41-Jähriger wurde zweimal von Lawine begraben
Hat vielbeschäftigten Schutzengel: J. S. wurde zweimal aus der Lawine gerettet. (Bild: 20 Minuten)
Lawinenunglück Diemtigtal
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Der deutsch-kanadische Tourenskifahrer J. S. war mit der Gruppe unterwegs, die am Sonntag im Berner Diemtigtal tragisch verunglückte. Der Astrophysiker der Universität Zürich wurde von der ersten Lawine erfasst, die einen Teil der Gruppe unter sich begrub, berichtet «20 Minuten» am Dienstag.
Doch der 41-Jährige konnte von einem Suchtrupp geborgen und von einem Rega-Arzt versorgt werden, als sich die zweite Lawine vom benachbarten Westhang löste und ins Tal schoss. J. S. geriet erneut unter die Schneemassen – und wurde wieder rechtzeitig befreit.
J. S. befinde sich derzeit noch im Spital, sagt Ben Moore, Direktor am Institut für Theoretische Physik der Universität Zürich, gegenüber «20 Minuten». Sein Zustand sei allerdings stabil. Andere hatten an jenem verhängnisvollen Sonntag weniger Glück: Sieben Personen starben bei dem Lawinenunglück. (tif)
Erstellt: 06.01.2010, 13:57 Uhr



