2011, 15:28 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Gut beobachtet und bemerkt! Habe damals zugeschaut, wie einige dieser Feministinnen mit Hilfe ihrer männlichen Handlager eifrigst die Plakate bei der Sihlpost-Baustelle angeklebt haben - ziemlich absurde Szene. Aber auch diese noch milchbärtigen Handlanger werden sich dereinst besinnen, spätestens wenn sie selbst Kinder haben und sich scheiden lassen müssen.


Tom Dubach

29.03.2011, 21:07 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@MAren Hutmaier Nein, und nochmals, auch wenn die Differenz 19 % beträgt, sind es nur 2 % die nicht schlüssig erklärt werden können. Die restlichen 17 % können durch Erfahrung, keine Unterbrüche, Ausbildung, Leistung, Verhandlungsgeschick... erklärt werden. Frauen tendieren zu Branchen die tiefe Löhne bezahlen und zu Unternehmen, die neben dem Lohn mehr Sicherheit und Flexibilität bieten. Antworten


Guido Singenberger

29.03.2011, 20:56 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Wenn alle Frauen handeln würden wie Sarina Rogg, dann wären die Scheidungsanwälte und Richter teilweise arbeitslos. BRAVO.! Antworten


Urs Amann

29.03.2011, 20:41 Uhr
Melden 3 Empfehlung

ja genau, und ich schätze Diskussionen wie Sie sie führen. Immer schön weg von der Sachebene dafür beleidigend und emotional. Was hat es mit fürchten zu tun wenn man auf die mittlerweile offensichtliche verdrehte Wahrnehmung gewisser Gruppierungen hinweist? Feuer mit Feuer zu bekämpfen (wie Sie es tun) ist ja genau der Ursprung des Dilemmas. Gleiche Rechte, gleiche Pflichten, darum geht es. Antworten


Reda El

29.03.2011, 20:03 Uhr
Melden 1 Empfehlung

ich denke, männer, die sich vor dem feminismus fürchten, sind irgendwie luschen. sie geben, in erbärmlicher opferhaltung, den feministinnen die schuld an ihrer persönlichen situation. männer und frauen, wie ich sie schätze, nehmen ihre persönliche verantwortung wahr und versuchen nicht die zeit zurückzudrehen.
die aussagen über "indoktrination" in frauenhäusern find ich zynisch und eklig.
Antworten


Matthias Aggeler

30.03.2011, 17:06 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Aber das selbe sind doch Frauen die Feministinnen sind. Geht doch nur um den eigenen Vorteil, am besten per Gesetz, damit man sich selbst nicht anstrengen muss.


Daniel Zollinger

29.03.2011, 19:04 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Super! Es sollten mehr solche Frauen geben, bei denen die Männer nicht nur als Deppen gelten. Antworten


MAren Hutmaier

29.03.2011, 18:13 Uhr
Melden

@Peter Meister, bitte neu rechnen. Die Lohndifferenz beträgt fast 20% und nicht 2%... Antworten


Margot Hugentobler

29.03.2011, 15:34 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Ich bin froh, dass es doch noch andere vernünftige Frauen ausser mir gibt. Ich sehe das nämlich genau wie Frau Rogg! Super Beitrag! Wir Frauen haben es sehr gut in der Schweiz. Denken wir mal daran, wie Frauen in arabischen und anderen Ländern behandelt werden. Dann sollte sich jede Frau schämen in der Schweiz, die sich unrecht behandelt fühlt und dauend jammert. Antworten


Michael Bernhard

29.03.2011, 11:36 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Conrad Krausche. Ich denke wirklich, dass unsere Vorfahren (Steinzeit und noch früher) andere Sorgen hatten, als sich über die Geschlechterfrage zu streiten. Jeder hatte damals diejenige Rolle übernommen, welches das Überleben der eigenen kleinen Gemeinschaft am wahrscheinlichsten machte (Rollenverteilung). Solange Männern die Fähigkeit des Gebärens abgeht, sind ihre Aussagen bloss makulatur Antworten


