Zürich

BVK-Debakel: 4000 Staatsangestellte schrieben Ursula Gut einen Brief

Aktualisiert am 03.11.2011 76 Kommentare

Weil sie Angst um ihre Pensionskasse haben, wandten sich Tausende Angestellte des Kantons in einem offenen Brief an Regierungsrätin Ursula Gut. Sie fordern eine rasche Sanierung.

Finanzdirektorin Ursula Gut: Forderte Milliardenzuschüsse für die BVK-Sanierung.

Finanzdirektorin Ursula Gut: Forderte Milliardenzuschüsse für die BVK-Sanierung.
Bild: Keystone

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Überreicht wurden die Unterschriften am Donnerstagnachmittag von den Vereinigten Personalverbänden VPV des Kantons Zürich. In den letzten Monaten hätten die VPV bei vielen Staatsangestellten eine immer grösser werdende Sorge um die Sicherheit der BVK festgestellt, schreiben die VPV in einer Mitteilung.

Regierung und verschiedene Parteien würden die Sorgen der Angestellten nicht ernst nehmen und die BVK auf dem Buckel der Versicherten sanieren. Momentan fehlen der BVK fünf Milliarden Franken. Um die Unterdeckung auszugleichen sollen bei Versicherten und Arbeitgebern Sanierungsbeiträge erhoben werden.

Über 100'000 Versicherte betroffen

Die Versicherungskasse für das Staatspersonal BVK (früher: Beamtenversicherungskasse) weist seit Jahren eine massive Unterdeckung auf. Ende Juli lag der Deckungsgrad bei 82,5 Prozent.

Die BVK verwaltet rund 21 Milliarden Versicherungsvermögen für über 100'000 Versicherte. Etwas mehr als die Hälfte davon arbeitet beim Kanton, die anderen bei Städten, Gemeinden und Institutionen. (ep/sda)

Erstellt: 03.11.2011, 16:01 Uhr

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76 Kommentare

Markus Stäheli

03.11.2011, 16:19 Uhr
Melden 64 Empfehlung

Eine Riesensauerei, dass der Steuerzahler für das Stopfen dieses Loches aufkommen muss. Jede private Firmen würde im Regen stehen gelassen, aber die Staatsangestellten erhalten wieder eine Sonderbehandlung. Widerlich! Antworten


Clara Gut

03.11.2011, 16:24 Uhr
Melden 64 Empfehlung

Die Verantwortlichen inkl. Revisionsgesellschaft und Politiker sollten mit ihrem Privatvermögen für das Debakel haften. Antworten



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