Zürich

Meilen will der Fifa keine Gebühren zahlen

Von Simon Hurst. Aktualisiert am 15.03.2010 1 Kommentar

Für die Übertragung der WM 2010 stellte die Gemeinde Meilen eine Leinwand auf – der Fifa wird sie dafür aber keine Gebühren zahlen, obwohl sie müsste.

Auch hier kassiert die Fifa mächtig ab: Public Viewing.

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In der Meilemer Seeanlage kommt diesen Sommer wieder Fussballfieber auf. Sämtliche Spiele der Weltmeisterschaft in Südafrika werden auf Grossleinwand übertragen, wie der Meilemer Gemeindeschreiber Didier Mayenzet sagt. Nach dem grossen Erfolg des Public Viewing an der Euro 08 rüsten die Meilemer sogar noch auf: Die Leinwand misst neu über drei Meter in der Diagonale. An der Euro sei man bewusst unter dieser Marke geblieben, um sich die Gebühren zu sparen. Zwar verlange auch die Fifa Abgaben, seine Anfrage habe der Weltfussballverband aber nicht beantwortet, sagt Mayenzet. «Jetzt machen wir es einfach.»

Ein Problem seien die Spielzeiten: Die Partien beginnen kurz nach dem Mittag, das letzte Spiel endet erst am späten Abend. Darum werde das erste Spiel jeweils aufgezeichnet und zwischen den späteren Partien gezeigt, sagt Mayenzet. Wie an der Euro wird ein Festzelt mit 350 Plätzen aufgestellt. Für die Organisation des Bar- und Restaurantbetriebs haben bis jetzt 18 Vereine und zwei Gastwirte zugesagt. «Wir sind noch voll in der Planung», sagt Marcel Bussmann, Wirt des Meilemer Gasthauses Löwen und Präsident des Organisationskomitees. Das Gastrokonzept werde einfach gehalten. Die Gemeinde leistet einen Beitrag von rund 42'000 Franken für die Infrastruktur.

Mehr Nachrichten und Hintergründe vom rechten Seeufer gibt es täglich auf den Regionalseiten im zweiten Bund des Tages-Anzeigers. Schreiben Sie direkt an staefa@tages-anzeiger.ch (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 12.03.2010, 04:00 Uhr

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1 Kommentar

Herbert Berger

12.03.2010, 13:41 Uhr
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Da die Schweiz mit der FIFA so grosszügig ist, und man von ihnen keinen Rappen Steuern verlangt trotz Milliarden-Gewinnen, sollte sie sich doch mit uns auch - wäre zumindest eine kleine Geste - grosszügig sein und in der Schweiz prinzipiell auf Gebühren verzichten. Aber so wie ich die FIFA kenne, nimmt sie lieber und gibt nichts. Antworten



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