Peter Meister

29.03.2011, 11:26 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ein kleines Gedankenexperiment betreffend der Lohnungleichheit:
Bei einer Arbeitstätigkeit von 18-65 mit ca. 200 Tage / Jahr à 8 1/4h ergibt sich eine Lebens-Arbeitsdauer von 77'550h. 2% davon wären dann 1'550h.
Die ungefähr zu leistende Anzahl Militär-Diensttage ist ca. 262, sprich 4'126.5h die zusätzlich aufgewendet werden müssen (24h - 8 1/4h pro Tag).
--> Unter dem Strich über 2.5 Mal so viel.
Antworten


Conrad Krausche

29.03.2011, 11:21 Uhr
Melden

@Michael Bernhard: Lieber Herr Bernhard, darf ich sie darauf hinweisen, dass dies nur der Fall gewesen ist, weil wir lange in unserer Geschichte patriachalische, hierarchische Strukturen gekannt haben, sprich, Frauen durften sich gar nicht wissenschaftlich oder sonst wie betätigen. Doch davor gab es aber egalitäre, anarchistische Gesellschaften - z. Bsp. im gut erforschten Catal Hüyük. Antworten


Karl Müller

29.03.2011, 11:20 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@maja naef: Ist natürlich Quatsch. Würden die Statistiken des BfS auch die Wehrpflichtszeit sowie die 1 Jahr längere Arbeitszeit der Männer einberechnen, dann müsste sich manche Frau hier drin sehr warm anziehen. Abgesehen davon kann man gesetzlichen Zwang nicht mit Freiwilligenarbeit auf eine Stufe setzen. Das ist absurd. Antworten


maja naef

29.03.2011, 11:14 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Wehrpflichtersatzabgabe für Frauen! Frauen leisten mehr unentgeltliche Arbeit als Männer. Unter dem Strich hält sich das ganze in der Waage. Antworten


Horst Schmidt

30.03.2011, 15:42 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Unentgeltlich? Seit wann wird Haushalt und Kinderbetreuung nicht mehr vom Einkommen des Mannes finanziert, der sein Einkommen mit der Familie teilt?


Urs Amann

29.03.2011, 11:13 Uhr
Melden

Auch wenn ich mich keinesfalls auf die selbe Stufe wie diese Antis stellen will, aber der Sinn der Gleichstellung wird leider von den meisten Frauenrechtlerinnen verkannt. Wir haben es mittlerweile in der Wirtschaft mit Unternehmen zu tun welche versteckte Frauenquoten im unteren-/ mittleren Kader führen. Sobald wir sowas nötig haben, hat meines Erachtens die Gesellschaft versagt. Antworten


Dani Meier

29.03.2011, 11:06 Uhr
Melden 1 Empfehlung

"Schauen Sie sich diese Frauen doch an . . . (lacht)" ... soviel zur Seriosität dieser "Anti"-Organisation. Hier wird mindestens soviel pauschalisiert wie bei den Feministen selbst! Antworten


Hans Thommen

29.03.2011, 11:04 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Natürlich haben die Männer einiges zu beklagen, z.B. im Ehe, Scheide- und Sorgerecht, welches die Männer faktisch enteignet. Aber Jammern und Selbstmitleid bringt gar nichts! Ich empfehle: (1) Kämpfen, politisch Druck machen, unermüdlich, und (2) unter den aktuellen Umständen keine Heirat und keine Kinder. Wer unbedingt heiraten muss und Kinder will... naja, manchmal gehts auch gut. Antworten


Christian Sterchi

29.03.2011, 10:48 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Ich habe erlebt, wie die Caritas einen männlichen Dolmetscher mit besten Qualifikationen zu Gunsten von nachweisbar schlechter qualifizierten, resp. die Vorschriften nicht erfüllenden Frauen bei der Auftragserteilung benachteiligte. Bei Nachfragen wurde er mit Ausreden und Lügen abgespiesen. Nach hartnäckigem Verlangen auf auf gleichmässige Berücksichtigung erfolgt die Entlassung. Antworten


