Am neuen Unispital wird 20 Jahre lang gebaut
Aktualisiert am 03.11.2011 9 Kommentare
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Der Regierungsrat hat diesbezüglich einen Grundsatzentscheid gefällt, wie er am Donnerstag mitteilte. Das bestehende Areal sei für eine Weiterentwicklung gross genug.
Die bestehende Infrastruktur sei nur noch bedingt geeignet, sagte Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger (FDP) vor den Medien in Zürich. Das USZ sei verschachtelt, kompliziert, betrieblich ungünstig und sanierungsbedürftig. Dies sei nicht nur schlecht für die Patienten sondern auch für Forschung und Lehre, sagte Bildungsdirektorin Regine Aeppli (SP).
Zusätzliche Fläche für die medizinische Forschung stärke die universitäre Medizin und sorge dafür, dass sie im internationalen Vergleich attraktiv bleibe. Die Baudirektion, Gesundheitsdirektion und Bildungsdirektion hatten im Auftrag des Regierungsrates abklären lassen, wie die medizinische Versorgung, Forschung und Ausbildung künftig sichergestellt werden können.
Etappenweiser Neubau
Geprüft wurden dabei zwei Szenarien: die Weiterentwicklung am heutigen Standort und ein Neubau auf der grünen Wiese. Die Empfehlung der Projektbeteiligten, zu denen neben dem Kanton auch das USZ und die Universität gehörten, fiel laut Regierungsrat einstimmig zugunsten des bestehenden Standortes aus. Einbezogen waren auch Stadt und ETH.
Der Verbleib auf dem heutigen Areal biete wesentliche Vorteile, da hier eine «etablierte enge Zusammenarbeit» zwischen USZ, Universität und ETH Zürich bestehe. Zudem könne man die bauliche Erneuerung etappenweise vornehmen, sodass bereits in einer früheren Bauphase ein Nutzen für das USZ und die Universität bestehe. Schliesslich sind die Investitionskosten rund 1 Milliarde Franken tiefer als an einem neuen Standort.
Die Erneuerung des USZ wird laut Regierungsrat rund 20 Jahre dauern und nach ersten Schätzungen Investitionen von rund 2,8 Milliarden Franken nach sich ziehen. Für die Aufrechterhaltung des Spitalbetriebs sind zudem weitere Unterhaltsaufwendungen von 600 bis 750 Millionen Franken nötig.
Zweckmässige, flexible Bauten
Die Investitionen für die Spitalinfrastruktur muss der Kanton als Eigentümer der Liegenschaft vorfinanzieren. Refinanziert werden müssen die Kosten dann aus dem Spitalbetrieb. Das Vorhaben sei finanziell tragbar, wenn man sich auf das Notwendige konzentriere und zweckmässige, flexible Bauten erstelle, sagte Heiniger.
Ob und wie weit bestehende Gebäude und der Spitalpark in den Neubau einbezogen werden, ist noch offen. Rund die Hälfte der Fläche ist heute geschützt. Bei der Anpassung des Schutzumfangs brauche es eine Interessenabwägung, sagte Baudirektor Markus Kägi (SVP).
Planung und Umsetzung müssten nun möglichst rasch erfolgen, sagten Regine Aeppli und Spitaldirektorin Rita Ziegler. Ziel sei, eine erste grosse Bauetappe bis in zehn Jahren fertigzustellen. (ep/sda)
Erstellt: 03.11.2011, 14:29 Uhr
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Sucht nicht der Flugplatz Dübendorf einen neuen Nutzer? Durch den Tausch mit dem alten Areal (inkl. Uni und ETH) erhielte der Kanton Zürich ein optimales, modernstes Medizinzentrum mit riesigen Reserven im Glatt Valley. Auf einen Schlag wären sämtliche Probleme gelöst, inkl. Unterkünfte für Studenten. Und Bundesrat Ueli Maurer als heutiger „Besitzer“ würde in die Geschichte eingehen. Antworten

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