Ausschaffungshäftling tot in Zelle gefunden

Im Flughafengefängnis wurde heute Montagmorgen ein Häftling tot aufgefunden. Er hatte sich das Leben genommen.

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Der knapp 30-jährige Russe wurde gegen fünf Uhr morgens von einem Aufseher leblos in seiner Zelle gefunden. Die umgehend alarmierten Hilfskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Er hatte sich offenbar durch Erhängen das Leben genommen.

Die Staatsanwaltschaft Winterthur hat eine Untersuchung eingeleitet und eine Obduktion veranlasst. Wie das Amt für Justizvollzug in einer Mitteilung schreibt, sei dies das übliche Verfahren bei aussergewöhnlichen Todesfällen. Der Mann sass im Flughafengefängnis ein, da sein Asylantrag abgelehnt worden war. (jcu)

(Erstellt: 12.11.2012, 16:55 Uhr)

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