James Lehmann

29.03.2011, 10:44 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich habe an der Uni eine Arbeit darüber geschrieben. Der Mann sollte eingebunden werden und eine echte Gleichberechtigung sollte angestrebt werden. Bald wird es Zeit, meinem Dozenten die neuen Fakten unter die Nase zu reiben. Ich habe ihm gesagt, dass die Zeit mir Recht geben wird und er meinte, dass die Arbeit polemisch sei. Ich bin nicht böse, nur realistisch und er ist im alten Wissen verrostet Antworten


Michael Bernhard

29.03.2011, 10:38 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@Daniela Jenotech. Soso, sie wollen die Männer abschaffen? Bitte nehmen sie zur Kenntnis, dass 99% der bedeutendsten Erfindungen in den letzten 10'000 Jahren von Männern gemacht wurden und dass ihr Feministinnen ohne Männer wohl immer noch in der Steinzeit leben würdet. Wahrscheinlich wärt ihr schon lange ausgestorben, da euch niemand vor den wilden Tieren beschützt hätte. Antworten


Michael Bernhard

29.03.2011, 10:35 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Sobald die Frauen auch Wehrpflichtersatzabgabe bezahlen müssen, ebenfalls mit 65 in Rente sollen und die Kinder bei einer Scheidung nicht mehr quasi als Scheidungsgeschenk zugesprochen bekommen, können wir wieder diskutieren. Ein Umdenken findet statt. Die Antifeministen werden enormen Zulauf (auch von Frauen) erhalten. Von Frauen, deren Lebenszweck nicht die Emanzipation vom Mann darstellt Antworten


Arno Nühm

29.03.2011, 10:29 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Daniela Jenotchek
Ich weiss gar nicht so recht, was ich dazu sagen soll, daß sie ihren Rassismus und ihre Befürwortung von Euthanasie hier öffentlich so frei von der Leber weg herausposaunen...
Antworten


Andreas Treichler

29.03.2011, 10:27 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Wenn ich so die Kommentare lese habe ich, als geschiedener Mann und Vater dreier noch kleiner Kids, unheimliches Glück gehabt mit meiner Ex-Frau. Beide gehen arbeiten, beide können leben und das mit einem durchschnittlichen Einkommen. Kinder sind trotzdem keine Schlüsselkinder. Was ich bei uns als störend empfinde sind Sozialarbeiterinnen welche damit nicht klar kommen. Antworten


Paul Jenni

29.03.2011, 10:24 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@ Frau Jenotchek: Erleutern Sie doch mal Ihren Lösungsvorschlag näher, wie Sie die Männer abschaffen möchten, das interessiert mich brennend! Vernichtungslager? Systematisches Abtreiben von männlichen Embrios? Aber klar, ohne Männer gäbe es keine Kriege - und auch sonst kein bösartiges Gedankengut... Antworten


Karl Müller

29.03.2011, 10:19 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Pat Mächler: Sie wissen bestimmt auch, dass die Männerhäuser privat finanziert werden, ganz im Gegenteil zu all den steuergeldsubventionierten Frauenhäusern. Und das obwohl Deutsche Studien belegen, dass häusliche Gewalt zu gleichen Teilen von Mann und Frau ausgehen. Soviel zum Thema Gleichberechtigung. Antworten


Sofia van Moorsel

29.03.2011, 10:17 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@ Tom Bissig und Rolf Aregger. Ich finde es merkwürdig, dass sich Männer, dessen Frauen einen Grund haben, ein Frauenhaus aufzusuchen, sich über Frauenhäuser aufregen...
Frauenhäuser sind dringend notwendig und ich finde es OK, wenn diesen Frauen Mut zugesprochen wird! Gegen die Einführung von Männerhäusern hätte bestimmt keine Feministin etwas einzuwenden...
Antworten


Pat Mächler

29.03.2011, 10:13 Uhr
Melden

@Michael Lang: Es gibt Männerhäuser in der Schweiz. Siehe Zeit-Haus.ch oder zwueschehalt.ch
So Dinge sind es, die mich an den breitgeführten Gleichstellungsdebatten wirklich stören!
Alle wollen Expert_innen sein, aber versuchen sich nicht damit auseinanderzusetzen was in Sachen Gleichberechtigung effektiv getan wird, sondern rufen einfach mal aus.
Auch für Sprachleitfäden gibt es rationale Gründe.
Antworten


Daniel G.

