Zürich

Anzeige nach Neonazi-Umzug in Hombrechtikon

Aktualisiert am 22.02.2012 25 Kommentare

Nachdem am 13. Februar Rechtsextreme durch Hombrechtikon gezogen sind, reagiert der Gemeinderat. Er hat Anzeige eingereicht. Damit sollen die Organisatoren und Teilnehmenden zur Rechenschaft gezogen werden.

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Mit brennenden Fackeln zogen am Abend des 13. Februar rund 50 Neonazis durch Hombrechtikon. Mit dem Marsch wollten sie auf die Bombardierung der Stadt Dresden am 13. Februar 1945 aufmerksam machen. Ein Ereignis, das von Neonazis alljährlich genutzt wird, um mit Protestmärschen an die Öffentlichkeit zu treten.

Nachdem der Gemeinderat vom Anlass erst durch die Medien erfahren hatte, teilt er heute mit, der Anlass sei «widerrechtlich durchgeführt worden». Der Gemeinderat Hombrechtikon habe daher bei der Kantonspolizei Zürich Anzeige gegen unbekannt eingereicht. «Diese Anzeige zielt an die Organisation und Teilnehmenden des unbewilligten Fackelzugs, an dem offensichtlich Mitglieder einer neonazistischen Bewegung» teilgenommen haben.

Der Gemeinderat betont, dass er «jedwede Form neonazistischen Gedankenguts und neonazistischer Aktivitäten absolut ablehnt». Die Erteilung einer Bewilligung für die Durchführung eines solchen Fackelzugs wäre nie infrage gekommen. Wer den Anlass organisiert hat, ist nicht bekannt. (ep)

Erstellt: 22.02.2012, 11:03 Uhr

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25 Kommentare

Hans Meyer

22.02.2012, 11:36 Uhr
Melden 73 Empfehlung

Warum sollte man nicht gegen die Bombardierung von Städten demonstrieren? Ich bin auch gegen sämtliche Bombenabwürfe auf jede Stadt der Welt. Antworten


Derek Richter

22.02.2012, 12:38 Uhr
Melden 50 Empfehlung

In Hombrechtikon wird eine unbewilligte Demonstration strafrechtlich verfolgt, in Zürich + Bettwil dagegen toleriert. Etwas ist faul im Staate... Antworten



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