Mörgeli war bei Unfall nicht angegurtet

Aktualisiert am 21.03.2010

Der Autounfall des Zürcher SVP-Nationalrats im Dezember 2008 ist juristisch abgeschlossen. Obwohl selber schwer verletzt, kam Christoph Mörgeli nicht ungeschoren davon.

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Mörgeli war am 8. Dezember in der Zürichseegemeinde Stäfa verunfallt. Er prallte mit seinem Auto in einen am Strassenrand parkierten Lieferwagen. Gemäss eigenen Aussagen wurde er von der Sonne geblendet.
Bild: Keystone

   

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Wie Mörgeli gegenüber der Zeitung «Sonntag» sagte, erhielt er einen Bussbescheid von etwas über 200 Franken. Dazu kam ein Ausweisentzug für einen Monat. Erstmals gesteht Mörgeli im «Sonntag» auch ein, dass er nicht angegurtet war. Gesichert ist zudem, dass er mit 40 Stundenkilometern in den Lieferwagen eines Reinigungsunternehmens fuhr. Die Ermittlungen wurden zuerst von der Kantonspolizei Zürich und dann von der Staatsanwaltschaft See/Oberland geführt.

Bei dem Unfall erlitt Mörgeli eine Verletzung im oberen Halswirbelbereich, die zu Lähmungen in den Armen und Einschränkungen der Beine führte. Nach einer intensiven Reha-Behandlung konnte er die Klinik Balgrist acht Wochen nach dem Unfall verlassen.

Dass ihn der Unfall verändert und in der politischen Auseinandersetzung milder gestimmt habe, streitet Mörgeli ab: «Das hätten wohl meine Gegner gerne.» Mit dem Bussbescheid sie «die Sache für mich erledigt.» Unfallursache war die Morgensonne, die den SVP-Politiker geblendet hatte.

(cpm)

Erstellt: 21.03.2010, 07:58 Uhr

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