Acht Hooligans dürfen jahrlang kein Stadion mehr betreten
Für acht Fans ein Bild vergangener Tage: Eishockeyspiel der National League A. (Bild: Keystone)
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Nach dem Eishockeyspiel zwischen den Kloten Flyers und dem SC Rapperswil-Jona Lakers Anfang Februar kam es zu wüsten Szenen. Kloten-Fans griffen die Anhänger der gegnerischen Mannschaft an, bewarfen einen Zug mit Steinen und verletzten einen Polizisten mittelschwer.
Bei den Auseinandersetzungen wurden acht Schweizer als Täter identifiziert. Während die Ermittlungen zu den Vorfällen noch im Gang sind, wurden die Männer zwischen 17 und 25 Jahren mit einem schweizweiten Stadionverbot belegt, wie die Kantonspolizei am Dienstag mitteilte.
Seit dem 1. Januar 2010 ist das Hooligan-Konkordat in Kraft. Damit ist sichergestellt, dass alle 2007 eingeführten Massnahmen gegen Gewalt im Umfeld des Fussballs und des Hockeys weiterhin gelten. Zusätzlich erlaubt es der Polizei, Namen von Tätern an Veranstalter weiterzuleiten, wenn Gewalt ausserhalb des Stadions ausgeübt wurde.
Ein Verbot auf unbestimmte Dauer
Die acht Gewalttäter sind gestützt auf die neue Situation den Club- und Stadionbetreibern gemeldet worden. Die jungen Schweizer im Alter zwischen 17 und 25 Jahren wurden mit zwei- und vierjährigen, gesamtschweizerischen Stadionverboten belegt. In einem Fall sogar auf unbestimmte Zeit. Sie dürfen ab sofort keine Stadien mehr betreten.
Die polizeilichen Ermittlungen, insbesondere Filmauswertungen, wegen Körperverletzung, Gewalt und Drohung gegen Beamte und Sachbeschädigung sind noch im Gange.
(ep)
Erstellt: 02.03.2010, 14:21 Uhr