29.03.2011, 10:09 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Zum Märchen mit der jahrhuntertelangen Frauenunterdrückung (@Gaby Müller): Männer haben immer nur gemacht, was Frauen wollten, bis heute. Beispiel Stimmrecht: Frauen wollten früher explizit, dass Männer die Familie nach aussen vertreten. Und Männer mussten, ob sie wollten oder nicht. Wer ist hier wenn schon ungerecht behandelt? Antworten


Karl Müller

29.03.2011, 10:07 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Michel Lang: Da sind Sie falsch informiert. Die Restdifferenz nach Studie BASS beträgt 9,.4%. Aber selbst diese lassen sich weiter aufschlüsseln bis auf 2% (Quelle igm). Die Lohndiskriminierung ist quasi inexistent und der Gesetzgeber geht auch richtigerweise dagegen vor. Dafür werden Männer vom Gesetzgeber direkt diskriminiert (AHV, Wehrpflicht, Witwerrente, Sorgerecht usw.) Antworten


Claudia Walder

29.03.2011, 10:07 Uhr
Melden

2. Krieg bedeutet Verluste. Und die eigene Bevölkerung wieder „aufzubauen“ funktioniert besser mit einem Mann pro zehn Frauen, als wenn auf eine Frau zehn Männer fallen…
(3. könnte man noch anfügen, dass irgendjemand den Saustall auch noch aufräumen muss! Stichwort Trümmerfrauen)
Antworten


oliver schmid

29.03.2011, 10:01 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@gabymüller: Es geht gar nicht um Rechte zurückwollen. Das die Frauen hunderte Jahre diskriminiert wurden, können Sie ja wohl nicht der heutigen Männer-Generation vorwerfen. Ihrer Meinung nach sollen die nun quasi dafür bezahlen....wie soll denn das gehen ? Ungerechtigkeiten von früher mit zukünftigen Ungerechtikeiten ausgleichen ? Da ist ja wohl kein friedliches zusammenleben mehr möglich. Antworten


Karl Müller

29.03.2011, 09:55 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Menschen wie Sarina Rogg gehört die Zukunft! Menschen mit Gerechtigkeitssinn, die gegen den Strom schwimmen. Feminismus ist destruktiv für Frau und Mann. Gleichberechtigung ist keine Tatsache in der Schweiz, aber zu Lasten der Männer! Es ist Zeit für eine Gleichverpflichtung vor dem Gesetz, um endlich Bundesverfassung Art. 8 Realität werden zu lassen! AHV, Wehrpflicht, Witwerrente, Sorgerecht usw. Antworten


Edith Habermann

29.03.2011, 09:51 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Chapeau Frau Rogg! Gerechtigkeit und echte Gleichberechtigung erreicht man eben nicht, indem man sich nur für eine Seite einsetzt, sondern nur, wenn es für Beide stimmt. Ich kenne persönlich einige Frauen, die ihre Ex-Männer ausnehmen wie eine Weihnachtsgans und dabei noch von den Behörden unterstützt werden. Es gibt auch das Gegenteil, aber Erstere überwiegen massiv. Antworten


Michel Lang

29.03.2011, 09:50 Uhr
Melden

Der Anteil nicht anderweitig erklärbarer Differenz beim Lohn beträgt heute nach wie vor 19% zulasten der Frauen. Wenn Gleichheit die Regel sein wird, wird es auch keine Feministinnen mehr brauchen. Baut doch Männerhäuser, das wäre Gleichberechtigung. Antworten


Martin Fischer

29.03.2011, 09:49 Uhr
Melden

Ohne prügelnde Männer keine Frauenhäuser! So einfach! Und weshalb das Vorrecht der Männer sich (auch physisch) zu wehren? Rüsten wir doch endlich die Rollenbilder ab; wir brauchen keine Machos und Tussis sondern Frauen und Männer auf gleicher Augenhöhe. Antworten


