Oetwiler SVP tritt mit Urs Müller an

Von Raphael Briner. Aktualisiert am 05.12.2009 2 Kommentare

Die Schweizerische Volkspartei strebt drei Sitze im Gemeinderat an.

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Urs Müller will für die SVP einen weiteren Sitz im Gemeinderat von Oetwil am See erobern. Zudem treten die Bisherigen Werner Bosshard und Roland Rudolf an. Dies schreibt die Partei in einer Mitteilung vom Freitag.

Seit längerem war bekannt, dass die SVP einen dritten Sitz anstrebt. Um die Kandidaten machte sie jedoch erfolgreich ein grosses Geheimnis. Führt die Strategie zum Erfolg, wird ein Gemeinderat abgewählt werden. Alle sieben bisherigen Mitglieder wollen nämlich nochmals antreten.

Offiziell nicht gegen Hunziker

Die SVP wäre bestimmt nicht traurig, wenn es Eugen Hunziker träfe. Dieser hatte sich mit der Ortspartei überworfen, ist aus dieser ausgetreten, sieht sich aber als Vertreter der Bezirks-, kantonalen und nationalen SVP. Der Oetwiler Parteipräsident Michael Herrmann gibt sich diplomatisch: «Wir haben keine bestimmte Absicht, wollen aber dem Wähler eine echte Auswahl bieten.» Zudem sei eine dreifache Vertretung im Gemeinderat angesichts des Wähleranteils von über 40 Prozent gerechtfertigt.

Eugen Hunziker nimmts gelassen. Er kenne Müller nicht, und diese Unbekanntheit im Dorf könne für diesen ein Nachteil sein. «Ich habe kein Problem mit der SVP», erklärt Hunziker. Reibungen habe es nur mit gewissen Exponenten der Partei gegeben. Ansonsten klappe die Zusammenarbeit gut.

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Erstellt: 05.12.2009, 04:00 Uhr

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2 Kommentare

Werner Meier

07.12.2009, 09:25 Uhr
Melden

Ich frage mich immer wieder, was Leute dazu bringt, sich einer solchen Partei anzuschliessen. Es gibt doch intelligentere Alternativen. Antworten


franz kursner

08.12.2009, 17:24 Uhr
Melden

@werner: du warst wohl noch nie in Oetwil. als nicht-svp-ler hat man zb. an einer gemeindeversammlung einen schweren stand... mich wundern daher die "nur" 40%... Antworten



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