Zürich

Alle Rekurse gegen Strichplatz vom Tisch

Aktualisiert am 17.08.2012 9 Kommentare

Die Sexboxen am Depotweg sollen im Frühjahr eröffnet werden. Die Vorlage der Stadt hat sämtliche juristischen Hürden genommen.

Hier werden Prostituierte ihre Dienste in Sexboxen anbieten: Brachland in Zürich-Altstetten.

Hier werden Prostituierte ihre Dienste in Sexboxen anbieten: Brachland in Zürich-Altstetten.
Bild: Tina Fassbind

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Für den Bau des schweizweit ersten Strichplatzes mit Sexboxen können in Zürich die Bagger auffahren. Sämtliche Rekurse sind erledigt. Die Baubewilligung ist somit rechtskräftig. Die Eröffnung soll im kommenden Frühling stattfinden.

Einen genauen Zeitplan für die Erstellung gibt es noch nicht. Dieser soll im September festgelegt werden. Thomas Meier, Sprecher des Sozialdepartements der Stadt Zürich, bestätigte eine entsprechende Meldung der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Freitag.

Sexboxen und ein Betreuungspavillon

Entstehen soll der Strichplatz am Depotweg in der Nähe des Bahnhofs Zürich-Altstetten. Geplant sind neben zehn Sexboxen auch ein Betreuungspavillon für die Frauenberatungsstelle Flora Dora. Die Anlage soll sämtlichen Beteiligten mehr Schutz bieten. Nach der Eröffnung soll der Strassenstrich am Sihlquai geschlossen werden.

Im März dieses Jahres hatten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Stadt Zürich der Errichtung des Strichplatzes zugestimmt – gegen den Willen des betroffenen Quartiers. Es kam zu Baurechtsrekursen sowie einer Stimmrechtsbeschwerde.

Der bewilligte Kredit für den Strichplatz beläuft sich auf 2,4 Millionen Franken. Davon sind 0,5 Millionen für die Altlastensanierung vorgesehen.

(pia/sda)

Erstellt: 17.08.2012, 10:13 Uhr

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9 Kommentare

Rene Kunz

18.08.2012, 07:46 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Warum nicht alle Sexboxen rund um das Stadthaus Zürich aufstellen und eröffnen als Symbol und Wahrzeichen der Stadt Regierung und Verwaltung. Antworten


Daniel Münger

18.08.2012, 16:06 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Nun ist es also tatsächlich soweit. Wir bauen gratis Arbeitsplätze für Ausländerinnen die hier keine Steuern bezahlen! Ist ja auch egal. Wir bezahlen ja auch hunderten von Prostituierten Sozialhilfe. Sehr viel dümmer geht's nimmer! - Und ich behaupte es hier und jetzt: Die Freier und die Prostituierten werden sich nicht nach Altstetten begeben! Adieu, Herr Leupi! Antworten



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