Hanspeter Elmer

29.03.2011, 09:48 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Wenn man ehrlich ist, gibt es nur noch einen Punkt wo Frauen (laut Statistik) benachteiligt sind: Der Lohn. In allen anderen Lebensbereichen wie Militär, Scheidung, Parkhäuser, usw. sind sie schon lange bevorteilt. Aber die linken Feministen sind erst dann zufrieden, wenn jeder Mann die Hälfe seines besten Teils abschneidet und einer Frau abgibt. Antworten


Rolf Aregger

29.03.2011, 09:43 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Leider stimmt das wirklich mit den Frauenhäusern. Ich rede aus eigener Erfahrung in meiner Familie. Frauen werde aufgehetz und machen Sachen welche sie im Nachhinein bereuen. Diese Institution muss ernsthaft überdacht werden. Antworten


Tom Dubach

29.03.2011, 09:41 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Kurt Aegeri Bitte benennen Sie och alle Bereiche, in welchen die Frauen heute noch klar benachteiligt sind. Und kommen Sie nicht mit der Lohnungleichheit. Gemäss Studie sind lediglich noch etwa 2 % Differenz diskriminierend. Antworten


eugen fischer

29.03.2011, 09:39 Uhr
Melden

Ist nicht mit jeder Gruppierung ein Klassenkampf vorprogrammiert! Leider haben wir massiv verlernt miteinander zu kommunizieren, denn beide Geschlechter sind nach wie vor unwissend. Antworten


seb hofer

29.03.2011, 09:35 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Gleichberechtigung = Militärdienst und Wehrpflichtersatzabgabe für alle. Antworten


lucius mayer

29.03.2011, 09:30 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Der Feminismus will, dass die Frauen wieder wie vor einigen Jahrtausenden den aktiven Pol in der Gesellschaft vertreten. Er will das matrilineare (Erbschaftslinie über die Mütter) Matriarchat (Franenherrschaft) ganz umsetzen. Dies gelingt in atemberaubendem Tempo. Im von Feministinnen getriebenen Geschlechterkrieg geht die Partnerschaft mit gegenseitiger Anerkennung, Achtung und Liebe unter. Antworten


Martin Bauer

29.03.2011, 09:28 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Es ist ein erster Schritt auf diese Probelmatik hinzuweisen, auch wenn man nicht in allen Punkten mit Frau Rogg übereinstimmen muss. Bedenklich finde ich es, wenn sie jetzt schon Angst haben muss auf der Strasse erkannt zu werden. Diese Intoleranz stimmt mich noch nachdenklicher als die Sache an sich, denn nur Toleranz und Respekt vor dem Andersdenkenden führt zur Lösung von Problemen. Antworten


Tom Bissig

29.03.2011, 09:23 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Das mit den Frauenhäuser stimmt vollkommen, ich würde sogar noch weitergehen. Wenn eine Frau mal im Frauenhaus war, hat man als Mann meistens verloren bzw. die Beziehung ist verloren, da die Frauen motiviert, teilweise aufgehetzt werden sich vom Mann zu trennen. Ich habe dies selber erlebt und mehreren Freunden in meinem Umfeld ist das Gleiche passiert. Antworten


David Rüegg

29.03.2011, 09:12 Uhr
Melden

Bis zu dem Punkt im Interview wo die Frauenhäuser ins Gespräch kommen bin ich ziemlich genau auf einer Wellenlänge mit dieser Frau. Aber wenn dann eine Institution pauschal verunglimpft wird, die leider für einige Frauen bittere Notwendigkeit ist, muss ich mich wieder stark von der Meinung der "Antifeministen" distanzieren. Antworten


Stefan Meier

29.03.2011, 09:06 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Die Frauen haben wirklich ein Problem hier. Müssen nicht in den Dienst, werden von unseren Schulen besser ausgebildet als Männer, leben länger, dürfen früher in die Pension, bekommen Mutterschaftsurlaub. Aber wehe, wir nennen sie Fussgänger. Dann trifft uns ihr heiliger Zorn. Antworten


Beni Schwarzenbach

29.03.2011, 09:01 Uhr
Melden

Grundsätzlich nicht verkehrt, solche Themen zu benennen und Diskriminierungen aufzuzeigen. Allerdings ganz schlechte Kommunikation, wenn man im Namen ein "Anti..." führt. Das ist der grösste Schwachpunkt in der Geschlechterdiskussion: Wir müssen unsere einseitigen Interessen nicht gegeneinander vertreten, sondern miteinander eine faire Pflichten- und Privilegienverteilung entwickeln! Antworten


