Post baut in Wetzikon aus – aber auch ab
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Die Post reagiert auf das Wachstum Wetzikons und die gleichzeitig rückläufigen Brief- und Packetpostvolumen. In ein bis drei Jahren soll es in Wetzikon statt der heutigen vier nur noch die Poststelle in Oberwetzikon geben, auf der man alle Postgeschäfte abwickeln kann. Hinzu kommen laut den Postplänen drei oder vier Agenturen und eine oder zwei Annahmestellen für Geschäftskunden. Heute versorgen die vier Poststellen Unterwetzikon, Oberwetzikon, Kempten und Robenhausen sowie die Annahmestelle für Geschäftskunden im Industriegebiet an der Motorenstrasse die 22'000 Einwohner zählende Gemeinde.
Gemäss Postsprecher Erich Schmid spüren vor allem die kleineren Filialen in Kempten und Robenhausen die rückläufige Nachfrage nach Postdiensten. Er betont, dass das Unternehmen die Neuorganisation in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden vornehme. Der Wetziker Gemeindeschreiber Marcel Peter bestätigt dies. Er betont zugleich, dass sich die Stadt für einen möglichst guten Kundenservice in den Agenturen einsetzt. «Für uns ist klar, dass der heutige Brief- und Paket-Service erhalten bleiben muss. Das hat uns die Post auch zugesichert.» Laut Erich Schmid sind die künftigen Agentur-Partner noch nicht bestimmt. Damit sind auch die Standorte dieser Filialen offen.
Die Post will die Umstrukturierung in den nächsten ein bis drei Jahren vornehmen. Der genaue Zeitplan steht noch nicht fest. Als Erstes ist der Neubau der Poststelle in Oberwetzikon am heutigen oder an einem neuen Standort vorgesehen. Anschliessend folgt die Eröffnung von Agenturen in Kempten, Robenhausen und der Geschäftskundenstelle im Industriegebiet. Zum Schluss wird die Postversorgung in Unterwetzikon neu organisiert.
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Erstellt: 27.05.2010, 20:39 Uhr


