331'000 Ausländer im Kanton Zürich
Aktualisiert am 18.10.2011 173 Kommentare
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Die ersten Ergebnisse der Volkszählung 2010 zeigen: Ende vergangenes Jahr lebten 1'042'000 Schweizerinnen und Schweizer sowie 331'000 Personen mit einem ausländischen Pass im Kanton Zürich.
Mit 24,1 Prozent lag der Ausländeranteil deutlich über dem schweizerischen Mittel von 22,4 Prozent. Wie das Statistische Amt des Kantons Zürich am Dienstag mitteilte, verteilen sich die Ausländer auf insgesamt 176 Nationen. Die Hälfte der ausländischen Staatsangehörigen stamme aber nur aus vier Ländern.
23 Prozent aus Deutschland
Am stärksten vertreten sind mit einem Anteil von 23 Prozent oder rund 76'000 Personen die Deutschen, gefolgt von den Italienern mit 15 Prozent sowie den Serben und Portugiesen mit je knapp sieben Prozent. Zwei von drei Personen wohnen in der Stadt.
Wie aus der Aufarbeitung des Zahlenmaterials durch das Statistische Amt weiter hervorgeht, weist der Kanton Zürich eine vergleichsweise ausgeglichene Altersstruktur auf. Allerdings schreite die demografische Alterung voran. Ende 2010 war etwa jede fünfte Person jünger als 20 Jahre, fast jede sechste Person älter als 64 Jahre.
Ende 2010 waren 44 Prozent der Zürcherinnen und Zürcher ledig, 43 Prozent verheiratet und 8 Prozent geschieden. Das Statistische Amt leitet aus diesen Zahlen ab, dass Frauen durchschnittlich früher heiraten als Männer, dass Männer nach einer Scheidung aber eher wieder heiraten als Frauen.
Neues Erhebungssystem
Im vergangenen Jahr wurde die Volkszählung grundlegend geändert. Sie wird nun alljährlich und in neuer Form durch das Bundesamt für Statistik (BFS) durchgeführt und aufbereitet. Die neue Volkszählung beruht im Wesentlichen auf einer Registererhebung. Das BFS nutzt dabei - unterstützt von Kantonen und Gemeinden - die kantonalen und kommunalen Einwohnerregister, die Bundespersonenregister sowie das eidgenössische Gebäude- und Wohnungsregister.
Das neue statistische System erlaube es, die Struktur und die Entwicklung der Bevölkerung, der Haushalte, aber auch der Gebäude und Wohnungen kontinuierlich zu beobachten, schreibt das Statistische Amt. Damit könne der heute stark beschleunigte wirtschaftliche und gesellschaftliche Wandel einfacher, rascher und kostengünstiger analysiert werden. (ep/sda)
Erstellt: 18.10.2011, 15:04 Uhr
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173 Kommentare
Wenn man mal an einem Samstag einen Abstecher ins Einkaufszentrum Glatt macht, dann muss man aber schon ins Grübeln kommen. Man fühlt sich einfach nicht in der Schweiz. Es ist ein Gefühlt der Überfremdung. Nicht dass diese "Fremden" generell ein Problem sind, aber wenn man im eigenen Land sich wie eine Minderheit vorkommt stimmt doch etwas nicht. Vermutlich leide ich nur an Überfremdungsphobie?! Antworten
Mit solchen Zahlen fragt man sich ernsthaft, ab wann wir uns im eigenen Land selber integrieren müssen? Ein zu hoher Ausländeranteil ist in allen Bereichen schlecht (Umwelt, Kriminalität, Freiheit, Kosten etc.) und bestimmt nicht eine Bereicherung, wie es uns Jahrzehnte die Linken vorgegaukelt haben. Diese unbegrenzte Zuwanderung muss dringend gestoppt werden!!! "Erst das Volk, dann der Profit!!!" Antworten

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