Zürich
Absenzen bleiben im Zeugnis
Aktualisiert am 12.11.2012 16 Kommentare
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SP und CVP forderten in einer Parlamentarischen Initiative (PI), dass die entschuldigten Absenzen nicht mehr festgehalten werden, um den Jugendlichen die Lehrstellensuche nicht zusätzlich zu erschweren. Krankheiten und andere nicht selbst verschuldete Absenzen dürften nicht zu einem Selektionskriterium werden, argumentierten sie.
Ihr Anliegen hatte aber keine Chance und wurde in zweiter Lesung mit 101 Nein- zu 71 Ja-Stimmen abgelehnt. Bereits in der ersten Lesung vor vier Wochen zeichnete sich ab, dass der Vorstoss kaum Chancen haben dürfte.
Zeugnis soll «möglichst aussagekräftiges Bild» wiedergeben
Die Gegner der Vorlage – SVP, FDP und GLP – argumentierten, dass das Zeugnis ein möglichst aussagekräftiges Bild abgeben solle und die Angabe aller Absenzen deshalb dazugehöre.
Auch Bildungsdirektorin Regine Aeppli (SP) lehnte den Vorstoss ab, nicht zuletzt, weil die entschuldigten Absenzen erst seit einem Jahr wieder im Zeugnis festgehalten werden. Man dürfe Regelungen nicht alle paar Jahre ändern. Auch Jugendliche bräuchten Rechtssicherheit. Zwischen 1990 und 2010 wurden entschuldigte Absenzen nicht im Zeugnis notiert.
(tif/sda)
Erstellt: 12.11.2012, 12:02 Uhr
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16 Kommentare
Scheint ganz so als wären wir nun an dem Punkt wo eine Grippe in der Schulzeit wohl auch negative Konsequenzen auf die Suche nach einer Lehrstelle hat. Ob man etwas dafür kann ist ja egal, man hat einfach einen "Tolggen" im Reinheft.
Ein weiterer Schritt auf dem Weg zum perfekten Menschen der keine Erholung braucht und nie krank wird?
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Wenn hier Kinder mit krankheitsbedingten Absenzen mit Schwänzern gleich behandelt werden wirft das ein ziemlich schlechtes Bild auf die SVP/FDP/GLP-Politiker/innen: Menschen als reine Kostenfaktoren und Produktionsmaschinen, die "besser" sind wenn sie auch noch so krank bei der Arbeit erscheinen! Antworten
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