Gaby Müller

29.03.2011, 08:59 Uhr
Melden 2 Empfehlung

So sehr ich für Gleichberechtigung bin... Wir Frauen mussten uns hunderte Jahre lang Ungleichheiten gefallen lassen (oder haben sie uns gefallen lassen). Das Pendel schwingt leider immer auch zurück. Bezeichnend ist doch, dass die Männer - bestimmt zurecht - sehr schnell reklamieren und ihre Rechte zurückwollen. Wie lange mussten die Frauen um einigermassen gleiche Rechte kämpfen? Heute noch. Antworten


Kurt Aegeri

29.03.2011, 08:51 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Solange die Frauen noch in derart vielen Bereichen klar und nachweisbar benachteiligt sind, schlage ich mich auf ihre Seite. René Kuhn ist einfach eine lächerliche Figur. Als Mann möchte ich mich da klar und unmissverständlich distanzieren. Antworten


Daniel Widmer

29.03.2011, 08:36 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich glaube, man muss zwischen Gleichberechtigung und Feminismus unterscheiden. Gleichberechtigung ist das, was unsere Gesellschaft auszeichnet. Letzte Reste der Ungerechtigkeiten von Frauen (Beruf) oder Männern (Scheidungsrecht) werden hoffentlich bald Vergangenheit sein. Feminismus ist gelbter Männer-Hass, ich empfehle hier psychologische Hilfe. Antworten


Thomas Lanz

29.03.2011, 08:24 Uhr
Melden

Wenn sich eine Organisation nur darüber definiert, gegen etwas anderes zu sein ist das in der Regel weder besonders sinnvoll noch originell. Das Interview bestätig diese Ansicht. Das mit dem Militärdienst ist allerdings stossend. Aber da könnte die Gleichberechtigung auch mit dem Abschaffen der Dienstpflicht erreicht werden. Was hätte wohl die grösseren Chancen auf eine Annahme? Antworten


Lucy Hediger

29.03.2011, 08:23 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Frau Rogg, ich nehme an, sie haben keine Kinder. Sonst würden sie sich wohl etwas distanzierter darüber äussern, was das "Wohl des Kindes" bei Trennungen oder die Sonderstellung der Frau in der Arbeitswelt anbetrifft. Sobald die Männer neben ihrem Arbeitspensum nachts auch 4 Mal aufstehen, vor der Arbeit Kinder anziehen, und bei einem kranken Kind zuhause bleiben, dann sind wir wieder beieinander Antworten


Fabio Rechsteiner

14.05.2011, 19:04 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Falls Sie aus eigener Erfahrung schreiben, dann haben Sie sich de falschen Mann/Partner ausgesucht.


re ke

29.03.2011, 07:57 Uhr
Melden

Es ist wohl klar, dass es im Bereich der Frauenarbeit auch eher schwierige Aktionen gibt. Ich finde es aber bedenklich auszublenden, dass gerade im Bereich des Schutzes von Leib und Leben, welches die Frauenhäuser in Akutsituationen schlichtweg sind ein Exempel der Gleichstellung erstattet werden soll. Einfach fahrlässig!!! Antworten


Thomas Ehrenbolger

29.03.2011, 07:43 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Erstaunlich, dass nun plötzlich ohne Vorurteile und böse Anfeindungen über die AntifeministInnen berichtet wird...
Bravo!
Antworten


Martha Gottschalk

29.03.2011, 06:26 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Mit dem Feminismus ist es wie mit den Grünen Ideologien: FeministInnen und Grüne hatten ihre Zeit, als Frauen wirklich noch benachteiligt waren und Umweltschutz als eine Spinnerei v. Avantgardisten gesehen wurde. Organisationen, die heute diese Themen besetzen, suchen ihre Daseinsberechtigung doch nur in im abstruseren Ideen, deshalb sind die AntifeministInnen und der Diskurs dazu heute nötig. Antworten



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