Ustermer IG kämpft gegen Privatschulen im Wohnquartier
Von Andreas Frei. Aktualisiert am 19.07.2009
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Die Wohnungsbesitzer haben darum allen Fraktionspräsidenten eine entsprechende Frage gestellt und erhoffen sich klare Antworten – obwohl im Parlament noch kein abstimmungsreifes Geschäft zu dieser Problematik vorliegt.
In ihrem Schreiben drücken die Mitglieder der in Gründung befindlichen IG Hohfuren ihren Unmut darüber aus, dass der Stadtrat privaten Schulen im Wohnquartier nicht grundsätzlich ablehnend gegenüberstehe. Es sei bekannt, dass sich mindestens drei Privatschulen für Uster als Standort interessieren würden und das Hohfurenquartier als favorisierter Standort gelte. «Die Anwohner sollen den immissionsreichen Betrieb einer grossen Privatschule in unmittelbarer Nachbarschaft einfach so in Kauf nehmen. Damit wird nicht nur Vermögen der Grundeigentümer vernichtet, sondern auch der Charakter eines vorbildlichen, harmonischen Wohnquartiers», schreibt Guido Biland im Namen der IG Hohfuren. Mit der Frage wolle die Gruppe klären, wer im Parlament die Sorgen der Leute ernst nehme – besonders mit Blick auf die Erneuerungswahlen im kommenden Jahr, heisst es in der Mitteilung.
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Erstellt: 19.07.2009, 20:20 Uhr


