SBB vertreibt Betrunkene mit Bahnhofsverbot
Aktualisiert am 16.09.2009 13 Kommentare
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Während dem Sommer ging es am Bahnhof Stäfa ungemütlich zu und her. Eine Gruppe von Trinkern belagerte regelmässig die Bänke und Tische des Kiosks und der SBB. Sie lärmten, pöbelten und verursachten Dreck, wie die «Zürichsee-Zeitung» schreibt. Pendler und Kioskkunden fühlten sich belästigt und bedroht.
Nachdem auch Polizeieinsätze die Situation nicht verbesserte, entfernte die Kioskbetreiberin Valora ihre Tische und Stühle – in der Hoffnung, dass die Betrunkenen einen anderen Ort aufsuchten. Diese liessen sich dadurch jedoch nicht vertreiben und nahmen die Bänke der SBB in Beschlag.
Als die Männer auch dort weitertranken und sich gar Prügeleien lieferten, griff die SBB zu drastischen Mitteln. Sie montierte nicht nur die Bänke ab, sondern belegte die unliebsamen Gäste auch mit einem Arealverbot. Damit scheint das Problem vorerst gelöst zu sein. Die Betroffenen halten sich nun nicht mehr am Bahnhof auf. (ep)
Erstellt: 16.09.2009, 10:38 Uhr
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13 Kommentare
Ohne Massnahmen kann die unangenehme Situation bald aus dem Ruder laufen. Wer das nicht glaubt, kann sich im Bahnhof Bern und in dessen nächster Umgebung (wo noch Bettler-Profis dazukommen) selbst ein Bild machen. Welches die richtigen, also wirksamsten Massnahmen sind, darüber kann man diskutieren. Wichtig ist, dass etwas getan wird. Antworten
Zwangsarbeit und Einsperren von nicht Anpassungsfähigen/-willigen? Ehrlich gesagt erschrecken mich einige Statements hier schon ein wenig... Wenn ich so erfahre, wie man im Zuge der Wirtschaftskrise als Arbeitnehmender konsequent übergangen wird, überlege ich mir schon auch, ob es nicht intelligenter wäre einfach blau zu machen, statt Steuern zu zahlen, um damit Banken zu retten. Antworten
In Anbetracht dessen, dass Zürich im kommenden Jahr MILLIARDEN einsparen muss, bleibt anzunehmen, dass auch sogn. Therapieplätze abgebaut werden. Und dann die "randständigen Menschen" hoffentlich nicht nach Anspruch-Paragraphen sondern mit und durch SELBSTHILFE unterstützt werden. Antworten
verglichen mit anderen europäischen Bahnhöfen wie Berlin, Budapest, Madrid etc....ist der Zürcher-Bahnhof immer noch sehr sauber und sicher, auch wenn es immer mehr Bettler gibt. Der Zentralbahnhof bleibt immer ein zentraler Anziehpunkt. Wenn wir es so halten können wie heute, mit kontrollierter Sicherheit, dann bin ich glücklich Antworten
Beim Baumpflanzen, Parkplatzaufhebung etc zeigt sich die Stadtverwaltung viel interessierter Seit ca den AJZ Zeiten gibt es diese Gruppe der 'Unangenehmen' die beim Bahnhofplatz herumlungern. Seit ueber 30 Jahren wird nichts gemacht und wie Fr Weiss darstellt es wird immer schlimmer. Am Streetparade wurde eine Heroinspritze vor meinen Kindern im Brunnen/Buerkliplatz ausgewaschen. Blut ueberall Antworten
Ich bin absolut nicht gegen Menschen, die dem Erwerbsleben gewollt/ungewollt ausgestiegen sind. Aber ich finde es sehr schlimm, dass unsere Sozialarbeiter stur (aus purem Eigennutz) daran festhalten, dass man diesen Menschen Mit Therapien und Papi - Papo helfen kann. Es wäre doch viel intelligenter, wenn man diesen Menschen eine Arbeit zumuten würde, die sie täglich ausführen MÜSSEN, als dass man sie mit Rente und Sozialleistungen zudeckt, bzw. Geld für Alkohol Drogen etc. frei Haus liefert. Mit arbeit ist schon manch einer von der schiefen Bahn abgekommen. Das Gegenteil zeigen die CH-Therapien für viel Geld ohne Gegenwert! Antworten
Mit Bettlern und Alkis scheint es immer schlimmer zu werden, vor allem wenn man angesprochen wird,ob man Geld dabei habe und wenn nicht, man nicht auf die Bank gehen könne für ihn und abheben.Aber es wird ja alles daran gesetzt,dass es noch schlimmer wird! Antworten
und wegen ein paar Idioten können Reisende/Wartende sich nirgends mehr hinsetzen. Mich nervt der überhand nehmende Egoismus. Ich verstehe SBB und Valora. Ich ärgere mich über die Betrunkenen die nicht bis vor die Nase studieren. Zeit genug hätten sie ja. Wegen solchen Rüpeln werden z.B. Reisende mit kleinen Kindern und ältere Menschen etc. gestraft. Antworten



Peter H. Kuhn
Gratulation für dieses nötige, erwünschte Durchgreifen, das wirklich Sinn macht. Diese Leute belästigen mit ihrem Benehmen und Anblick die Bahnreisenden und haben dort wirklich nichts verloren. Antworten