66 Weihnachtsbäume fürs Bellevue
Von Tina Fassbind. Aktualisiert am 17.11.2010 2 Kommentare
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Auf der Zürcher Sechseläutenwiese sind seit heute Bauarbeiten im Gange. Allerdings geht es dieses Mal nicht um das Opernhaus-Parking, sondern um den Weihnachtsmarkt, der dort am 19. November Eröffnung feiern und bis zum 31. Dezember dauern wird. Bereits wurde der Boden plattgewalzt und mit Splitt versehen, damit die Buden errichtet werden können.
Der Weihnachtsmarkt beim Bellevue ist der erste auf diesem Areal, neben dem Markt in der Bahnhofshalle des Zürcher HB und jenem im Niederdorf allerdings der dritte in der Stadt. Zudem sind im Bereich der Bahnhofsstrasse vereinzelt Weihnachtsstände aufgebaut. Die Konkurrenz ist gross. «Es ist sicher nicht ganz einfach, einen Weihnachtsmarkt in Zürich zu veranstalten», sagt daher Stefan Kaufmann von der Vereinigung Bellevue und Stadelhofen. «Wir haben aber mit der aussergewöhnlichen Lage unseres Marktes und den hochwertigen Produkten doch einige Trümpfe vorzuweisen.» So sollen in den extra für diesen Weihnachtsmarkt konzipierten Ständen Waren wie Uhren und Schmuck angepriesen werden. Aber auch saisonale Delikatessen und Glühweine stehen zum Verkauf.
Flaniermeile statt triste Tanne
Nicht fehlen wird auf dem neuen Weihnachtsmarkt der traditionelle Christbaum von Grün Stadt Zürich. Die 16 Meter hohe Tanne wird morgen Donnerstag geliefert. «Wir bauen ausserdem noch weitere 65 Christbäume auf, die bis zu zwei Meter gross sind. Ausserdem werden die grossen Bäume auf dem Sechseläutenplatz während der Öffnungszeiten von unten beleuchtet», verrät Patric Hiltebrand, Geschäftsführer von C & C Commerce & Consulting, die den Markt finanziert und organisiert.
Der neue Weihnachtsmarkt sei ein Mehrwert für die Stadt, glaubt Hiltebrand. «Bisher wurde auf der Sechseläutenwiese nur ein einsamer Tannenbaum aufgestellt. Deshalb haben wir dieses Angebot ins Leben gerufen und gestalten eine neue Flaniermeile, die zum Verweilen einlädt und den Leuten Freude machen soll.»
Bei der Vereinigung Bellevue und Stadelhofen ist man von dem Projekt ebenfalls überzeugt. «Wir verstehen den diesjährigen Weihnachtsmarkt als Anfang einer längeren Reihe solcher Events», so Kaufmann, «allerdings liegt erst für dieses Jahr eine Bewilligung der Stadt vor. Man will noch prüfen, wie sich unser Weihnachtmarkt bewährt.»
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 17.11.2010, 11:19 Uhr
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2 Kommentare
Zürich wird es auch so nicht schaffen, einen einigermassen schönen Weihnachtsmarkt auf die Beine zustellen. Der Markt im Bahnhof öde und deshalb eine Zumutung. Die Verantwortlichen sollten sich wirklich mal Stuttgart, Nürnberg usw. ansehen. Eine ideale Lage wären die Anlagen am See für einen richtigen Weihnachtsmarkt. Antworten



