70 Asylbewerber werden im Kreis 6 untergebracht
Von Simon Eppenberger. Aktualisiert am 09.02.2012 31 Kommentare
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Die Zivilschutzanlage Rösliwiese im Kreis 6 wird ab nächster Woche zur Unterkunft für Asylbewerber umfunktioniert. Die 70 Personen, welche in der Zivilschutzanlage Rösliwiese untergebracht werden, stammen laut Thomas Kunz, Direktor der Asylorganisation Zürich (AOZ) , zu einem Teil aus den Maghreb-Staaten. Wie viele Nordafrikaner dort leben werden, weiss die AOZ noch nicht, da der Kanton für die Zuweisung zuständig ist.
Es ist nicht das erste Mal, dass diese Zivilschutzanlage als Unterkunft genutzt wird. Bereits im April 2011 wurden dort Flüchtlinge untergebracht, weil ein Brand die Asylunterkunft in Altstetten vorübergehend unbewohnbar gemacht hatte.
Nur Einzelpersonen
Familien werden in der Anlage keine untergebracht, da sich die Räume dafür nicht eignen. So fehlen beispielsweise abgetrennte Zimmer. Wie lange die 70 Asylbewerber im Wohnquartier untergebracht werden, ist noch nicht klar. «Es ist eine Notlösung, die sich auf einige Woche beschränken soll», sagt Kunz. Er geht davon aus, dass ein Teil der Betroffenen in absehbarer Zeit in das ehemalige temporäre Altersheim beim Triemli ziehen kann.
Der entsprechende Beschluss des Stadtrates wird bis Ende Monat erwartet, danach könnten die Räume entsprechend eingerichtet und der Umzug veranlasst werden. In Unterstrass werden die Asylbewerber rund um die Uhr von AOZ-Personal beaufsichtigt. Bei der letzten Unterbringung vor einem Jahr ist es laut AOZ zu keinen nennenswerten Problemen gekommen.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 09.02.2012, 13:55 Uhr
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31 Kommentare
Jetzt hört doch mal auf über Asylbewerber zu schreiben - es sind ja KEINE Asylbewerber sonder welche, die in der Schweiz Ueberwintern und arbeiten wollen. Also, wenn es keine Jobs hat, dann müssen die logischerweise wieder nach Hause. Warum dauert das denn so lange? Antworten
Aslyzentren gehören nicht mitten ins Wohnquartier. Natürlich ist es nur eine "Uebergangslösung". Aber kommt die Stadt auf die Idee die Bevölkerung mit ins Boot zu holen? Oder den Quartierverein? Fehlanzeige! Die Stadt verspielt mit dieser Art von "Informationsstrategie" fahrlässig den letzten verbliebenen Goodwill in der Bevölkerung. Antworten

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