Zürich

Vorwärts und zurück: Jungforscher siegt bei EU-Wettbewerb

Der 19-jährige Zürcher Oberländer Fabian Gafner hat bei einem europäischen Wettbewerb in Paris den ersten Preis gewonnen – mit einem faszinierenden Flugobjekt.

Ein Richtungswechsler: Dieses Foto vom September 2007 zeigt das Flugzeug, abgebildet auf einer Webseite zur «Maturarbeit von Fabian Gafner».

Ein Richtungswechsler: Dieses Foto vom September 2007 zeigt das Flugzeug, abgebildet auf einer Webseite zur «Maturarbeit von Fabian Gafner».
Bild: http://canardmate.blogspot.com/

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Gafner stellte ein Modellflugzeug vor, das vor- und rückwärts fliegen kann. Mit dem ersten Preis in der Kategorie Physik sicherte er sich das Preisgeld von 7000 Euro, wie die EU-Kommission am Mittwoch mitteilte. Zudem erhielt er auch noch einen Sonderpreis, nämlich einen fünftägigen Besuch im Europäischen Patentamt in München.

Gafner war mit seinem Modellflugzeug im April bereits mit einem Sonderpreis beim Wettbewerb «Schweizer Jugend forscht» ausgezeichnet worden. Erstmals verkündete er 2006 im Internet, dass er einen «Slowflyer konstruiert habe, der in der Luft die Richtung ändern könne».

Beim europäischen Wettbewerb in Paris trat Gafner nun mit seinem Modellflugzeug-Unikat «Dikranos» an. Beim Forschungswettbewerb nahmen Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren aus 38 Ländern teil. Nebst Europa waren unter anderem auch die USA, Kanada, China und Südkorea vertreten. 87 Projekte wurden vorgestellt und von einer 17- köpfigen Wissenschafts-Jury bewertet. (raa/sda/)

Erstellt: 16.09.2009, 22:05 Uhr

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4 Kommentare

Paul Thürig

17.09.2009, 10:52 Uhr
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Kleines Land mit klugen Köpfen! Man darf echt stolz auch auf die junge Generation sein,denn diese ist viel besser als ihr Ruf! Und die internationalen Erfolge an verschiedenen Wettbewerben bestätigen dies eindrücklich.Kopf hoch,macht weiter so! Antworten


Daniel Martel

17.09.2009, 00:09 Uhr
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Nur gute und originelle Ideen führen die Schweiz in die Zukunft. Bleibt zu hoffen, dass dereinst für die einheimische Industrie etwas herausschaut und Arbeitsplätze entstehen. Vielleicht im zukünftigen Innovationspark in Dübendorf. Antworten


werner staudenmann

16.09.2009, 22:35 Uhr
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bravo! ein gutes vorbild für die schlagende rumhängende jugend......aber viele haben auch keine gelegenheit und keinen platz dazu....kreativität vielleicht eine lösung? Antworten


Christoph Meyer

16.09.2009, 22:20 Uhr
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Ein interessantes Flugzeuge. Soviel ich aber weiss, gibt es schon seit längerem Modellfleugzeuge, die den Propellerschub reversieren können. Dazu ist normalerweise ein Elektromotor notwending, ein Verbrennungsmotor wäre hierzu weniger geeignet (ausser man würde die Propellerschraubenwinkelstellung ändern, was ziemlich komplex wäre). Antworten



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